Großer Preis von Spanien 2026 - Samstag
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Spannendes Qualifying in Madrid
- Kimi Antonelli qualifizierte sich für den Großen Preis von Spanien am Sonntag als Zweiter, sein Teamkollege George Russell belegte den sechsten Platz.
- Da Überholmanöver im Rennen am Sonntag schwierig werden dürften, lag der Fokus des Teams am Samstag ganz darauf, auf einer schnellen Runde das Maximum aus dem W17 herauszuholen.
- Das dritte Training am Samstagvormittag, das sich aufgrund von Reparaturen an der Streckenbegrenzung verzögerte und längere Zeit unterbrochen wurde, endete vielversprechend: Kimi führte die Zeitenliste an, während George eine starke Pace zeigte. Er belegte schlussendlich den sechsten Platz, da er seine schnellste Runde nicht beenden konnte.
- Das Qualifying war zunächst davon bestimmt, die Reifen in der Outlap zum Funktionieren zu bringen, und anschließend, sie zu schonen, da sie am Ende der schnellen Runde zu überhitzen drohten.
- Im Laufe des Qualifyings traten mehrere Anwärter auf die Pole Position in Erscheinung. In den letzten Augenblicken von Q3 sicherte sich Lando Norris mit einem Vorsprung von nur 0,011 Sekunden vor Kimi den ersten Platz.
- George verbesserte sich auf seiner letzten Runde, hatte jedoch ab Kurve 11 mit überhitzenden Reifen zu kämpfen und beendete die Session schließlich auf dem sechsten Rang.
- Im morgigen Rennen über 57 Runden wird das Team zum ersten Mal einen Grand Prix auf dem Madring bestreiten – mit vielen Unbekannten hinsichtlich Performance, Reifenabbau und Strategie.
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Fahrer |
FP3 |
Q1 |
Q2 |
Q3 |
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Kimi Antonelli |
P1 |
8 Rnd. |
P2 |
6 Rnd. |
P2 |
6 Rnd. |
P2 |
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1:33.267 |
Soft, Soft |
1:32.591 |
Soft, Soft |
1:31.835 |
Soft, Soft |
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George Russell |
P6 |
10 Rnd. |
P1 |
6 Rnd. |
P6 |
6 Rnd. |
P6 |
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1:33.211 |
Soft, Soft |
1:32.850 |
Soft, Soft |
1:32.149 |
Soft, Soft |
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Kimi Antonelli
Bei meinem letzten Versuch bin ich eine starke Runde gefahren und dachte, dass es vielleicht für die Pole Position reichen könnte. Aber Hut ab vor Lando (Norris). Er und McLaren haben großartige Arbeit geleistet und es in letzter Sekunde geschafft, uns die Pole wegzuschnappen.
Es war ein sehr intensives Qualifying. Aufgrund der heißen Strecke war es schwierig, die richtige Balance auf den Reifen zu finden. Es war schwierig, die Vorbereitung auf der Outlap richtig hinzubekommen und gleichzeitig sicherzustellen, dass wir für die gesamte schnelle Runde im richtigen Arbeitsfenster lagen. Insgesamt denke ich, dass wir gute Arbeit geleistet haben und mit unserer Leistung zufrieden sein können.
Morgen wird für alle eine große Herausforderung mit vielen Unbekannten sein. Auch wenn das Überholen schwierig werden wird, hoffe ich, dass wir Lando unter Druck setzen können. Wir werden sehen, was wir tun können, um gegen ihn um den Sieg zu kämpfen. Das Reifenmanagement wird entscheidend sein. Lassen wir uns überraschen, was wir erreichen können.
