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Der neue Mercedes-Benz GLC: Fahrwerk, Fahrassistenzsysteme, Sitzkomfort, Laden

ArchivinhaltDiese Pressemeldung gibt den Stand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wieder. Sie kann inzwischen veraltet sein.
  •  Sportliches Topmodell mit 360 kW Leistung zum Start der neuen Baureihe
  • Systemauslegung mit Fokus auf Effizienz und Leistung: High-Performance-Leistungselektronik mit Siliziumkarbid-Wechselrichtern, 800-Volt-Technologie, Zwei-Gang-Getriebe an der Hinterachse, Disconnect Unit an der Vorderachse
  • WLTP-Reichweite von bis zu 713 Kilometern, bis zu 303 Kilometer Reichweite können in zehn Minuten nachgeladen werden, Batterie mit Siliziumoxid-Anoden und hoher Energiedichte
  • Vorbildlicher Geräusch- und Vibrationskomfort
  • Luftfederung AIRMATIC aus der S‑Klasse mit intelligenter Fahrwerksregelung, Niveauregulierung mit Sprachbedienung
  • Kleinerer Wendekreis und mehr Fahrstabilität mit optionaler Hinterachslenkung
  • One-Box-Bremssystem für ein stets gleichbleibendes, souveränes und transparentes Bremspedalgefühl, starke Rekuperation für ein „One Pedal Feeling“
  • Serienmäßige Multi-Source-Wärmepumpe vereint Effizienz mit hohem thermischem Komfort
  • Umfangreiche Ausstattung mit Fahrassistenzsystemen, DIGITAL LIGHT mit Mikro-LED-Technologie, neues Lenkrad mit verbesserter Ergonomie
  • Erweiterte Assistenzfunktionen unterstützen in der Stadt vom Start bis zum Ziel; Einführung zunächst für China und USA geplant
  • Mittenairbag und PRE-SAFE® serienmäßig, bewährtes Hochvolt-Schutzsystem
  • Neue Highend-Sitze mit AGR-Gütesiegel, bedienfreundlicheres ENERGIZING COMFORT Angebot
  • Integrierter Ladedienst MB.CHARGE Public mit bequemer Reservierung von Ladesäulen, mitdenkende Navigation, Green Charging, vorbereitet für bidirektionales Laden

Als erstes Modell der neuen Elektro-Baureihe kommt der 360 kW starke GLC 400 4MATIC mit EQ Technologie (vorläufige Angaben: Energieverbrauch kombiniert: 18,8-14,9 kWh/100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km | CO₂-Klasse: A)[1] auf den Markt. Er kombiniert hohe Effizienz mit viel Fahrspaß und sehr guten Fahrleistungen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 210 km/h, die vorläufige Reichweite bis zu 713 Kilometer25. Nach dem GLC 400 4MATIC werden vier weitere beeindruckende Modelle folgen.

Zu den Highlights des vollelektrischen SUV zählt die Elektroarchitektur. Für das Design des neuen elektrischen Antriebstrangs stand von Beginn an der Systemgedanke im Vordergrund. Dazu wurde in der neuen Elektroarchitektur neben einer konsequenten Ausrichtung auf Effizienz und Ladeleistung auch die Performance optimiert. 

Elektrische Antriebseinheit: kraftvoll, effizient und außergewöhnlich leise

Zur Antriebsarchitektur gehört ein Zwei-Gang-Getriebe an der Hinterachse. Es kombiniert Dynamik mit Effizienz. Der erste Gang ist mit 11:1 kurz übersetzt. Er ermöglicht eine ausgezeichnete Beschleunigung vom Start weg, eine hohe Anhängelast und viel Effizienz auch im urbanen Verkehr. Der zweite Gang (Übersetzungsverhältnis 5:1) ist für die Leistungsentfaltung bei hohen Geschwindigkeiten und für eine hohe Effizienz auf der Autobahn ausgelegt. Er sorgt für hervorragende Reichweite und Komfort auf langen Strecken. Auch die Höchstgeschwindigkeit wird im zweiten Gang erreicht. Die Schaltpunkte hängen von der Fahrsituation und dem gewählten Fahrprogramm ab. 

Die elektrische Antriebseinheit mit permanenterregter Synchronmaschine (PSM) an der Hinterachse hat Mercedes‑Benz vollständig selbst entwickelt. Der Wirkungsgrad auf der Langstrecke liegt bei 93 Prozent von der Batterie bis zum Rad. 

Die Allradmodelle verfügen zusätzlich über eine leistungsstarke Antriebseinheit an der Vorderachse, die über eine Disconnect Unit (DCU) bei Bedarf blitzschnell zu- oder abgeschaltet wird. Für eine besonders effiziente Energienutzung sind beide Antriebseinheiten mit einer High-Performance-Leistungselektronik mit Siliziumkarbid-Wechselrichtern ausgerüstet. 

Neben einem sehr steifen Rohbau tragen zum vorbildlichen Geräusch- und Vibrationskomfort die umfangreiche Schallisolation vom Vorderbau bis zum Heckwagen sowie entkoppelnde Elastomerlager zwischen Fahrwerk und Karosserie bei. Bei den Antriebseinheiten sind die Magnete im Rotor in Doppel-V-Form angeordnet, und die Wicklung des Stators ist mit sogenannten gesehnten Spulen erfolgt. Diese beiden Maßnahmen zahlen auf einen besonders leisen und gleichzeitig effizienten Antrieb ein. 

