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Drei Jahrzehnte Open-Air-Fahrspaß der Extraklasse

Drei Jahrzehnte Open-Air-Fahrspaß der Extraklasse

Seit fast 30 Jahren zelebriert das E-Klasse Cabriolet sehr erfolgreich den Spaß am Offenfahren für vier Personen. Jede Generation kombiniert elegantes Design mit Luxus und hervorragender Sicherheit auf Mercedes-Oberklasse-Niveau. Stilistisch blieb Mercedes-Benz seiner eigenen Tradition stets treu: Ein E--Klasse Cabriolet hat zwei Türen, vier Sitze und ein klassisches Stoffverdeck. Bis heute wurden mehr als 400.000 Exemplare verkauft. Mehr denn je verbindet das neue E-Klasse Cabriolet hohe Alltagstauglichkeit, vorbildliche Sicherheit und Top-Reisekomfort mit sportlich-elegantem Design. Deutlich dynamischer zeigt sich insbesondere die Frontpartie mit flacheren Scheinwerfern in Voll-LED-Technik und serienmäßigem Diamantgrill. Kraftvoller und effizienter als je zuvor sind die neuen, elektrifizierten Motoren mit EQ Boost.

1991: Grandioses Comeback des viersitziges Cabriolets nach 20 Jahren

Die Erfolgsgeschichte des modernen E-Klasse Cabriolets begann 1991 mit der Präsentation des 300 CE-24 Cabriolets auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt. Es war das erste viersitzige Cabriolet von Mercedes-Benz nach 20 Jahren. Als Basis diente das E-Klasse Coupé, das die Ingenieure mit hohem Aufwand zum Open-Air-Modell umkonstruierten. Allein zur Versteifung der Karosserie entwickelten sie rund 1.000 Teile neu, darunter tragende Strukturen aus hochfestem Stahlblech. Besonders stark belastete Stellen erhielten zusätzliche Verstärkungen, unter anderem die aus den SL-Sportwagen bekannten Diagonalstreben. Hinzu kamen sogenannte Schwingungstilger, die störende Karosserieschwingungen reduzieren. Das Maßnahmenpaket machte das Cabriolet bei Frontal-, Heck- und Seitenaufprall so sicher wie die Limousine, das T-Modell und das Coupé der E-Klasse. Für maximalen Insassenschutz bei einem Überschlag sorgten die zu einer stabilen Einheit verschweißten A-Säulen und der automatisch ausfahrende Überrollschutz an den Rücksitzen. Der im Stil der S-Klasse hochwertig ausgestattete Innenraum bot dank komfortabel ausgeformter Einzelsitze und klappbarer Mittelarmstütze erstklassigen Langstreckenkomfort für vier Reisende.

Bei der Modellpflege 1993 erhielt das Cabriolet der Baureihe 124 unter anderem eine nach dem Vorbild der S-Klasse umgestaltete Kühlermaske, den sogenannten „Plakettenkühler“ – und die neue Bezeichnung E-Klasse Cabriolet. Bis 1997 wurden insgesamt 33.952 Exemplare produziert. Die Verkaufszahlen zeigten, dass exklusive viersitzige Cabriolets mit anspruchsvollem Limousinen-Komfort wieder gefragt waren.

1998: Der CLK übernahm den Staffelstab

Nachfolger des ersten E-Klasse Cabrios war das 1998 vorgestellte CLK Cabriolet, das technisch und formal auf dem CLK Coupé basierte. Geprägt vom neu entwickelten halbautomatischen Verdeck mit solidem Stahl-Aluminium-Gestell zeigte es dennoch einen eigenen Charakter. Die Bedienung des Verdecks war dank elektrohydraulischer Hilfe höchst komfortabel. Für bequemen Zugang zu den Fondsitzen sorgte das neu entwickelte das EASY-ENTRY-System. Zahlreiche weitere Technik-Innovationen erhöhten Komfort, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Dazu gehörten beispielsweise der Brems-Assistent, der bei Notbremsungen für maximale Bremskraft sorgte, sowie das Aktive Service-System ASSYST, das die Ölqualität im Motor kontinuierlich analysierte und bedarfsgerechte Wartungsintervalle ermöglichte. Die reichhaltige Serienausstattung umfasste außerdem die Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR), eine Außentemperaturanzeige, ein Lederlenkrad, eine Heckdeckel-Fernöffnung, wärmedämmendes Glas sowie den bereits im Vorgängermodell bewährten automatische Überrollschutz.

