Großer Preis von São Paulo 2026 - Freitag
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Spannender Freitag in Brasilien
- Es war wie schon bei den letzten Rennen ein weiterer faszinierender Trainingstag, an dem mehrere Teams sowohl auf einer schnellen Runde als auch auf den Longruns an der Spitze mitmischten.
- Kimi führte schließlich die Zeitenliste im zweiten Training mit weniger Sprit im Tank an, nachdem er im ersten Training Zweitschnellster gewesen war. George lag auf Platz vier nicht weit dahinter.
- Der Brite befand sich in einer Gruppe von Autos, die einige Zehntel hinter Kimi lagen. Doch dieser Abstand dürfte sich morgen verringern, da sich das Kräfteverhältnis aufgrund der prognostizierten deutlich wärmeren Temperaturen und drohender Regenfälle voraussichtlich erneut ändern wird.
- Ebenso interessant war das Bild auf den Longruns, bei denen alle drei Reifenmischungen von den Spitzenfahrern eingesetzt wurden.
- Sowohl Kimi als auch George entschieden sich für den weichen Reifen und wirkten im Vergleich zu anderen Fahrern auf der gleichen Mischung konkurrenzfähig. Verstappens Red Bull stach auf den Medium-Reifen hervor und der McLaren von Norris war auf den harten Reifen stark.
- Angesichts der Unterschiede zwischen den Reifenmischungen und der Wahrscheinlichkeit wechselnder Bedingungen am Samstag und Sonntag ist die Grundlage für ein weiteres interessantes Rennwochenende geschaffen.
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Fahrer |
FP1 |
FP2 |
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|
Kimi Antonelli |
32 Rnd. |
1:11.799 |
P2 |
Medium, Soft, Medium |
37 Rnd. |
1:10.763 |
P1 |
Hard, Soft, Soft |
|
George Russell |
30 Rnd. |
1:12.103 |
P5 |
Medium, Soft, Soft |
35 Rnd. |
1:11.036 |
P4 |
Hard, Soft, Soft |
Kimi Antonelli
Insgesamt war es ein positiver Tag und ich habe mich im Auto wohlgefühlt, vor allem auf einer schnellen Runde. Aufgrund des geringen Grips waren die Bedingungen ziemlich knifflig und es war nicht einfach, die richtige Balance zu finden. Ich denke aber, dass wir zwischen dem ersten und zweiten Training gute Fortschritte gemacht haben. Sowohl beim Auto als auch bei meiner Fahrweise gibt es noch Verbesserungspotenzial. Daher werden wir heute Abend alles analysieren und schauen, was wir für morgen ändern können.
An der Spitze sieht es sehr eng aus. McLaren und Red Bull scheinen stark zu sein und wir wissen, dass Ferrari im Qualifying oft noch eine Schippe drauflegen kann. Daher erwarte ich einen wirklich engen Kampf. Auch das Wetter könnte eine Rolle spielen. Derzeit ist es sehr schwer, es vorherzusagen. Wir müssen auf alles vorbereitet sein und schnell reagieren, falls sich die Bedingungen ändern.
Nach dem Highlight in Mexiko konzentriere ich mich an diesem Wochenende einfach auf jede einzelne Session. Bisher genieße ich es sehr. Hoffentlich können wir morgen einen weiteren Schritt nach vorne machen, uns für das Qualifying in eine gute Position bringen und dieses Gefühl beibehalten.
George Russell
Insgesamt war es ein solider Freitag. Wir scheinen dabei zu sein, auch wenn es an der Spitze zwischen mehreren Teams sehr eng zugeht. Die Longrun-Pace kam mir stärker vor als unsere Performance auf einer schnellen Runde. Es gibt definitiv Bereiche, an denen wir über Nacht arbeiten können, um vor dem Qualifying noch etwas mehr herauszuholen. Das Auto war nicht perfekt und wir müssen noch etwas Untersteuern ausbügeln. Wenn wir morgen ganz vorne mitkämpfen wollen, müssen wir noch Performance nachlegen.
Die Bedingungen werden sich im Laufe des Wochenendes wahrscheinlich ändern, daher ist das, was wir heute gesehen haben, nicht unbedingt repräsentativ für das, was uns morgen und am Sonntag erwartet. Es sieht so aus, als stünde uns wieder ein wirklich enger Kampf bevor, bei dem kleine Unterschiede den Ausschlag geben werden.
Natürlich erschwert die Zurückversetzung um fünf Plätze unsere Aufgabe ein wenig. Umso wichtiger ist es nun, ein starkes Qualifying zu fahren und das Auto so weit wie möglich vorne in der Startaufstellung zu platzieren, bevor die Strafe angewandt wird. Wenn uns das gelingt, bin ich zuversichtlich, dass wir uns am Sonntag dennoch in eine Position bringen können, um vorne mitzumischen.
Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director
Mit Blick auf unsere Pace war dies einer unserer besseren Freitage in letzter Zeit, auch wenn es bei der Balance noch viel Raum für Verbesserungen gibt. Das erste Training war interessant: Kimi fühlte sich auf einer Runde sehr wohl, hatte auf den Longruns jedoch etwas mehr zu kämpfen, während George auf dem Longrun sehr stark war, aber keine komplette schnelle Runde zusammenbekam. Das lieferte uns einige nützliche Daten für den Nachmittag und wir konnten die besten Elemente aus jedem Setup in das zweite Training einbringen.
Die zweite Session verlief reibungslos, und insgesamt scheinen wir sowohl auf einer schnellen Runde als auch auf den Longruns eine gute Pace zu haben. Es gibt jedoch noch einiges zu tun, da beide Fahrer die Autos in bestimmten Bereichen als schwierig empfinden. Das Blockieren der Bremsen ist einer dieser Punkte und war für uns in den letzten Rennen ein wiederkehrendes Thema. Außerdem möchten wir einen besseren Kompromiss finden zwischen dem Grip am Heck in den Hochgeschwindigkeitskurven und einer starken Vorderachse, die die Fahrer in den langsameren Abschnitten benötigen. Auch wenn die Pace vielversprechend ist, haben wir über Nacht noch viel zu tun. Wenn es uns gelingt, die Autos für die Fahrer etwas leichter fahrbar zu machen und die Balance in diesen Bereichen zu optimieren, können wir morgen hoffentlich einen weiteren Schritt nach vorne machen.
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