Reichweitenangst ade: Binnen zehn Minuten bis zu 303 Kilometer Reichweite[2] nachladen

Ein Highlight der neuen Elektroarchitektur ist das 800-Volt-System. Es maximiert Effizienz sowie Leistung und kann die Ladezeit im Zusammenspiel mit der neuen Batterie-Generation wesentlich verkürzen. So kann binnen zehn Minuten eine Reichweite von bis zu 303 Kilometern2 nachgeladen werden. Schnelles DC-Laden ist beim GLC 400 4MATIC mit bis zu 330 kW möglich. Länderspezifisch wird ein sogenannter DC-Konverter verbaut. Dies ermöglicht das Aufladen an 400-Volt-Schnellladestationen. 

Beim GLC 400 4MATIC kommt eine Lithium-Ionen-Batterie mit einem nutzbaren Energieinhalt von 94 kWh zum Einsatz. Die Zellen verfügen über Anoden, bei denen Siliziumoxid zum Graphit beigemischt ist. Die volumetrische Energiedichte der Zellchemie liegt bei 680 Wh/l. Der Anteil an Kobalt konnte weiter reduziert werden. Die neue Batterie-Generation wurde nicht nur auf Effizienz, Performance, Kosten und Skalierbarkeit hin optimiert, sondern auch mit Blick auf Wartung und Reparatur entwickelt. So ist die Elektronik/Elektrik-Einheit in der Werkstatt von unten zugänglich und austauschbar. Das ermöglicht eine schnelle Diagnose und, falls erforderlich, den gezielten Austausch elektronischer Komponenten – ohne Demontage der gesamten Batterieeinheit. Zudem ist der Batteriedeckel verschraubt und nicht verklebt. Durch diese Bauweise ergibt sich ein klarer Vorteil: Die Batterie bleibt modular und servicefreundlich – ein entscheidender Faktor für den langfristigen Betrieb elektrifizierter Fahrzeugflotten. 

Die Hochvoltbatterie im neuen GLC basiert auf einer intelligenten modularen und hochintegrierten Batteriearchitektur, die mit dem neuen CLA eingeführt wurde. Diese von Mercedes-Benz entwickelte Architektur erlaubt es, die Hochvoltbatterien für unterschiedliche Fahrzeugtypen flexibel einzusetzen. Diese konsequente Modularisierung reduziert den Validierungsaufwand und schafft signifikante Synergien in Entwicklung, Absicherung und Logistik. Ein weiterer Vorteil: Die modulare Batteriearchitektur ermöglicht eine hochflexible Fertigung. So können Hochvoltbatterien für CLA und GLC sowie weitere künftige auf dieser Architektur basierenden Hochvoltbatterien auf derselben Produktionslinie gefertigt werden.

Der GLC: Elektrische Exzellenz auf höchstem Fahrniveau

Das optionale Technologie-Paket umfasst die Luftfederung AIRMATIC mit intelligenter Fahrwerksregelung und Hinterachslenkung. Zur intelligenten Fahrwerksregelung gehört eine neue Car-to-X-Funktion[3], die bei längeren Fahrbahnschwellen („Speed Humps“) für deutlich mehr Komfort sorgt. Solche Erhöhungen finden sich speziell in Südeuropa häufig. Bleibt der Fuß zu lange auf dem Gas, gerät die Karosserie stark in Bewegung und die Federwegbegrenzung wird hart erreicht. Ist die neue Car-to-X-Funktion hingegen aktiviert, passt der GLC die Dämpfung kurz vor den jeweiligen Schwellen elektrisch an. Gerade im Fond ist die Komfortsteigerung besonders spürbar. Mercedes-Benz hat die Funktion selbst entwickelt und zum Patent angemeldet. 

Grundlage für die Dämpfungsverstellung ist eine Car-to-X-Information, die ein vorausfahrendes Mercedes-Benz Fahrzeug anonymisiert über das Mobilfunknetz in Echtzeit in die Mercedes-Benz Cloud übermittelt hat. Car-to-X bezeichnet die Kommunikation von Fahrzeugen untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur. Weil die Sensoren anderer Autos mitgenutzt werden, erweitert die Technologie den Abdeckungsbereich der fahrzeugeigenen Sensorik, wie beispielsweise Radar- oder Kamerasysteme, deutlich. Die Car-to-X-Technologie erlaubt damit sozusagen einen Blick in die Zukunft. 

Intelligent agiert die AIRMATIC auch in einem anderen Punkt: Zu Gunsten von mehr Effizienz nutzt die Niveauregulierung Kartendaten von Google, um das Fahrzeugniveau möglichst lange tief zu halten. Das reduziert den Luftwiderstand und damit den Stromverbrauch. Konventionelle Niveauregulierungen arbeiten geschwindigkeitsabhängig, sodass das Fahrzeug immer angehoben wird, wenn beispielsweise eine Baustelle, ein Stau oder ein Tunnel dazu führen, dass die Fahrerin oder der Fahrer das Tempo kurzzeitig verringert. Die jüngste Entwicklungsstufe der AIRMATIC im GLC weiß hingegen, dass man noch auf der Autobahn fährt, und hält das Fahrzeugniveau konstant auf dem Tiefniveau. 

Zum Funktionsumfang der AIRMATIC gehört ferner, dass Fahrerin und Fahrer bei Bedarf das Fahrzeugniveau anheben können, um die Bodenfreiheit zu erhöhen. Das ist erstmals auch per Sprachbedienung möglich – ein Plus an Bedienkomfort und Sicherheit. Ein mögliches Kommando ist „Fahrzeugniveau anheben“. 

