Mercedes-AMG Motorsport und Iron Lynx ohne Rennglück bei den 24 Stunden von Le Mans
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- Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, bei dem das Kundensportteam Iron Lynx zum zweiten Mal in Folge Mercedes-AMG Motorsport mit drei Mercedes-AMG LMGT3 vertrat, war von einigen Rückschlägen geprägt.
- Der Mercedes-AMG LMGT3 #61 mit Rui Pinto de Andrade (ANG), Martin Berry (AUS) und Maxime Martin (BEL) zog sich nach knapp einer Rennstunde bei einem Dreher mit leichtem Einschlag einen Schaden vorne rechts zu und fiel zunächst ins Mittelfeld zurück. Beim darauffolgenden Boxenstopp wurde das Fahrzeug repariert, musste im weiteren Rennverlauf jedoch mehrfach für zusätzliche Reparaturarbeiten an die Box, ehe das Team das Fahrzeug in der 65. Runde schließlich abstellen musste.
- Auch für den Mercedes-AMG LMGT3 #79 mit Matteo Cressoni (ITA), Lin Hodenius (NED) und Johannes Zelger (ITA) endete das Rennen in der Nacht vorzeitig. Mercedes-AMG Junior-Fahrer Lin Hodenius überfuhr zuvor einen Curb unglücklich, wodurch der Motor beschädigt wurde. Die daraus resultierende Ölleckage zwang das Fahrzeug schließlich zur Aufgabe.
- Am frühen Sonntagmorgen fiel auch der Mercedes-AMG LMGT3 #62 aus den Top-10 zurück. Das Team Qatar by Iron Lynx mit Giuliano Alesi (FRA) – der Sohn von Ex-Formel 1® Fahrer Jean Alesi – Abdulla Al-Khelaifi (QAT) und Julian Hanses (GER) verlor aufgrund von Problemen mit einem defekten Befestigungselement wertvolle Zeit in der Box. Das Trio sah die Zielflagge schließlich als 16. in der Klasse.
- Dabei verlief das den Bronze-Fahrern vorbehaltene Qualifying am Mittwochabend zunächst vielversprechend. 25 LMGT3-Fahrzeuge von neun unterschiedlichen Herstellern waren startberechtigt. Martin Berry qualifizierte die #61 als Zehnter für die Hyperpole, Abdulla Al-Khelaifi brachte die #62 als 15. in die entscheidende Session. Dort sicherten sich die beiden Fahrzeuge am Donnerstag die Startplätze 12 und 13, während die #79 von Position 18 ins Rennen ging.
- Wie bereits im Vorjahr traten alle drei Fahrzeuge bei der 94. Ausgabe des Langstreckenklassikers erneut in einem Design an, das von der historischen Silberpfeil-Ära inspiriert war.
- Rahmenprogramm: Im Michelin Le Mans Cup am Freitag sicherte sich der vom Team GetSpeed eingesetzte Mercedes-AMG GT3 #14 den zweiten Platz. Am Steuer saßen Anthony Bartone (USA) und Steve Jans (LUX).
„Nach dem großartigen Erfolg beim letzten 24-Stunden-Rennen am Nürburgring, endet Le Mans für uns leider mit einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis. Nach einer intensiven Vorbereitung aller Beteiligten mussten wir im Rennen mehrere Rückschläge hinnehmen. Nach einer intensiven Vorbereitung aller Beteiligten mussten wir im Rennen mehrere Rückschläge hinnehmen. Besonders bitter war ein Aufhängungsdefekt am Fahrzeug vom Team Qatar by Iron Lynx. Das Team lag nach einer starken Vorstellung in aussichtsreicher Position, verlor jedoch durch umfangreiche Reparaturarbeiten am Sonntagmorgen wertvolle Zeit. Als Ursache wurde ein abgescherter Bolzen an der hinteren Radaufhängung identifiziert. Dennoch setzte das Team alles daran, das Fahrzeug ins Ziel zu bringen. Für uns hat nun höchste Priorität, die Ursachen der Ausfälle kurzfristig zu analysieren, um diese künftig zu vermeiden. Herzlichen Glückwunsch an unser Kundensportteam GetSpeed zum Podestplatz im Michelin Le Mans Cup sowie an Toyota zum Gesamtsieg, Inter Europol Competition zum Sieg in der LMP2-Klasse und Corvette mit TF Sport zum Gewinn der LMGT3-Kategorie.“
Stefan Wendl, Leiter Customer Racing, Mercedes-AMG Motorsport
„Le Mans hat uns in diesem Jahr leider nicht das erhoffte und aus unserer Sicht verdiente Ergebnis beschert. Dabei sind wir nach einer intensiven und sehr guten Vorbereitung stark ins Rennen gestartet. Leider war unser Einsatz nach einem frühen Kontakt und den daraus resultierenden Problemen vorzeitig beendet. Das ist Motorsport: Man weiß immer, wann man startet, aber nie, wann es zu Ende ist. Umso wichtiger ist es, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Ich hoffe sehr, dass wir gemeinsam im kommenden Jahr noch stärker zurückkommen können.“
Maxime Martin, Iron Lynx #61
„Nachdem wir bereits früh im Rennen zwei Runden verloren hatten und ich nachts ins Auto stieg, beschlossen wir, kein Risiko einzugehen und zu versuchen, die Ziellinie zu erreichen. Leider fuhr ein Hypercar vor mir aus der Boxengasse. Ich versuchte, dem Hypercar zuvorzukommen und eine saubere Linie zu fahren, aber ich habe mich verschätzt und bin unglücklich auf den Curb gefahren. Dadurch wurde der Motor, der beim Mercedes-AMG LMGT3 etwas tiefer liegt, beschädigt und wir mussten das Fahrzeug schließlich abstellen. Das war mein Fehler, und es tut mir für das gesamte Team sehr leid.“
Lin Hodenius, Iron Lynx #79
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