Herausforderndes DTM-Wochenende am DEKRA Lausitzring
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- Mercedes-AMG Motorsport sammelte am Lausitzring – dem dritten Rennwochenende der laufenden DTM-Saison und zugleich dem ersten Lauf in Deutschland – wichtige Punkte, blieb jedoch hinter den eigenen Erwartungen zurück.
- Im Qualifying am Sonntagmorgen holten die Mercedes-AMG Fahrer die Startplätze sieben (Maro Engel, GER), zwölf (Jules Gounon, FRA), 13 (Lucas Auer, AUT) und 17 (Tom Kalender, GER).
- Für Jules Gounon vom Mercedes-AMG Team MANN-FILTER endete das Rennen leider vorzeitig. Der 31-Jährige wurde bereits in der Startphase zurückgeworfen und musste im weiteren Rennverlauf weitere Rückschläge hinnehmen. Nach dem zweiten Boxenstopp erhielt er eine Penalty Lap, nachdem beim Reifenwechsel gegen die Regularien verstoßen worden war (Rad nicht dauerhaft festgehalten). In der Folge stellte das Team das Fahrzeug vorzeitig ab.
- Beim zweiten Boxenstopp von Maro Engel unterlief dem Team derselbe Fehler. Trotz der daraus resultierenden Penalty Lap beendete Engel das Rennen auf Rang sieben, wodurch er neun wichtige Meisterschaftspunkte sammelte. Das Sonntagsrennen markierte seinen 130. DTM-Einsatz.
- Für Tom Kalender vom Mercedes-AMG Team Landgraf war das Rennen ebenfalls vorzeitig beendet: Er musste sein Fahrzeug kurz vor Rennende abstellen. Teamkollege Lucas Auer belegte Rang elf.
- Im Qualifying am Samstagmorgen bei Temperaturen von über 30 Grad sicherten sich alle Mercedes-AMG Fahrer Startplätze in den Top 10. Lucas Auer, Jules Gounon und Maro Engel qualifizierten sich auf den Positionen drei, vier und fünf, Tom Kalender belegte Rang acht.
- Reifenpoker im Samstagsrennen: Kurz vor dem Start setzte starker Regen ein. Auf dem Grid entschieden sich alle Mercedes-AMG Teams für Regenreifen. Diese Strategie zahlte sich in der Anfangsphase gegenüber der Konkurrenz auf Slicks aus, erwies sich auf der schnell abtrocknenden Strecke jedoch zunehmend als Nachteil.
- Auer, Gounon und Engel erwischten einen perfekten Start, Kalender hingegen hatte Pech und drehte sich. Dadurch wurde sein Rennen bereits in der Anfangsphase beeinträchtigt; noch vor Öffnung des Pflichtboxenstoppfensters wechselte er schließlich als erster aller AMG Piloten auf Slicks.
- Während des Pflichtboxenstopps wechselte schließlich das gesamte Feld auf Slicks. Maro Engel fuhr mit 1:20,649 Minuten die schnellste Rennrunde auf dem 3,478 Kilometer langen Lausitzring auf.
- In einem chaotischen Rennen mit einer rennentscheidenden Full Course Yellow-Phase sowie einer Safety Car-Phase belegten Lucas Auer, Jules Gounon und Tom Kalender die Plätze sechs, sieben und elf. Maro Engel wurde nach einer 15-Sekunden-Zeitstrafe für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 5 km/h unter Full Course Yellow auf Rang 15 gewertet.
- Mercedes-AMG Motorsport musste erstmals in dieser Saison die Meisterschaftsführung in der Fahrerwertung abgeben. Maro Engel und Lucas Auer belegen mit jeweils 77 Punkten die Plätze zwei und drei. Im Herstellerwettbewerb liegt Mercedes-AMG weiterhin vorne.
- Mit 58.000 Besuchern verzeichnete der Lausitzring erneut einen Zuschauerzuwachs gegenüber dem Vorjahr.
- Bevor die DTM vom 3. bis 5. Juli auf dem Norisring in Nürnberg gastiert, steht für alle vier Mercedes-AMG DTM-Fahrer das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps auf dem Programm.
>> Rennergebnis DTM Lausitzring
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„Das war kein einfaches DTM-Wochenende für uns. Nach einem vielversprechenden Qualifying am Samstag hat uns die Full Course Yellow-Phase im Rennen die Chance auf eine bessere Punkteausbeute genommen. Am Sonntag haben wir uns unter den veränderten Bedingungen bereits im Qualifying schwergetan und konnten auch im Rennen nicht unser volles Potenzial ausschöpfen. Entsprechend haben wir wichtige Punkte liegen lassen. Die Meisterschaft ist weiterhin sehr eng, und wir liegen aktuell auf den Plätzen zwei und drei. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und die vorhandenen Potenziale konsequent zu nutzen, damit wir am Norisring wieder voll angreifen und die Führung in der Fahrerwertung zurückerobern können.“
Thomas Jäger, Sportlicher Leiter DTM, Mercedes-AMG Motorsport
„Im Qualifying am Samstag waren wir gut unterwegs, im Rennen hat uns die Full Course Yellow-Phase leider hart getroffen. Die Fahrer, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht an der Box waren, haben praktisch einen Gratis-Stopp erhalten. Ansonsten wäre für uns sicher ein Podiumsplatz möglich gewesen. Der Sonntag war sehr anspruchsvoll. Trotzdem war ich mit meiner Leistung und der Arbeit des Mercedes-AMG Team Landgraf zufrieden. Auch wenn es eine echte Hitzeschlacht war, hat das Fahren Spaß gemacht. Jetzt freue ich mich auf den Norisring. Die Strecke ist immer ein Highlight im DTM-Kalender und gleichzeitig das Heimrennen von adidas.“
Lucas Auer, Mercedes-AMG Team Landgraf #22
„Das Wochenende hat eigentlich vielversprechend begonnen, die beiden Rennen verliefen dann leider nicht ganz optimal. Am Samstag haben zwei Fehler meinerseits das Ergebnis deutlich beeinträchtigt. Dafür konnten wir am Sonntag eine verhältnismäßig gute Leistung zeigen. Schade, dass wir eine Boxenstoppstrafe erhalten haben. Aber Regeln sind Regeln. Das Team arbeitet unermüdlich daran, bei jedem Boxenstopp Höchstleistung abzuliefern, aber Fehler können im Motorsport nun einmal passieren. Entscheidend ist, dass wir als Team zusammenstehen. Wir freuen uns auf ein Motorsportspektakel am Norisring. In der Meisterschaft liegt weiterhin alles eng beieinander, und unser Ziel ist es, auf dem Stadtkurs mit starken Ergebnissen zurückzuschlagen.“
Maro Engel, Mercedes-AMG Team RAVENOL #80
„Das war ein schwieriges Wochenende für uns als Team. Die Pace war da, aber wir hatten erneut nicht das nötige Glück auf unserer Seite. Besonders am Sonntag waren wir im Mittelstint gut unterwegs und zeitweise in den Top 10. Deshalb nehme ich trotz allem einige positive Erkenntnisse mit an den Norisring. Die Strecke liegt mir, dort habe ich mich im vergangenen Jahr sehr wohlgefühlt. Ich freue mich auf das kommende Rennwochenende und hoffe natürlich, dass unsere Pechsträhne dort endlich reißt.“
Tom Kalender, Mercedes-AMG Team Landgraf #84
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