Mit der optionalen Hinterachslenkung verringert sich der Wendekreis um 90 Zentimeter auf 11,2 Meter. Der Lenkwinkel an der Hinterachse beträgt bis zu 4,5 Grad. Darüber hinaus benötigt die Fahrerin oder der Fahrer auch weniger Umdrehungen am Lenkrad zum Volleinschlag. Bei Geschwindigkeiten unterhalb von 60 km/h lenken die Hinterräder in die entgegengesetzte Richtung der Vorderräder – beim Einparken um bis zu 4,5 Grad gegen den Vorderachswinkel. Der Radstand verkürzt sich situationsabhängig virtuell und das Fahrzeug fährt dadurch wendiger, leichtfüßiger und agiler. Ab einer Geschwindigkeit von mehr als 60 km/h lenken die Hinterräder bis zu 2,5 Grad in die gleiche Richtung wie die Vorderräder. Der dadurch virtuell verlängerte Radstand bietet spürbare Vorteile: eine erhöhte Fahrstabilität und Fahrsicherheit bei hohen Geschwindigkeiten, schnellen Spurwechseln oder plötzlichen Ausweichmanövern. 

Das Fahrwerk des neuen GLC basiert auf einer Vierlenkerachse vorn und einer Raumlenker-Hinterachse, die an einem Fahrschemel aufgehängt ist. 

Souveränes Bremspedalgefühl und hohe Rekuperationsleistung

Der GLC verfügt über ein neues One-Box-Bremssystem. Dieses sorgt für ein stets gleichbleibendes, souveränes und transparentes Bremspedalgefühl – unabhängig davon, ob die Verzögerung durch Rekuperation oder Reibbremsung erfolgt. Das Bremssystem kombiniert die bisher separaten Komponenten Bremskraftverstärker, Hauptzylinder und ESP® Regelung in einem kompakten Modul. 

Aus Effizienzgründen finden nahezu alle Bremsvorgänge per Rekuperation statt. Die Rekuperationsleistung beträgt bis zu rund 300 kW. So kann der GLC sogar bis zum Stillstand elektrisch bremsen und auf diese Weise kinetische Energie zurückgewinnen. Fahrerin und Fahrer stehen vier Rekuperationsstufen zur Verfügung: D- (höchste Rekuperationsstufe), D (normale Rekuperation), D+ (keine Rekuperation) und D Auto (intelligente Rekuperation). Die Rekuperation über das Bremspedal ist immer aktiv. 

In D- können Fahrerin und Fahrer das sogenannte „One Pedal Feeling“ genießen: Wird der Fuß vom Fahrpedal genommen, verzögert das Fahrzeug rein elektrisch und mit bis zu 3 m/s2 ausreichend stark, sodass die hydraulische Bremsanlage in über 99 Prozent der Fälle nicht benötigt wird. Die starke Verzögerung bedeutet mehr zurückgewonnene Energie und damit unter dem Strich eine längere Reichweite. Selbst bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen kann rekuperiert werden. 

Serienmäßige Multi-Source-Wärmepumpe: Hoher thermischer Komfort im Sommer und Winter

Auch im Winter überzeugt der elektrische GLC mit hohem thermischem Komfort. Das kommende Modell verfügt serienmäßig über eine luftseitige Wärmepumpe. Sie kommt für die Erwärmung des Innenraums mit rund einem Drittel der elektrischen Energie aus, die ein vergleichbarer elektrischer Zuheizer für dieselbe Heizleistung unter den gleichen Randbedingungen benötigen würde. 

Als sogenanntes Multi-Source-Modell kann die Wärmepumpe drei Energiequellen parallel nutzen: die Abwärme der Antriebseinheit und der Batterie sowie die Umgebungsluft. Die Wärmepumpe ist Teil der Klimaanlage, die im Sommer kühlt und im Winter heizt. 

Der neue GLC schützt, was am wichtigsten ist: Sicherheit und Komfort in perfekter Harmonie

Die neuen vollelektrischen GLC Modelle in Europa verfügen serienmäßig über eine umfangreiche Sicherheitsausstattung und den Abstands-Assistenten DISTRONIC. Zu den technischen Details gehören je nach Ausstattung und Markt bis zu zehn Außenkameras, fünf Radarsensoren, zwölf Ultraschallsensoren und ein wassergekühlter Hochleistungsrechner mit ausreichenden Leistungsreserven für zukünftige Funktionen und regelmäßige Over-the-Air-Updates. 

Zusätzliche Komfort-Assistenzsysteme[4] bündelt Mercedes-Benz unter dem Namen MB.DRIVE. Folgende Digitale Extras[5] sind beim neuen GLC verfügbar oder geplant: 

  • MB.DRIVE ASSIST: Ist ab Markteinführung in Europa optional erhältlich und bietet deutlich mehr Komfort, denn es kombiniert den Abstands-Assistenten DISTRONIC mit dem Lenk-Assistenten. Damit verfügt der GLC über ein hochmodernes SAE-Level-2-Fahrassistenzsystem. Der Lenk-Assistent unterstützt darin, das Fahrzeug mittig in der Fahrspur zu führen und durch leichte Kurven zu lenken. Durch Betätigen des Blinkerhebels kann der Spurwechsel-Assistent auch Fahrspurwechsel in außerstädtischen Bereichen erleichtern. 
  • MB.DRIVE ASSIST PLUS: Soll später angeboten werden und bietet je nach Markt erweiterte Assistenzfunktionen. Dazu gehört unter anderem der weiterentwickelte Spurwechsel-Assistent Plus, welcher es ermöglicht auch in der Stadt, durch Betätigen des Blinkerhebels, bei einem Spurwechsel unterstützt zu werden.

