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Das Design und die Aerodynamik

Das Design und die Aerodynamik

  • Selbstbewusster Auftritt dank des längeren Fahrzeugformats
  • Strahlendes Frontpanel mit beleuchtetem Mercedes‑Benz Pattern
  • Panoramadach mit einzigartigem Blick auf nächtlichen Sternenhimmel
  • Schwebend gestalteter MBUX Superscreen als Highlight im Interieur
  • Puristisches Design und zeitgemäße Formensprache
  • Sehr gute aerodynamische und aeroakustische Eigenschaften


Blickfang der GLB Front ist das Panel mit beleuchtetem Mercedes‑Benz Pattern, das den klassischen Chromgrill neu interpretiert. Nahtlos anschließend an sein Umfeld integriert dieses Designelement nicht nur den großen ikonischen Mercedes‑Benz Stern. Insgesamt 94 Sternchen in Chrom-Optik bilden ein unverwechselbares Muster im Stil der Marke. Der beleuchtete Kühlergrill begrüßt und verabschiedet Fahrerin und Fahrer mit verschiedenen Animationen. Je nach länderspezifischer gesetzlicher Regelung ist auch der Zentralstern ganz oder zum Teil beleuchtet.[29]

Von den größeren Abmessungen profitieren die Insassen durch unter anderem mehr Beinfreiheit im Fond. Zugleich wirkt das Erscheinungsbild noch selbstbewusster. Die markanten SUV-Proportionen mit aufrechter Frontpartie und steiler Windschutzscheibe sowie kurzen Überhängen prägen die Seitenansicht. Die breite Spur und die außenbündig positionierten, auf Wunsch bis zu 20 Zoll großen Räder verleihen dem GLB zusammen mit der muskulösen Fahrzeugschulter einen kraftvollen Charakter. Die kompakten Außenspiegel auf der Bordkante und die flächenbündigen Türgriffe mit KEYLESS GO (Option) fügen sich harmonisch in die Seitengrafik ein. Umlaufende Radlaufverkleidungen (Claddings) und ein optischer Unterfahrschutz vorne und hinten unterstreichen den SUV-Charakter. Die geständerte Dachreling zeugt von SUV-typischer Funktionalität und nimmt optional erhältliche Dachgepäcksysteme auf.

Die klare, flächenbetonte Formgebung und die reduzierten Linien tragen zur sportlichen und modernen Anmutung bei. Die muskulöse Fahrzeugschulter mit ihrem markanten Licht-Schatten-Spiel betont den athletischen Charakter, während hochwertige Chromzierteile die Exklusivität des Fahrzeugs unterstreichen.

Voll-LED-Scheinwerfer sorgen bei Tag und Nacht für einen emotionalen und faszinierenden Auftritt und leuchten die Straße bestmöglich aus. Sie sind mit einem Lichtband verbunden. Zur unverwechselbaren Marken-Identität trägt das neuartige Stern-Design bei. Bei den optionalen MULTIBEAM LED Scheinwerfern ist das Tagfahrlicht in Form des Mercedes‑Benz Sterns gestaltet. Die serienmäßigen LED High Performance Scheinwerfer tragen den Stern als verchromtes Designelement.

Die Heckleuchten im Stern-Design verbindet ein Leuchtenband, das in Kombination mit MULTIBEAM Scheinwerfern voll beleuchtet ist. Motivation der Designerinnen und Designer war es, die Modernität und Breite der Heckpartie zu betonen. Das Leuchtenband ist mit Begrüßungs- und Verabschiedungsszenarien animiert. Das Kennzeichen ist in den Heckstoßfänger integriert.

Mit den Ausstattungslinien Progressive Line, AMG Line und AMG Line Plus sowie dem Night Paket kann der GLB umfangreich individualisiert werden.

Schaltbares großes Panoramadach mit leuchtendem Sternenhimmel

Das große serienmäßige Panoramadach setzt einen neuen Standard im Segment. Es sorgt für ein außergewöhnlich großzügiges und offenes Raumgefühl. Zum Schutz vor Sonneneinstrahlung besteht es aus wärmedämmendem Verbundsicherheitsglas mit einer infrarotreflektierenden Beschichtung und einer Low-Emissivity-(LowE)-Beschichtung auf der Innenseite. Dies verringert im Sommer ein Aufheizen des Fahrzeuginnenraums. Im Winter reduziert die LowE-Beschichtung den Wärmeverlust, indem sie die Innenwärme zurück in den Raum reflektiert. Mit zirka 200 Nanometern ist sie dünner als ein menschliches Haar, das einen Durchmesser von circa 50.000 Nanometern hat.

