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Großer Preis von Spanien 2026 - Sonntag

Großer Preis von Spanien 2026 - Sonntag

Sieg in Spanien beim F1-Debüt auf dem Madring

  • Kimi Antonelli gewann am Sonntag den Großen Preis von Spanien, George Russell kam als Fünfter ins Ziel.
  • Vor dem ersten F1-Grand-Prix auf dem neuen Madring gab es viele Unbekannte, wobei die Performance der Reifen eindeutig im Mittelpunkt stand.
  • Wie sich herausstellte, war der harte Reifen unglaublich widerstandsfähig und wies einen geringen Reifenabbau auf. Dies hatte maßgeblichen Einfluss auf die Strategie.
  • Kimi startete auf den Medium-Reifen, George auf den harten Pneus. Sie nutzten die Gelegenheit für einen vorteilhaften Boxenstopp während des virtuellen Safety Cars in Runde 14, wodurch Kimi boxenstoppbereinigt die Führung vor dem McLaren von Lando Norris übernahm.
  • Damit fuhr er bis zum Ende durch und übernahm die Führung, sobald der Ferrari von Charles Leclerc zum Boxenstopp gefahren war – und sicherte sich so seinen achten Saisonsieg.
  • George musste bei seinem ersten Stopp auf die weniger robuste Medium-Mischung wechseln. Obwohl das Team erwog, von da an bis zum Ende durchzufahren, hätte die Performance der gelben Reifen dafür nicht ausgereicht.
  • Er legte zur Rennmitte einen Stopp für neue harte Reifen ein, da das Team beschloss, eine andere Strategie als Leclerc zu verfolgen. Letztendlich kam George auf dem fünften Platz ins Ziel, auf dem er sich auch zum Zeitpunkt des virtuellen Safety Cars befunden hatte.
  • Der Sieg ist der 251. von Mercedes-Benz als Motorenhersteller. Damit steht die Marke nun gleichauf mit Ferrari an der Spitze der Hersteller mit den meisten Siegen.
  • Das Team baut seinen Vorsprung in der Konstrukteurswertung auf 145 Punkte vor Ferrari aus. Kimi steht in der Fahrerwertung an erster Stelle, George liegt mit 81 Punkten Rückstand auf Platz zwei.

Fahrer

Startposition

Ergebnis

Schn. Runde

Startreifen

Stopp 1

Stopp 2

Kimi Antonelli

P2

P1

1:36.030

Medium

 Hard (R14)

-

George Russell

P6

P5

1:35.587

Hard

Medium (R14)

Hard (R28)

Kimi Antonelli

Es war großartig, heute den Sieg einzufahren. Wir wissen aber auch, dass wir beim Einsatz des virtuellen Safety Cars ein wenig Glück hatten. Lando (Norris) hatte an der Spitze alles im Griff. Wir konnten genau in dem Moment an die Box fahren, als das virtuelle Safety Car eingesetzt wurde. So konnten wir den vorteilhaften Stopp auf die harten Reifen machen, die boxenstoppbereinigte Führung übernehmen und bis zum Ende durchfahren. Den Sieg haben wir uns daher heute wahrscheinlich nicht verdient, aber wir nehmen ihn natürlich gerne mit.

Auch mit unserer Pace heute können wir zufrieden sein. Wir wissen, dass wir in puncto Upgrades einen anderen Rhythmus als die anderen Teams haben. Dennoch konnten wir die letzten beiden Rennen auf sehr unterschiedlichen Rennstrecken gewinnen. Das ist ermutigend für den weiteren Saisonverlauf. Wir befinden uns in einer guten Position in beiden Weltmeisterschaften, wissen aber auch, dass noch ein sehr langer Weg vor uns liegt.

George Russell

Unabhängig davon, wie wir heute strategisch vorgegangen wären, hätten wir den fünften Platz belegt. Das virtuelle Safety Car kam für alle, die wie ich auf den harten Reifen gestartet waren, zum ungünstigsten und für diejenigen, die mit den Medium-Reifen gestartet waren, zum günstigsten Zeitpunkt. So läuft es im Rennsport manchmal, aber das ist ein bisschen die Geschichte meiner bisherigen Saison. Es war heute sehr schwer zu überholen, aber insgesamt hat es mir an diesem Wochenende Spaß gemacht, auf dem Madring zu fahren.