  • MB.DRIVE ASSIST PRO: Ermöglicht auch im dichten Stadtverkehr ein nahtloses und sicheres Point-to-Point Fahrerlebnis. Technisch ist MB.DRIVE ASSIST PRO im GLC aufgrund seines modularen Aufbaus weltweit möglich, kann aber aus regulatorischen Gründen noch nicht überall zugelassen werden. Die Markteinführung ist zunächst für das USA-Modell sowie für die chinesische Variante geplant, da die dortigen regulatorischen Rahmen dies zulassen. 
  • MB.DRIVE PARKING ASSIST[6]: Kann beidseitige Parklücken besonders gut und frühzeitig erkennen und ermöglicht erstmals auch Schrägparken. Er erkennt auch Parkflächen, die nicht nur mit weißen Linien markiert sind. Ebenfalls neu: Auch nach dem manuellen Einparken kann automatisch ausgeparkt werden. Das Digitale Extra Rückwärts-Rangier-Funktion feiert sein Debüt im GLC. Unter bestimmten Bedingungen ist es damit möglich, einen Teil der zuletzt gefahrenen Strecke automatisiert im Rückwärtsgang zurückzufahren. Während dieser Assistent aktiv ist, werden das Bild der Rückfahrkamera sowie eine grafische Darstellung des geplanten Pfads im Hauptbildschirm angezeigt. Dies ist besonders hilfreich in Verkehrssituationen, in denen ein Wendemanöver nicht möglich ist. 
  • MB.DRIVE PARKING ASSIST 36030[6]: Zusätzlich zum Umfang von MB.DRIVE PARKING ASSIST ermöglicht die 360 Grad-Kamera neue und verbesserte Umgebungsansichten. Im GLC wird das Digitale Extra Felgenschutz-Warnung verfügbar sein. Damit wird es beim Manövrieren möglich sein, in der Top-View-Ansicht eine Abstandswarnung anzuzeigen, um die Räder vor Beschädigungen zu schützen. Außerdem ist im Terrain-Menü eine transparente Fahrzeugdarstellung verfügbar, die eine noch bessere Übersicht im Gelände bietet. 

Heller und effizienter: DIGITAL LIGHT mit Mikro-LED-Technologie

Im neuen GLC kommt die nächste DIGITAL LIGHT Generation mit Mikro-LED-Technologie („pixilierte LED“) und einem leistungsstarken Chip zum Einsatz. Das hochaufgelöste Beleuchtungsfeld wächst so um etwa 40 Prozent und ermöglicht eine entsprechend gesteigerte Helligkeit für das Fernlicht sowie für Straßenprojektionen. Gleichzeitig verbraucht das Lichtmodul im Vergleich zum Vorgänger ca. 50 Prozent weniger Energie. Auch die Scheinwerfer selbst tragen zum schonenden Umgang mit Ressourcen bei: Sie bieten das gleiche Kundenerlebnis, sind aber um mehr als ein Viertel leichter als ihre Vorgänger. Das liegt an der kompakteren Bauweise der Mikro-LED und der Ansteuerung mit nur noch einem Steuergerät. Sämtliche Software-Bausteine sind in das Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) eingebunden und überwiegend von Mercedes-Benz selbst entwickelt. 

Eine wesentliche Neuerung ist zudem die dynamisch schwenkbare Fernlichtspot-Funktion, die nicht mehr nur starr nach vorne leuchtet. Das ULTRA RANGE Fernlicht ist nun ins Kurvenlicht integriert und schwenkt damit dynamisch mit. Das Kurvenlicht reagiert dank kombinierter Kamerainformationen und Kartendaten noch präziser auf den Straßenverlauf. Das Teilfernlicht funktioniert noch robuster, weil die Erkennungsleistung schwach beleuchteter Verkehrsteilnehmer weiter verbessert wurde. Die Funktion Teilfernlicht ist erstmals in den USA verfügbar. Das Kurvenlicht reagiert dank kombinierter Kamerainformationen und Kartendaten noch exakter auf Straßenverläufe. 

Intuitive Bedienung: Das neue Lenkrad bringt Wippe und Walze zurück

Das neue Lenkrad des GLC ist noch ergonomischer gestaltet und lässt sich dank der Kombination aus haptischen und kapazitiven Elementen intuitiver bedienen. Mercedes-Benz hat auf vielfachen Kundenwunsch das Bedienkonzept mit Wippe für den Limiter und die DISTRONIC sowie die Walze für die Lautstärkeregelung wieder eingeführt. Die kapazitiven Schalterfelder sind fugenlos integriert und bieten haptische Fühlhilfen zur besseren Orientierung. Darüber hinaus wurden zur besseren Übersicht und Bedienbarkeit einige Funktionen aus dem Bedienfeld herausgenommen. Dadurch konnte das Fingernavigations-Pad zur Steuerung des Fahrer-Displays deutlich größer und somit besser bedienbar gestaltet werden. 

Serienmäßig umfangreiche Sicherheitsausstattung

Das Sicherheitskonzept des GLC basiert auf einer intelligent konstruierten Karosserie mit besonders steifer Fahrgastzelle. Durch verschiedenartige Stahlzusammensetzungen sind die Crashstrukturen gezielt deformierbar. Die Rückhaltesysteme, Sicherheitsgurte und bis zu elf Airbags, sind darauf gezielt abgestimmt. Bei einem Unfall können diese Systeme zum situationsangepassten Schutz der Insassen aktiviert werden. Dazu gehören der jetzt weltweit serienmäßige Mittenairbag zur Vermeidung von Interaktionsverletzungen zwischen Fahrerin/Fahrer und Beifahrerin/Beifahrer im Seitencrash als auch der nun auch für Beifahrerin/Beifahrer verfügbare Knie Airbag. 