Optional ist das SKY CONTROL Panoramadach erhältlich.[30] In 10 bis 20 Millisekunden lässt sich segmentweise die Durchsicht des Glases verändern. Die Passagiere können zwischen transparent für einen freien Blick nach oben und opal (milchig) für mehr Privatsphäre wählen. Der opale Zustand schützt nicht nur vor neugierigen Blicken von außen, sondern bietet auch einen verbesserten Blendschutz bei direkter Sonneneinstrahlung. Die Bedienung erfolgt über ein entsprechendes Menü in den Fahrzeugeinstellungen im Zentraldisplay. Dort ist ein Dachsymbol mit den Segmenten abgebildet. Die Teilbereiche können einzeln angetippt und ausgewählt werden, sollte ein individuelles Muster gewünscht sein. Alternativ gibt es drei vorgegebene Einstellungen – „klar“, „opal“ und „Motiv“, letzteres ist ein Streifen-Muster.

Als Extraeffekt ist das SKY CONTROL Panoramadach sogar beleuchtet. Es ist mit der Ambientebeleuchtung verbunden und bietet einen leuchtenden Sternenhimmel. 158 Sterne sind in die Glasfläche integriert. Sie werden in der individuell gewählten Farbe der Ambientebeleuchtung illuminiert. Das Licht wird über LED-Module von vorne eingespeist. Der Sternenhimmel ist tagsüber annähernd unsichtbar. Erst bei Dunkelheit überrascht er mit einem einzigartigen optischen Erlebnis, insbesondere für die Fondpassagiere. Er lädt ein, sich zurückzulehnen und zu entspannen. Auch von außen zieht er die Blicke auf sich. Im Zusammenspiel mit der neuen Lichtsignatur an Front und Heck sorgt das beleuchtete Glasdach für einen unvergleichlichen Auftritt des GLB. 

Hochmodernes, elegantes Ambiente

Anstelle des bisherigen skulpturalen Designs tritt ein minimalistisches Konzept mit dem Fokus auf einzelne ikonische Hightech-Elemente. Die Gestaltung ist auf das Wesentliche reduziert und vermittelt ein hochmodernes, elegantes Ambiente.

Highlight im Innenraum ist der optionale, schwebend gestaltete MBUX Superscreen, der sich über die gesamte Breite erstreckt. Hinter einer großen Glasfläche sitzen der 26 Zentimeter (10,25 Zoll) große Bildschirm für Fahrerin/Fahrer sowie das 35,6 Zentimeter (14 Zoll) große Zentraldisplay, beide mit LCD-Technologie. Nach der Markteinführung des GLB wird der MBUX Superscreen mit einem zusätzlichen, ebenfalls 35,6 Zentimeter (14 Zoll) großen Bildschirm für Beifahrerin/Beifahrer als Sonderausstattung verfügbar sein. Ist kein Beifahrer-Display verbaut, führt ein Zierteil mit Starpattern-Grafik die Glasoptik in diesem Bereich fort. In Verbindung mit der Ambientebeleuchtung ist es auch als hinterleuchtete Ausführung erhältlich.

Sportlich und futuristisch wirken die Runddüsen an den Enden des MBUX Superscreens. Ringe in Silver Shadow scheinen vor einer trichterförmigen Form zu schweben. Die Mitteldüse ersetzt die üblichen Lamellen durch einen flachen, hochmodernen Körper. Ein weiteres Highlight sind die Türen, deren konkaver Grundkörper in den Hintergrund tritt. Die großzügig dimensionierten, schwebend gestalteten Türmittelfelder integrieren eine offene Ablage. Der Zuziehgriff in klassischem Rohr-Design wirkt geradlinig, aber kraftvoll und sportlich.

Die schwebende Mittelkonsole rundet das Design ab. Sie schließt sich elegant unter dem MBUX Superscreen an und bietet eine große, dreidimensionale Zierteilebene, die in verschiedenen luxuriösen Ausführungen erhältlich ist. Das Zierteil integriert erstmals bei Mercedes‑Benz eine Smartphone-Ablage mit Wireless Charging und Cupholdern in einer ästhetischen Form.

Das neue Lenkrad ist noch ergonomischer gestaltet und lässt sich intuitiver bedienen. Auf vielfachen Kundenwunsch hat Mercedes‑Benz das Bedienkonzept mit Wippe für den Limiter und DISTRONIC sowie Walze für die Lautstärkeregelung wieder eingeführt. Die kapazitiven Schalterfelder sind fugenlos integriert und bieten haptische Fühlhilfen zur besseren Orientierung.

Moderne Farb- und Materialwelt

Ein attraktives und vielseitiges Angebot an Farben und Materialien unterstreicht den Anspruch von Mercedes‑Benz an außergewöhnliches Design und markante Ausstattungsmerkmale. Zur Auswahl stehen beispielsweise die neuen Lackfarben Aquamint und Klarblau metallic und ein neuer Polsterstoff mit einem technisch anmutenden Perleffekt in Schwarz/Clean White Pearl. Bei den Zierteilen sind Varianten aus offenporigem Holz, gebürstetem Aluminium, eine Beschichtung in Eloxaloptik und eine in der Automobilindustrie neuartige Dekoroberfläche aus Papier erhältlich.