George Russell
Das Qualifying war heute eine harte Nuss für mich. Unser Hauptaugenmerk lag während aller Sessions darauf, die Reifen im richtigen Fenster zu halten. Ich bin im Q1 eine wirklich gute Runde gefahren und hatte gehofft, dass ich auf meiner letzten Runde im Q3 das gleiche Potenzial ausschöpfen könnte. Leider verlief die Runde nicht optimal: Ab Kurve 11 hatte ich starkes Untersteuern und habe dadurch ein paar Zehntel verloren. Die Reifen hatten hier mit der Hitze und den langen Kurven zu kämpfen, sodass ich ins Rutschen geriet, noch mehr Zeit verlor und in der Startaufstellung weiter nach hinten rutschte.
Es wird entscheidend sein, die Reifen vor dem morgigen Rennen besser zu verstehen. Auch wenn heute nicht alles zusammengepasst hat, hoffe ich, dass ich mich morgen durch das Feld kämpfen kann. Am Freitag haben wir einen hohen Reifenabbau gesehen. Wenn sich das morgen wiederholt, werden sich für uns definitiv Chancen bieten, nach vorne zu kommen.
Toto Wolff, Teamchef und Geschäftsführer
Zu Beginn des Wochenendes hatten wir nicht damit gerechnet, um die Pole Position mitkämpfen zu können. Nachdem wir im Vorfeld des Qualifyings jedoch eine gute Pace gezeigt hatten, dachten wir, dass wir vielleicht eine Chance auf Platz eins hätten. Wir waren nah dran, aber in den letzten Augenblicken fuhr Lando (Norris) die bisher beste Runde des Wochenendes. Das muss man ihm und McLaren zugutehalten. Wir sind dennoch relativ zufrieden mit unserer Leistung, da sie uns morgen die Chance gibt, ganz vorne mitzukämpfen.
Was George betrifft, so hat er sich im Auto nie ganz wohlgefühlt. Im Verlauf des Qualifyings haben wir versucht, den Frontflügel steiler zu stellen, um ihm mehr Selbstvertrauen zu geben. Das ist für einen Fahrer jedoch nicht die ideale Situation, insbesondere auf einer Strecke, auf der man viele Runden fahren und sich an das Auto gewöhnen möchte. Dennoch war es sehr eng und die Abstände an der Spitze sehr gering.
Das Überholen wird morgen schwierig werden. In keinem der Rahmenrennen sah es bisher einfach aus, aber hoffentlich gibt es morgen einige spannende Manöver zu sehen. Es gibt mehrere Unbekannte, die ebenfalls für ein interessantes Rennen sorgen könnten.
Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director
Wir hatten erwartet, dass dieses Wochenende eine größere Herausforderung werden würde als Monza. Das lag weniger daran, dass das Auto nicht zur Strecke passt, sondern vielmehr daran, dass diese Strecke viel Abtrieb erfordert und wir seit fast vier Monaten keine größeren Updates mehr eingeführt haben. Trotzdem war unsere Pace im Training vielversprechend und vor dem Qualifying hatten wir das Gefühl, im Kampf um die Pole Position eine Rolle spielen zu können.
Das Verkehrsmanagement war in der Anfangsphase besonders schwierig, da eine konkurrenzfähige Runde von einer ungestörten Out Lap abhängt. Nachdem wir Q1 überstanden hatten, konnten wir jedoch einen gewissen Rhythmus finden, und beide Fahrer konnten ihre Zeiten weiter verbessern, als sich der Grip auf der Strecke erhöhte.
Kimi fuhr eine starke letzte Runde, verfehlte aber letztendlich knapp die Zeit von Lando (Norris). George verbesserte sich zwar ebenfalls auf seinem letzten Versuch, verlor aber in Kurve 11 plötzlich die Haftung an der Vorderachse und hatte für den Rest der Runde mit höheren Reifentemperaturen zu kämpfen, was ihn Grip und Rundenzeit kostete.
Morgen wird es nicht einfach sein, Fortschritte zu erzielen, da Überholmanöver sehr schwierig erscheinen. Sollte der Reifenabbau, den wir zu Beginn des Wochenendes beobachtet haben, jedoch weiterhin eine Rolle spielen, könnte sich uns die Möglichkeit bieten, strategisch kreativ zu werden und in den Kampf um die vorderen Plätze einzugreifen.
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