Mit PRE-SAFE® können Fahrzeuge von Mercedes-Benz schon auf Gefahren reagieren, bevor ein Unfall eintritt. Dieses vorausschauende Sicherheitssystem ist beim neuen GLC in etlichen Märkten serienmäßig, darunter in Europa. Zu den standardmäßigen Funktionen gehört zum Beispiel, in bestimmten kritischen Fahrsituationen bereits vor einem drohenden Aufprall die Fenster zu schließen, die Gurte mit den reversiblen Gurtstraffern vorzuspannen oder den Beifahrersitz in eine aufrechtere Position zu stellen, sofern der Sitz mit Memory-Funktion ausgestattet ist. 

Bewährtes mehrstufiges Hochvolt-Schutzsystem und weiterentwickeltes Hochvolt-Batterie-Frühwarnsystem

Bei einem Elektrofahrzeug legt Mercedes-Benz ein besonderes Augenmerk auf den Schutz des Hochvolt-Systems. Alle zugehörigen Komponenten, wie beispielsweise Hochvoltbatterie, Antriebsmotoren, elektrische Hochvoltleitungen, und daran angeschlossene Komponenten erfüllen über die gesetzliche Vorgabe hinaus die strengen Mercedes-Benz Anforderungen. 

Beim neuen elektrischen GLC ist das Batteriegehäuse als Teil der Fahrzeugstruktur in das Crashkonzept integriert. Darüber hinaus hat Mercedes-Benz bei der neuen Hochvoltbatterie-Generation mit entsprechenden Abständen zwischen den Batteriezellen sowie dem Aufbau der Zellen und der Zellmodule umfassende Vorkehrungen gegen eine potenzielle thermische Reaktion der Hochvoltbatterie getroffen. Das weiterentwickelte Frühwarnsystem umfasst neben der Alarmierung der Insassen weitere fahrzeugseitige Schutzmaßnahmen – beispielsweise schließen Seitenscheiben und Lüftungsklappen automatisch. Ein neuer, zentral in der Hochvoltbatterie positionierter Sensor überwacht die Module jetzt auch im abgestellten Zustand. 

Mercedes-Benz hat auch im GLC sein Schutzkonzept mit Elementen der Hochvoltsicherheit umgesetzt, damit nach einem Unfall keine Gefahr von elektrischen Komponenten für Insassen, Ersthelfer und Rettungskräfte ausgeht. Dieses Schutzkonzept hat sich bereits in den anderen vollelektrischen Modellen von Mercedes‑Benz bewährt – bestätigt durch die Erkenntnisse der Mercedes‑Benz Unfallforschung. Dazu gehört z.B., dass bei einem schweren Unfall das Hochvoltsystem automatisch abgeschaltet wird. Dabei wird zwischen einer reversiblen und einer irreversiblen Abschaltung unterschieden. 

Die reversible Abschaltung findet bei leichteren Unfällen, bei denen keine pyrotechnischen Rückhaltesysteme wie Airbags aktiviert werden, statt. Der Neustart ist dann möglich, wenn die Hochvoltüberwachungssysteme im Fahrzeug die ordnungsgemäße Funktion aller Komponenten bestätigen kann. Nur bei schweren Unfällen, bei denen auch zusätzliche Rückhaltesysteme für die Insassen aktiviert werden, wird das Hochvoltsystem irreversibel abgeschaltet und ist dann nur in einer Fachwerkstatt reaktivierbar. 

Beim automatischen Abschalten wird durch gezieltes Entladen der Komponenten sichergestellt, dass keine Gefahr von ihnen ausgeht. Für die Rettungskräfte sind zusätzlich auch Trennstellen vorgesehen, an denen sie das Hochvoltsystem manuell spannungsfrei schalten können. 

Neue Highend-Sitze für mehr Sitzkomfort

Die neuen Sitze gestalten jede Fahrt entspannend und sorgen dafür, dass Fahrerin oder Fahrer und Passagiere auch nach vielen Kilometern erholt ankommen. Alle verfügbaren Sitze sind mit dem AGR-Gütesiegel (Aktion Gesunder Rücken) ausgezeichnet. Während die Längsverstellung der Sitze im Vorgänger noch teilelektrisch erfolgte, bieten alle GLC mit EQ Technologie nun eine vollelektrische Betätigung für mehr Bedienkomfort. Die Sitzverstellung mit Memory-Funktion ist optional erhältlich. Grundsätzlich serienmäßig ist ebenso die Sitzheizung vorne. Komfort- und Sportsitz sind jetzt stärker differenziert. Der Sportsitz ist als Integralsitz ausgeführt und hat mehr Seitenhalt. 

Im gesamten Aufbau beider Sitze ist Sekundärmaterial enthalten – beim Sitzschaum beträgt der Anteil rund 30 Prozent laut Massenbilanzierungsverfahren. Für den Komfortsitz bietet Mercedes-Benz als Polstervariante auch eine Ledernachbildung in Schwarz an, deren Trägertextil aus recycelten PET-Flaschen besteht. Diese werden regranuliert, zu Garn und schlussendlich zum Textil verarbeitet. 