Mehr Reichweite durch sehr gute Aerodynamik

Die aerodynamische Performance spielt besonders bei Elektrofahrzeugen eine Schlüsselrolle. Ein niedriger Luftwiderstand sorgt für mehr Effizienz – und das macht sich bemerkbar: Schon eine Reduzierung des Luftwiderstandsbeiwerts um 0,01 kann die Reichweite auf langen Strecken um rund 2,5 Prozent steigern. Mit einem cw-Wert ab 0,28 erreicht der vollelektrische GLB einen sehr guten Wert in seinem Segment. Obwohl seine Stirnfläche (A = 2,6 m2) geringfügig größer als beim Vorgänger ausfällt, liegt der Luftwiderstand als Produkt aus cw-Wert und Stirnfläche niedriger. Der aerodynamische Anteil am Fahrwiderstand verringert sich folglich.

Innerhalb der Baureihe fällt die Spreizung gering aus. Neben dem aerodynamisch günstigen Maßkonzept zählen zu den wichtigsten Maßnahmen die strömungsgünstige Front- und Heckschürze, die Abdichtung von Fugen im Frontbereich, die vorteilhafte Gestaltung der A-Säulen und Außenspiegel, der sehr glatte, nahezu vollständig geschlossene Unterboden, aerodynamisch optimierte Räder und Reifen und daran angepasste Radspoiler vorne und hinten.

Entscheidend für Langstreckenkomfort: die Aeroakustik

Bei der aeroakustischen Entwicklung arbeitet Mercedes‑Benz stets zweigleisig: Zum einen sollen an der Quelle, also bei der Umströmung der Fahrzeugaußenhaut mit allen Anbauteilen, bereits möglichst wenig Geräusche entstehen. Bereits in der frühen Entwicklungsphase eines neuen Modells beginnt das Ingenieursteam daher, die für die Geräuschentstehung besonders relevanten Geometriemaße an der A-Säule und den Außenspiegeln entsprechend auszulegen. Mit Kunstköpfen und Richtmikrofonen lassen sich kleinste Schwachstellen lokalisieren, die dann durch bestmögliche technische Lösungen eliminiert werden.

Und zum anderen trägt die Güte der Abdichtung und der Schalldämmung dazu bei, dass unvermeidliche Windgeräusche im Innenraum kaum oder nicht als störend wahrnehmbar sind. Grundvoraussetzung für ein niedriges Windgeräuschniveau im Innenraum sind winddicht abschließende Tür- und Fensterdichtungen. Zudem ist der GLB mit geräuschdämmendem Verbundglas an den vorderen Seitenscheiben erhältlich.

Mercedes-Benz untersucht gezielt auch die psychoakustisch relevanten Auswirkungen und die Lokalisierbarkeit von Störgeräuschen. Auf Basis von Probandenversuchen haben die Experten des Unternehmens sogar einen eigenen Zielindex definiert. Seine gewichteten Messgrößen decken das gesamte Frequenzspektrum des menschlichen Hörens ab.

Die Messungen erfolgen in der Regel im Windkanal mit sogenannten binauralen Kunstköpfen. Dort sitzen die Mikrofone in nachgebildeten Gehörgängen, was gehörrichtige Aufnahmen erlaubt. Je nach untersuchtem Phänomen sitzen die Kunstköpfe auf der Fahrerposition oder nehmen auf den weiteren Sitzen im Fahrzeug Platz. Die Messergebnisse geben dann realitätsnah Aufschluss, wie laut oder leise, störend oder angenehm die Passagiere die Geräuschkulisse im Innenraum empfinden

Gute Sicht trägt zur Fahrsicherheit bei

Bei Geschwindigkeiten ab 80km/h führen aerodynamische Details zu möglichst geringer Verschmutzung auf den Seitenscheiben und den Außenspiegelgläsern. Störende Rinnsale und vermehrte Ansammlungen von Wassertropfen werden vermieden, was die Sicht auf das Verkehrsumfeld erleichtert.

[29] In den USA, Kanada, China sowie den Golf-Staaten ist der Zentralstern vollbeleuchtet. In Westeuropa und ECE sowie Rest of World ist der Zentralstern teilbeleuchtet (ohne Ring), in Südkorea und Taiwan muss auf eine Beleuchtung verzichtet werden.

[30] Das SKY CONTROL Panoramadach mit beleuchtetem Muster ist derzeit nicht verfügbar und wird zu einem späteren Zeitpunkt angeboten. Der Zeitpunkt der Verfügbarkeit kann sich ändern.

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*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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