1999 wurde die Serienausstattung im Rahmen der Modellpflege nochmals deutlich erweitert. Neu hinzu kamen in Wagenfarbe lackierte Seitenschweller und Schutzleisten, Außenspiegelgehäuse mit integrierten Seitenblinkern, die elektrische Einstellung von Höhe und Längsposition der Vordersitze, Sicherheitsgurte vorn mit Komfortautomatik, ein Zentraldisplay im Kombiinstrument, ein Multifunktionslenkrad für die Bedienung von Audio-Geräten und Telefon, Ausstiegsleuchten in den Türen, das RDS-Autoradio „Audio 10“, das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® sowie Tempomat und SPEEDTRONIC. Die Motorisierungsvarianten reichten vom Vierzylinder-Modell CLK 200 mit 136 PS über den 193 PS starken CLK 230 KOMPRESSOR bis zum Sechszylinder-Modell CLK 320 mit 218 PS.

Die elegante und sportliche Baureihe 208 erwies sich als ausgesprochen erfolgreich. Von 1998 bis 2003 wurden 115.161 CLK Cabriolets gebaut.

2003: Das zweite CLK Cabriolet

Mit einem komplett neu entwickelten Design folgte 2003 das CLK Cabriolet der Baureihe 209. Geöffnet wie geschlossen überzeugte es mit seiner eleganten Linienführung und den gewachsenen Außenabmessungen, die das Raumangebot deutlich vergrößerten. Markante Stilelemente waren unter anderem die markentypische Lamellen-Kühlermaske mit dem zentral angeordneten Mercedes-Stern und das neu interpretierte Vier-Augen-Gesicht. Das dreilagige Verdeck bot eine weiter verbesserte Wärme- und Geräuschisolierung. Und: Während die Torsionssteifigkeit um zwölf Prozent stieg, gelang es den Mercedes- Aerodynamikern und -Designern, den Luftwiderstandsbeiwert auf 0,30 zu senken – ein Bestwert im Cabriolet-Segment.

Mitte 2004 wertete Mercedes‑Benz das CLK Cabriolet nochmals auf. Es erhielt unter anderem die DIRECT CONTROL-Technik, die unter anderem modifizierte Achslager, eine direktere Lenkung sowie kürzere Schaltwege umfasste und ein dynamischeres Handling bei unverändert hohem Fahrkomfort ermöglichte. Auf dem Internationalen Automobilsalon 2004 in Paris präsentierte Mercedes-Benz eine auf 100 Fahrzeuge limitierte Sonderserie des CLK 500 Cabriolets mit einem außergewöhnlichen Farb- und Materialkonzept, gestaltet vom italienischen Modedesigner Giorgio Armani.

Die Mercedes-Benz Baureihe 209 begeisterte noch mehr Kunden als das erste CLK Cabriolet. Von 2003 bis 2009 wurden 140.139 Exemplare verkauft.

2010: Das begehrte Cabriolet trug wieder den Namen E-Klasse

Im März 2010 kehrte der beliebte offene Viersitzer offiziell in die E-Klasse-Familie zurück und führte so die Traditionslinie weiter. Das E-Klasse Cabriolet der Baureihe 207 setzte in den Mercedes-Benz Kerndisziplinen – Design, Komfort und Sicherheit – erneut Maßstäbe. Das Akustikverdeck garantierte bei jedem Tempo das niedrigste Geräuschniveau seiner Klasse. Für außergewöhnlichen Cabriolet-Komfort sorgte bei offener Fahrt auf Wunsch das erstmals erhältliche innovative AIRCAP®-System, das Verwirbelungen des Fahrtwindes im Innenraum und damit auch Windgeräusche reduziert. Ebenfalls auf Wunsch an Bord war die Kopfraumheizung AIRSCARF®. Sie steigert den Open-Air-Fahrspaß auch bei niedrigen Außentemperaturen und macht das E-Klasse Cabriolet damit zu einem Ganzjahreserlebnis. Mit der Modellpflege 2013 wurde das E-Klasse Cabriolet an die neue Formensprache von Mercedes-Benz herangeführt.

Die Produktion des E-Klasse Cabriolets der Baureihe 207 endete im Herbst 2014. Insgesamt 99.369 Exemplare gefertigt. Das neue E-Klasse Cabrio der Baureihe 238 feierte seine Weltpremiere im März 2017 auf dem Genfer Automobilsalon. Damit schlug Mercedes-Benz das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte sportlicher Eleganz auf.

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Drei Jahrzehnte Open-Air-Fahrspaß der Extraklasse
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DEUTSCH: Drei Jahrzehnte Open-Air-Fahrspaß der Extraklasse
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ENGLISCH: Three decades of top-class open-air driving fun

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Steffen Schierholz
Leiter Produktkommunikation Mercedes-Benz Cars
Thilo Woitysak
Manager Global Driving Experiences & Media Events
*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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