Das Mikrofaservlies MICROCUT ist aus 100 Prozent recyceltem Material gefertigt. Für die Herstellung werden PET-Flaschen zu regranulierten Garnen verarbeitet. Aus ihnen entsteht in einem aufwändigen Mikrofaser-Verfahren ein hochwertiges und robustes Vlies, das haptisch und optisch Wildleder ähnelt. Auch der Bodenbelag besteht aus Sekundärmaterial. Das Econyl-Garn wird aus 100 Prozent Rezyklat hergestellt. 

ENERGIZING COMFORT: Der neue GLC bietet für jede Fahrt Wellness

Beruhigende Klänge, eine mobilisierende Massage, aktivierendes Licht – mit den vielfältigen ENERGIZING COMFORT Programmen und den individuellen Empfehlungen des ENERGIZING COACH bietet Mercedes‑Benz für den GLC ein umfangreiches Wellness-Programm an. Die Display-Animationen auf dem neuen MBUX HYPERSCREEN und die Sounds (3D und 4D) wurden weiter verfeinert und entfalten nun das volle Potenzial von ENERGIZING COMFORT. Pendeldistanzen, Staus oder Wartezeiten werden nahtlos in einzigartige Momente für mentale und körperliche Erholung verwandelt. 

ENERGIZING Sitzkinetik unterstützt mit kleinen Bewegungen in der Neigung von Sitzfläche und -lehne die Muskulatur. Die Funktion ist in höheren Ausstattungsvarianten in Kombination mit der elektrischen Sitzverstellung mit Memory-Funktion verfügbar. 

Zum Entspannungsprogramm an Bord gehört eine Massage, die durch pulsierende Luftkammern im Bereich der Lordose erzeugt wird. Dieses Massageprogramm ist auch nach dem Kauf des GLC als Digitales Extra für alle Modelle erhältlich. Alternativ gibt es kombiniert mit dem Highend-Sitz eine erweiterte entspannende Massagefunktion entlang des gesamten Rückens. 

Ferner wurden Benutzeroberfläche und Benutzererfahrung überarbeitet, um eine noch intuitivere und benutzerfreundlichere Interaktion zu gewährleisten. Die neu gestalteten ENERGIZING COMFORT Programme sind nun als eigene App im App-Grid verfügbar und bieten Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, die ENERGIZING Klänge optional zu deaktivieren, um die Programme auch mit eigener Musik oder Podcasts zu genießen. 

Diese jeweils zehnminütigen ENERGIZING COMFORT Programme stehen ausstattungsabhängig zur Wahl: Fresh Breeze (Erfrischung), Warm & Cozy (Wärme), Energy (Stimulation), Good Vibes (Regeneration) und Relax (Entspannung). Darüber hinaus wird das 15-minütige Programm Power Nap angeboten. 

Emotional Modes: Für einen Moment innehalten

Knisterndes Lagerfeuer, eindrucksvoll inszeniert auf der großen Bildschirmfläche des neuen nahtlosen MBUX HYPERSCREEN, oder ein lebendiges Aquarium mit quirligen Fischen und kreisenden Haien – beim GLC lassen sich erstmals sogenannte Emotional Modes wählen, wenn das Fahrzeug stillsteht. Auch hier ist die Inszenierung ganzheitlich, passende Fahrzeugfunktionen (wie die Ambientebeleuchtung beim Lagerfeuer-Beispiel) werden aktiviert. 

Digitales Kundenerlebnis: In-Car-Payment nun auch mit Gesichtserkennung verfügbar[7]

Kundinnen und Kunden können im neuen elektrischen GLC direkt Digitale Extras wie das Entertainment-Paket[8] oder e-Vignetten[9] im Mercedes-Benz Store durch Gesichtserkennung aktivieren und bezahlen. Die native In-Car-Payment-Funktion Mercedes pay+ ermöglicht eine biometrische Zwei-Faktor-Authentifizierung zur Zahlung im Fahrzeug, wodurch diese nicht mehr über eine PIN oder ein mobiles Gerät freigegeben werden muss. Die Zahlungsdaten der Kundinnen und Kunden werden verschlüsselt und durch die Vergabe von transaktionsspezifischen Kryptogrammen geschützt. Mercedes pay+ wird von der hauseigenen Bezahllösung Mercedes pay bereitgestellt, die bequeme und sichere digitale Zahlungen für das gesamte Mercedes‑Benz Ökosystem ermöglicht.  

Mit dem Elektrofahrzeug vernetzte digitale Ladelösungen

MB.CHARGE bildet das Dach für alle digitale Ladelösungen von Mercedes-Benz. Das umfassende Ladeökosystem soll Kundinnen und Kunden ein nahtlos vernetztes und bequemes Ladeerlebnis mit den Elektrofahrzeugen mit dem Stern bieten – unterwegs, zu Hause und bei der Arbeit. Für das öffentliche Laden bündelt Mercedes-Benz den Ladedienst MB.CHARGE Public[10] mit weiteren digitalen Funktionen, die das Laden noch komfortabler machen. 

MB.CHARGE Public: Integrierter digitaler Ladedienst 

Mit dem Digitalen Extra MB.CHARGE Public (zuvor Mercedes me Charge) bündelt Mercedes-Benz alle Funktionen des öffentlichen Ladens und bietet seinen Kundinnen und Kunden zahlreiche exklusive Vorteile. Mit nur einem Ladevertrag[11] haben sie Zugang zu einem der größten Ladenetzwerke der Welt und können stets auf die gewohnte benutzerfreundliche Weise laden – unabhängig vom jeweiligen Ladesäulenbetreibenden. Im elektrischen GLC erfolgt die Authentifizierung an den Ladestationen über die Mercedes-Benz App, die MB.CHARGE Public RFID-Karte oder direkt über Plug & Charge[12] bei teilnehmenden Ladesäulenbetreibenden. Jeder Ladevorgang wird automatisch über MB.CHARGE Public abgerechnet. Mercedes-Benz schafft zudem maximale Kostentransparenz an öffentlichen Ladestationen: Vor dem Ladevorgang können Nutzerinnen und Nutzer die spezifischen Kosten pro Kilowattstunde oder pro Minute sowie die voraussichtlichen Gesamtkosten für eine vollständige Ladung auf dem MBUX-Display oder in der Mercedes-Benz App einsehen. Zudem bietet MB.CHARGE Public je nach Region unterschiedliche Tarife und Pakete mit vergünstigten Ladekonditionen an.  