Bis zum Saisonende wird es noch ein intensiver Endspurt werden. Ich freue mich darauf, wieder in die Fabrik zurückzukehren, mit dem Team zusammenzuarbeiten und mich auf den ersten von drei Triple-Headern vorzubereiten. Meine Pace heute, insbesondere auf den harten Reifen, hat sich gut angefühlt. Das gibt uns Zuversicht für Baku.

Toto Wolff, Teamchef und Geschäftsführer

Wir freuen uns über den ersten Sieg auf dem Madring. Es war erneut ein erfolgreiches neues F1-Rennen an einem großartigen Austragungsort. Kimi hat eine gute Leistung gezeigt. Obwohl ihm das virtuelle Safety Car in die Hände spielte, hat er das Auto auf dieser sehr anspruchsvollen Strecke souverän ins Ziel gebracht. Einen weiteren Sieg auf einer so unterschiedlichen Strecke zu Monza zu erringen, und das, obwohl wir seit Kanada kein größeres Update-Paket für das Auto mitgebracht haben, ist sehr ermutigend.

Was George betrifft, hatte er etwas Pech mit dem Zeitpunkt des virtuellen Safety Cars. Wir haben ihn auf den harten Reifen starten lassen, um einen langen Stint zu fahren. Unter dem virtuellen Safety Car mussten wir jedoch einen vorteilhaften Stopp einlegen und etwas anderes versuchen, wenn wir Leclerc schlagen wollten. Der Ferrari-Pilot blieb draußen und wir wechselten bei George auf die Medium-Reifen. Leider war das heute nicht der stärkste Reifen. George meldete schon früh, dass er Probleme hatte, also sind wir wieder auf die harte Mischung zurückgewechselt. Letztendlich wären wir heute, egal was wir getan hätten, auf Platz fünf ins Ziel gekommen.

Nun haben wir eine Woche Zeit, um uns auf Baku und den Auftakt des ersten von drei Triple-Headern vorzubereiten. Es ist gut, unseren Vorsprung in beiden Weltmeisterschaften auszubauen, aber wir wissen, dass noch viele Rennen vor uns liegen. Es wird ein intensiver Endspurt bis zum Saisonende, aber wir freuen uns auf diese Herausforderung.

Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director

Das war ein großartiges Ergebnis für Kimi und ein wirklich starkes Wochenende für das Team. Wir haben eindeutig vom Zeitpunkt des virtuellen Safety Cars profitiert. Das Lob dafür gebührt jedoch den Fahrern und allen im Team, die sofort reagiert haben. Die Durchführung beider Boxenstopps war hervorragend und hat uns heute zum Sieg verholfen.

Für Kimi war die Entscheidung, während des virtuellen Safety Cars an die Box zu fahren, letztlich ausschlaggebend dafür, dass er die boxenstoppbereinigte Führung übernahm. Bei George gestaltete sich die Situation etwas komplizierter. Wir hatten uns strategisch dazu entschieden, das Gegenteil von Leclerc zu tun, denn wenn man zurückliegt, muss man oft etwas anderes ausprobieren, um sich eine Chance zu verschaffen. Im Verlauf des Rennens wurde jedoch klar, dass die harten Reifen besser funktionierten als erwartet und die richtige Wahl waren. Hätten wir die Strategie von Ferrari kopiert, wären wir wahrscheinlich trotzdem nur Fünfte geworden, da das Überholen sehr schwierig war.

Letztendlich kam das virtuelle Safety Car für die Autos, die auf die harten Reifen wechseln konnten, zum perfekten Zeitpunkt – so läuft es manchmal im Rennsport. Wichtig ist, dass wir einen Rennsieg und eine solide Punkteausbeute erzielt haben und unsere Position in beiden Weltmeisterschaften stärken konnten.

In den nächsten Tagen werden wir uns neu formieren und auf den Endspurt der Saison vorbereiten. Neun Rennen in elf Wochen werden für alle eine anspruchsvolle Phase sein. Wir haben uns jedoch in beiden Titelkämpfen gut positioniert und werden bis zum letzten Grand Prix weiter alles geben.

Bilder
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Press Officer
Rosa Herrero Venegas
PR-Leiterin Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team
Adam McDaid
Leiter Medien & Redaktion Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team
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Senior Communications Manager
*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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