Mercedes-Benz treibt die Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur voran: Fahrzeugdaten für sicherere und effizientere Mobilität
- 3 Bilder
- 1 Dokument
- Mercedes-Benz stellt anonymisierte Fahrzeugdaten für mehr Straßensicherheit bereit
- Projekte in Europa zeigen den praktischen Nutzen: vom Verkehrszeichenmanagement bis zur frühzeitigen Identifikation von Gefahrenstellen und Straßenschäden
- Eine bessere Entscheidungsgrundlage ermöglicht Behörden frühzeitiges Eingreifen, gezieltere Instandhaltungsmaßnahmen und effizienten Ressourceneinsatz
Schlaglöcher, beschädigte Straßenoberflächen und verwirrende Verkehrszeichen. Dies sind nur einige der Probleme, mit denen sich täglich Millionen von Autofahrerinnen und -fahrern auseinandersetzen. Mit Infrastrukturprojekten in Europa zeigt Mercedes‑Benz, wie intelligente Datennutzung das Infrastrukturmanagement modernisieren kann.
Mit anonymisierten Fahrzeugdaten, die Kundinnen und Kunden freiwillig bereitstellen, trägt Mercedes‑Benz dazu bei, Straßenschäden zu erkennen, unklare Beschilderungen zu identifizieren und ein deutlich klareres Bild davon zu vermitteln, was sich im gesamten Straßennetz abspielt. Das Ergebnis: frühzeitigere Erkennung von Infrastrukturschäden, schnellere und gezieltere Instandhaltungsmaßnahmen sowie verbesserte Verkehrssicherheit. Moderne Mercedes‑Benz Fahrzeuge sind mit fortschrittlichen Sensoren ausgestattet, die Straßenverhältnisse und Umgebungsinformationen erfassen können. Alle Daten werden anonymisiert und aggregiert verarbeitet und lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Fahrerinnen und Fahrer oder spezifische Fahrzeuge zu. Der Datenschutz ist von Anfang an ein integraler Bestandteil des gesamten Prozesses. Zwei aktuelle Projekte demonstrieren diese digitale Transformation in der Praxis.
Digitales Verkehrszeichenkataster in Baden-Württemberg
Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg nutzt anonymisierte Fahrzeugdaten von Mercedes‑Benz, um einen digitale Grundbestand für das Verkehrszeichenkataster (VZK) aufzubauen. Damit entsteht erstmals ein einheitliches Verfahren zur systematischen Erfassung, Pflege und Auswertung amtlicher Verkehrszeichen über alle Straßenkategorien hinweg. Durch die erweiterbare Datenbasis von Mercedes‑Benz werden aufwendige Begehungen, Kartierungen und manuelle Ersterfassung reduziert. Das VZK steht als Open-Source-Lösung mit standardisierten Schnittstellen zur Verfügung und bietet eine zentrale Übersicht für innovative Mobilitätsdienste, Forschung und intelligente Verkehrssteuerung.
Road Monitor (ROMO) Programm in den Niederlanden
Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird im Rahmen des niederländischen ROMO-Programms fortgesetzt. Nachdem die Wirksamkeit von Fahrzeugdaten in der ersten Projektphase unter Beweis gestellt wurde, ist die Mercedes‑Benz Connectivity Services GmbH erneut als Innovationspartner für die nächste Phase (2026–2029) ausgewählt worden. Mercedes‑Benz arbeitet eng mit nationalen Partnern zusammen, darunter das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft und das Nationale Straßenverkehrsdatenportal der Niederlande (NDW), um Infrastrukturschäden, Unfallschwerpunkte und kritische Straßenoberflächen zu identifizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen Behörden bei der Planung und Steuerung von Instandhaltungsarbeiten und Winterdiensten auf einem Straßennetz von etwa 130.000 Kilometern.
„Die Projekte zeigen eindrucksvoll, wie anonymisierte Fahrzeugsignale einen konkreten Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Im Austausch mit öffentlichen Institutionen und in internationalen Programmen wie Road Monitor schaffen wir einen wichtigen Baustein dafür, Straßeninfrastruktur intelligenter, sicherer und effizienter zu planen und zu betreiben.“
Michael Drzymala, Chief Executive Officer der Mercedes‑Benz Connectivity Services GmbH
Über die Mercedes-Benz Connectivity Services GmbH
Als Multibrand-Anbieter von Konnektivitäts- und Datendiensten treibt die Mercedes‑Benz Connectivity Services GmbH die Digitalisierung in der Automobilindustrie voran und bietet innovative, datenbasierte Produktlösungen. Geschäftskunden können fahrzeugspezifische und fahrzeugbezogene Services erwerben, um beispielsweise ihre Flotten zu optimieren. Zu den Kunden zählen sowohl Pkw- und Van-Flottenbetreiber als auch deren Dienstleister, Autovermietungen, Leasinggesellschaften und Versicherungen sowie neutrale Server, App- und Softwareentwickler. Die Mercedes‑Benz Connectivity Services GmbH ist Teil der Mercedes‑Benz AG.
Mercedes‑Benz Jubiläumsjahr „140 Years of Innovation“
Seit Carl Benz vor 140 Jahren das Patent für das erste Automobil angemeldet hat und Gottlieb Daimler kurz darauf die Motorkutsche baute, hat sich Mercedes‑Benz der stetigen Innovation verschrieben, um die begehrenswertesten Autos der Welt für seine Kundinnen und Kunden zu bauen. Dieser Anspruch hat jede Innovation vorangetrieben – vom ersten Automobil der Welt im Jahr 1886 bis hin zur aktuell laufenden, größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte. Mit Leidenschaft für Leistung und Pioniergeist, Exzellenz und konsequenter Kundenorientierung hat die Marke mit dem Stern stets die Zukunft der Mobilität geprägt. Das Ergebnis geht weit über technische Errungenschaften hinaus – es schafft das unverwechselbare Gefühl, für das Mercedes‑Benz in seinem ganzen Wirken steht: Welcome home.
Mercedes‑Benz feiert 140 Jahre Innovation und schickt drei neue S‑Klasse Limousinen auf eine transkontinentale Reise zu 140 Zielen weltweit. Jeder Ort stellt die Technologie, das Erbe, den Pioniergeist und die weltweite Präsenz der Marke heraus. Unterwegs können Kundinnen und Kunden, Fans sowie Kolleginnen und Kollegen an den Feierlichkeiten teilhaben – auf einer epischen Reise, die bis Oktober dauert. Verfolgen Sie die „140 Years. 140 Places“-Tour über sechs Kontinente in unserem „140 Years of Innovation | Mercedes‑Benz Media“-Special sowie in der Mercedes‑Benz Community.
Bilder 3
Dokumente 1
- 3 Seiten
- 103.9 KB