Mercedes-Benz erweitert das Ladenetzwerk kontinuierlich durch eigene Aktivitäten zum Aufbau öffentlicher Ladeinfrastrukturen weltweit. Rund 45.000 Ladepunkte werden bis Ende des Jahrzehnts durch das globale Mercedes-Benz Charging Network sowie die Joint Ventures IONITY, IONNA und IONCHI in Europa, Nordamerika und China entstehen. Sie werden ebenfalls über MB.CHARGE Public zugänglich sein.  

Bequeme Reservierung von Ladesäulen und mitdenkende Navigation

Als erster Automobilhersteller hat Mercedes-Benz eine integrierte Reservierungsfunktion[13] für Ladestationen eingeführt. Mercedes-Benz Kundinnen und Kunden können exklusiv über den integrierten Ladedienst MB.CHARGE Public im Voraus einen Ladepunkt an den unternehmenseigenen Mercedes-Benz Ladeparks reservieren. Bei aktiver Routenführung über die Navigation mit Electric Intelligence erfolgt die Reservierung automatisch durch das Fahrzeug 15 Minuten vor Erreichen der Ladestation. Fahrerinnen und Fahrer ersparen sich durch die Reservierungsfunktion Wartezeiten und haben die Gewissheit, einen für sie freigehaltenen Ladeplatz vorzufinden. Derzeit ist die Reservierungsfunktion an ausgewählten Mercedes-Benz Ladestationen in Deutschland, Österreich und den USA verfügbar. Mit der geplanten Ausweitung des Mercedes-Benz Ladenetzes auf mindestens sieben weitere Länder innerhalb eines Jahres wird sie für weitere Kundinnen und Kunden weltweit zugänglich sein. 

Die Mercedes-Benz Navigation mit Electric Intelligence plant auf Basis zahlreicher Faktoren die schnellste und komfortabelste Route inklusive Ladestopps. Dabei reagiert sie dynamisch beispielsweise auf Staus oder eine Änderung der Fahrweise. Mercedes-Benz entwickelt zudem kontinuierlich die Energieprognose für die Navigation mit Electric Intelligence weiter. So sollen künftig auch die vorhergesagten Windverhältnisse entlang der Fahrbahn noch exakter auf Höhe des Fahrzeugs berücksichtigt werden. 

Für die Berechnung der Route wird der Energiebedarf kalkuliert. Dabei werden Topografie, Streckenverlauf, Umgebungstemperatur, Geschwindigkeit, Heiz- und Kühlbedarf berücksichtigt. Weitere Faktoren sind die Verkehrssituation auf der geplanten Strecke sowie die dort verfügbaren Ladestationen, ihre Ladeleistung und die Bezahlfunktionen. Als Neuheit berücksichtigt die Energieprognose auch zusätzliche Wetterinformationen wie Niederschlagsmengen und Schnee auf der Fahrbahn. Die Berechnung findet in der Cloud statt und wird mit Onboard-Daten kombiniert. 

Die intelligente Navigation erkennt, wenn ein Ladestopp erforderlich ist, und plant ihn automatisch so ein, dass die Gesamtreisezeit optimiert wird. Denn unter Umständen können zwei kurze Ladestopps mit höherer Ladeleistung vorteilhafter sein als ein längerer Ladestopp. Darüber hinaus werden die Ladeeinstellungen des Fahrzeugs durch die Navigation mit Electric Intelligence automatisch angepasst und für das Schnellladen entlang der Route optimiert – inklusive Vorkonditionierung der Hochvoltbatterie, damit sie zum richtigen Zeitpunkt die optimale Temperatur für schnelles DC-Laden hat. Kurzentschlossene können die Vorkonditionierung manuell aktivieren. 

Green Charging: Mercedes-Benz setzt auf Strom aus erneuerbaren Energien 

„Green Charging“[14] ist ein integraler Bestandteil von MB.CHARGE Public in Europa, Kanada und den USA. Sofern an der jeweiligen Ladestation noch kein Strom aus erneuerbaren Energien fließt, verwendet „Green Charging“ Grünstromzertifikate. Diese stellen sicher, dass für Ladevorgänge eine äquivalente Strommenge aus erneuerbaren Energien ins Stromnetz eingespeist wird. Dabei handelt es sich um Grünstromzertifikate von zertifizierten Energieerzeugungsanlagen[15], die jünger als sechs Jahre sind[16]. Die Grünstromzertifikate werden, wo möglich, in demselben Land gekauft und entwertet, in dem die Kundin oder der Kunde lädt. Dadurch trägt „Green Charging“ zum weiteren Ausbau von erneuerbaren Energien bei.  

