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Die neue E-Klasse unter der Lupe: die Routinen

  • Damit lässt sich die E-Klasse an die persönlichen Gewohnheiten anpassen
  • Zunächst entlasten Vorlagen und selbsterstellte Routinen im Fahralltag
  • In der nächsten Ausbaustufe folgen KI-generierte Routinen für Fahrerin oder Fahrer

Morgens kurz vor 8 Uhr an der Pforte der Firma anhalten, die Seitenscheibe herunterfahren und den Werksausweis präsentieren, um aufs Gelände fahren zu dürfen – viele Berufstätige starten so oder ähnlich in den Arbeitstag. Wiederkehrende Abläufe gibt es auch in der Freizeit, wenn Fahrende beispielsweise jeden Dienstagabend nach dem Tennistraining im Winter die Sitzheizung auf dem Heimweg einschalten. Das sind nur zwei von zahlreichen Anwendungsfällen, bei denen Mercedes-Benz mit Hilfe sogenannter Routinen den Kundinnen und Kunden Alltagsaufgaben erleichtern möchte[1].

Zum Marktstart der neuen Baureihe werden folgende Möglichkeiten verfügbar sein:

  1. Templates: Mit Hilfe dieser Vorlagen können Kundinnen und Kunden ausprobieren, welche Art von Routinen grundsätzlich möglich ist. Beispiele hierfür sind „Heat me up“ (Einschalten der Sitzheizung bei bestimmter Außentemperatur) oder „Date night“ (Musik wird über Bluetooth-Audio abgespielt, die Ambientebeleuchtung wird pink). Die Templates sind größtenteils im Backend abgelegt. Einige sind lokal im Fahrzeug gespeichert, sodass sie auch genutzt werden können, sollte gerade keine Konnektivität bestehen. Die Templates werden über das Zentral-Display des Fahrzeugs bedient und sind karussellartig auf dem Bildschirm angeordnet.
  2. Selbsterstellte Routinen: Auf dem Zentral-Display lassen sich Bedingungen zu Aktionen verknüpfen. Also beispielsweise „Wenn die Innentemperatur unter zwölf Grad Celsius liegt, Sitzheizung einschalten und Ambientebeleuchtung auf warmes Orange einstellen.“ Auch einen Namen für solche selbst erstellten Routinen können Fahrerinnen oder Fahrer vergeben, etwa „Warm me up“. Unter dieser selbst gewählten Bezeichnung erscheint die Routine dann unter dem Menüpunkt „Meine Routinen“ auf dem Bildschirm. Zu erkennen ist diese Routinen-Kategorie am blauen Reiter in der Menüzeile. Die Routinen können im Fahrzeug am Zentral-Display erstellt und bearbeitet werden.
  3. KI-generierte Routinen: Zukünftig soll die E-Klasse auf Wunsch wiederkehrende Routineaufgaben vollständig automatisieren können. Künstliche Intelligenz (KI) wird das ermöglichen. Dass das Fahrzeug dazu lernen und sich mit Kundinnen und Kunden weiterentwickeln kann, wird ein neues Level an Intelligenz darstellen. In der ersten Ausbaustufe wird Mercedes-Benz die KI-generierten Routinen Massage, Sitzheizung und Sitzbelüftung für den Fahrersitz anbieten. Andere Innenraumsysteme sollen sukzessive integriert und weitere Routinen möglich werden.

Ebenso lernfähig: In-App-Vorschläge und „Magic Module“

Im Rahmen von MBUX setzt Mercedes-Benz bereits aktuell KI ein: Einerseits schlagen die Apps für Navigation, Radio und Telefon bereits Aktionen vor. Diese basieren darauf, wie wahrscheinlich eine Anwendung ist. Dazu gehört der Vorschlag einer bestimmten Rufnummer oder eines Navigationsziels. Und andererseits werden über 20 weitere Funktionen – von ENERGIZING COMFORT über Massage bis zum assistierten Parken und Öffnen und Schließen des Kofferraums – mit Hilfe von KI automatisch angeboten, wenn sie für die Kundschaft relevant sind. „Magic Module“ haben die Entwickler und Entwicklerinnen diese Module intern getauft. Angezeigt werden sie auf der sogenannten Zero-Layer-Oberfläche von MBUX.

Mit der Funktion „Just Talk“ lässt sich die intelligente Sprachsteuerung jetzt auch ohne Schlüsselwort „Hey Mercedes“ aktivieren. Bei aktivierter Funktion erscheint ein rotes Mikrophon-Symbol im Display. Dann ist das Fahrzeug bereit und wartet auf Befehle wie beispielsweise „Navigiere mich nach Berlin zum Brandenburger Tor“ oder „Mach bitte die Sitzheizung an“. Ferner lassen sich bei der Sprachsteuerung jetzt mehrere Befehle durch „und“ verknüpfen.

[1] Die beschriebenen Funktionen stellen Zukunftsvisionen dar, welche teilweise noch nicht verfügbar sind und abhängig vom jeweiligen Fahrzeugmodell, der individuellen Konfiguration und dem jeweiligen Markt sein werden.

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*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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