Bereit für bidirektionales Laden

Der elektrische GLC ist vorbereitet für die Vernetzung von Elektrofahrzeugen mit dem Stromnetz. Wenn das Fahrzeug an eine kompatible bidirektionale Gleichstrom-Ladestation angeschlossen ist, kann es zum Beispiel Solarstrom für eine spätere Nutzung speichern. Vor allem aber kann es auch als Stromlieferant dienen, entweder Vehicle-to-Home (V2H) oder Vehicle-to-Grid (V2G). Die Funktion des bidirektionalen Ladens wird zu einem späteren Zeitpunkt nach Marktstart mit Hilfe eines Over-the-Air‑Updates verfügbar sein. Die Nutzung des bidirektionalen Ladens kann marktspezifischen Bedingungen in Bezug auf die Gesetzgebung und die Anforderungen der Energieversorger unterliegen.

[1] Die Angaben sind vorläufig und wurden intern nach Maßgabe der Zertifizierungsmethode „WLTP-Prüfverfahren“ ermittelt. Es liegen bislang weder eine EG-Typgenehmigung noch eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

[2] Die Angaben sind vorläufig und wurden intern nach Maßgabe der Zertifizierungsmethode „WLTP-Prüfverfahren“ ermittelt. Es liegen bislang weder eine EG-Typgenehmigung noch eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

[3] Um den Dienst „Car-to-X“ nutzen zu können, müssen Kundin oder Kunde über einen Mercedes me connect Account verfügen. Nur dann findet eine Datenerhebung im Auto statt, und die fahrzeugbezogenen „Car-to-X“ Daten werden ans Backend übermittelt und dort anonymisiert. Über das Benutzerkonto im Mercedes me Portal oder in der Mercedes me App können Mercedes-Benz Fahrerinnen und Fahrer unkompliziert den Dienst aktivieren bzw. deaktivieren. Dort können sie auch einer Datenweitergabe widersprechen.

[4] Die Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme von Mercedes-Benz sind Hilfsmittel und entbinden Fahrerin und Fahrer nicht von ihrer Verantwortung. Die Hinweise in der Betriebsanleitung und die dort beschriebenen Systemgrenzen sind zu beachten.

[5] Für die Nutzung der Digitalen Extras müssen Fahrerin oder Fahrer eine Mercedes me ID anlegen und den Nutzungsbedingungen für Digitale Extras und den Mercedes me ID Nutzungsbedingungen in ihrer jeweils gültigen Fassung zustimmen. Zusätzlich muss das jeweilige Fahrzeug mit dem Benutzerkonto verknüpft sein. Nach Ablauf der limitierten Laufzeit können die Digitalen Extras kostenpflichtig verlängert werden, sofern diese dann noch für das entsprechende Fahrzeug angeboten werden. 

[6] Fahrerin und Fahrer bleiben jederzeit für die Überwachung des Parkvorgangs und der Umgebung verantwortlich.

[7]Ab Marktstart in ausgewählten Ländern verfügbar.

[8] Die Verfügbarkeit der Ausstattung, Funktionen, Features und Dienste sind abhängig vom jeweiligen Fahrzeugmodell, der individuellen Konfiguration und dem jeweiligen Markt.

[9] Der Kauf von e-Vignetten ist für Kunden mit Mercedes me ID für die e-Vignetten Länder Schweiz, Tschechien, Slowenien, Slowakei, Bulgarien und Ungarn möglich. Die Verfügbarkeit der Ausstattung, Funktionen, Features und Dienste sind abhängig vom jeweiligen Fahrzeugmodell, der individuellen Konfiguration und dem jeweiligen Markt.

[10] Mit nur einem Ladevertrag haben Kundinnen und Kunden Zugang zu einem der größten Ladenetzwerke der Welt und können stets auf die gewohnte benutzerfreundliche Weise laden – unabhängig vom jeweiligen Ladesäulenbetreibenden. Für die Nutzung der Digitalen Extras müssen Kundin und Kunde eine Mercedes me ID anlegen und den Nutzungsbedingungen für Digitale Extras und den Mercedes me ID Nutzungsbedingungen in ihrer jeweils gültigen Fassung zustimmen. Zusätzlich muss das jeweilige Fahrzeug mit dem Benutzerkonto verknüpft sein. Nach Ablauf der limitierten Laufzeit können die Digitalen Extras kostenpflichtig verlängert werden, sofern diese dann noch für das entsprechende Fahrzeug angeboten werden.  

[11] Um das Digitale Extra MB.CHARGE Public nutzen zu können, wird ein separater kundeneigener Ladevertrag mit einem ausgewählten Drittanbieter benötigt.

[12] Bei Plug & Charge startet der Ladevorgang mit dem Einstecken des Ladekabels. Das Fahrzeug kommuniziert die Daten des Ladevertrags dazu direkt an die Ladesäule. Voraussetzung ist ein MB.CHARGE Public Ladevertrag, über den die Abrechnung erfolgt.

[13] Derzeit ist die Reservierungsfunktion an ausgewählten Mercedes-Benz Ladestationen in Deutschland und den USA verfügbar. Weitere Inbetriebnahmen sind für 2025 geplant, das langfristige Ziel ist es, bis Ende des Jahrzehnts rund 10.000 Ladepunkte zu etablieren. Mercedes-Benz bietet die Reservierungsmöglichkeit zunächst kostenlos als Teil von MB.CHARGE Public an. Mercedes-Benz behält sich vor, die Reservierung in Zukunft kostenpflichtig zu machen.

[14] Bei Green Charging wird mittels Herkunftsnachweisen sichergestellt, dass für die Ladevorgänge eine äquivalente Strommenge aus erneuerbaren Energien ins Stromnetz eingespeist wird.

[15] EKOenergy in Europa, Green-e in Nordamerika

[16] In allen Ländern außer in Großbritannien und Polen sichergestellt.

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*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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