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Großer Preis von Mexiko-Stadt 2026 - Sonntag

Großer Preis von Mexiko-Stadt 2026 - Sonntag

Kimi Antonelli krönt sich mit einem Podium in Mexiko zum jüngsten Weltmeister der Geschichte

  • Kimi Antonelli wurde mit seinem dritten Platz beim Großen Preis von Mexiko-Stadt zum jüngsten Weltmeister in der Geschichte der Formel 1, während sein Teamkollege George Russell als Sechster ins Ziel kam.
  • Kimi startete von Platz vier und managte den ersten Stint souverän: Durch eine Kombination aus Pace und umsichtigem Reifenmanagement konnte er seine weichen Reifen über 40 Runden hinaus nutzen und sich damit in den Kampf um die Podestplätze bringen.
  • Eine Unterbrechung durch eine rote Flagge aufgrund eines heftigen Unfalls von Cadillac-Fahrer Valtteri Bottas machte den von ihm aufgebauten Reifenvorsprung jedoch zunichte. Zu diesem Zeitpunkt lag Kimi auf Platz drei.
  • Da die Reihenfolge beim Neustart jedoch anhand der Kontrolllinie an der Boxeneinfahrt festgelegt wurde, nahm er das Rennen auf Platz vier wieder auf.
  • Er eroberte sich jedoch schnell wieder einen Podiumsplatz zurück – mit einem beeindruckenden Manöver gegen Leclerc in Kurve 1 in der zweiten Runde nach dem Neustart.
  • Kimi überquerte die Ziellinie auf Platz drei und sicherte sich damit sein 17. Podium der Saison sowie den Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft 2026.
  • George legte von Platz zwei aus einen soliden Start hin, hatte jedoch auf der Geraden vor Kurve eins unerwartet Probleme beim Energieeinsatz, was ihn mehrere Positionen kostete.
  • Anschließend kam es in Kurve sechs zu einer Berührung mit Hadjar, woraufhin er wegen Verursachens einer Kollision eine 10-Sekunden-Zeitstrafe erhielt.
  • George zeigte danach eine solide Pace und kehrte nach Verbüßung seiner Strafe vor Piastri auf Platz sechs ins Rennen zurück.
  • Nach der roten Flagge ging er als Sechster wieder ins Rennen und behielt diesen Platz bis zur Zielflagge.
  • Kimi ist mit 20 Jahren und 68 Tagen der jüngste Weltmeister in der Geschichte der Formel 1 und übertrifft damit Sebastian Vettel, der bei seinem Titelgewinn 2010 23 Jahre und 134 Tage alt war.
  • Er ist der erste Italiener seit Alberto Ascari im Jahr 1953, der Weltmeister wird, und beendet damit eine 73-jährige Wartezeit.
  • Außerdem ist er nach Ascari und Giuseppe Farina erst der dritte Italiener, der die Weltmeisterschaft gewinnt.
  • Kimi ist der erste Absolvent des Nachwuchsprogramms des Teams, der die Weltmeisterschaft gewinnt, und sichert der Marke mit dem Stern den zehnten Fahrertitel (1954, 1955, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020).

Fahrer

Startplatz

Ergebnis

Schn. Runde

Startreifen

Stopp 1

Stopp 2

Kimi Antonelli

P4

P3

1:19.427

Soft

Medium (R22)

Soft (R46)

George Russell

P2

P6

1:20.147

Soft

Medium (R33)

Soft (R45)

Kimi Antonelli

Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, was ich gerade empfinde. Ich versuche immer noch, alles zu verarbeiten. Aber sagen zu können, dass ich Weltmeister bin, ist einfach unglaublich. Das ist ein Moment, an den ich mich mein ganzes Leben lang erinnern werde. Wir hatten eine fantastische Saison und ich bin sehr stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben. Schon sehr früh hatten wir ein starkes Auto und konnten konstante Leistungen zeigen. Das gab uns die Zuversicht, dass wir um die Weltmeisterschaft kämpfen könnten.

Ohne dieses Team, ohne all die Menschen und Partner, die mich während meiner gesamten Karriere unterstützt haben, wäre ich nicht hier. Mercedes hat so viele Jahre lang an mich geglaubt und mir diese unglaubliche Chance gegeben. Dieses Vertrauen durch den gemeinsamen Gewinn der Weltmeisterschaft zurückzuzahlen, bedeutet mir sehr viel. Ich möchte mich auch bei meiner Familie, meinen Freunden und allen anderen bedanken, die mir auf diesem Weg zur Seite gestanden haben.

Vor diesem Wochenende war ich definitiv angespannter, da ich wusste, was möglich war. Es heute geschafft zu haben, ist daher eine riesige Erleichterung und ein unglaubliches Gefühl. Der Podiumsplatz hat das Ganze noch besonderer gemacht, und es war wirklich cool, ihn gemeinsam mit Max (Verstappen) und Lewis (Hamilton) zu feiern. Es stehen noch Rennen aus und wir wollen die Saison stark beenden, indem wir uns auch den Titel in der Konstrukteurswertung sichern. Heute Abend werden wir diesen Moment aber auf jeden Fall gemeinsam als Team genießen.

George Russell

Herzlichen Glückwunsch an Kimi zu diesem absolut verdienten Titelgewinn! Er hat in dieser Saison fantastische Arbeit geleistet und kann unglaublich stolz auf das sein, was er erreicht hat.

Für mich war es leider ein sehr enttäuschendes Rennen. Ich hatte einen guten Start und befand mich in einer starken Position. Doch dann hatten wir ein Problem, wodurch ich auf der Geraden nicht die volle Leistung abrufen konnte. Das hat uns viele Plätze und letztlich ein gutes Ergebnis gekostet. Es ist frustrierend, wenn das Rennen durch etwas beeinträchtigt wird, das außerhalb meiner Kontrolle liegt. Aber so ist das eben im Rennsport.

Wir werden uns nach diesem Wochenende neu sortieren und versuchen, in Brasilien stärker zurückzukommen. Wir haben immer noch die Chance, die Konstrukteurswertung zu gewinnen, und mein ganzer Fokus liegt darauf, dem Team dabei zu helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Toto Wolff, Teamchef und Geschäftsführer

Was Kimi heute erreicht hat, ist außergewöhnlich. Mit 20 Jahren Formel-1-Weltmeister zu werden – und das bereits in seiner zweiten Saison – ist eine bemerkenswerte Leistung. Was mich jedoch am meisten mit Stolz erfüllt, ist nicht die Zahl seiner Rekorde oder Statistiken, sondern der Weg, den er zurückgelegt hat, um hierherzugelangen.

Im vergangenen Jahr gab es schwierige Momente. Es gab Leute, die bezweifelten, dass er bereit für die Formel 1 war und dass er es verdiente, in einem Mercedes zu fahren. Wir haben jedoch immer an sein Talent geglaubt und wussten, dass ihn diese Erfahrungen stärker machen würden. Es ist unglaublich befriedigend zu sehen, wie er in dieser Saison darauf reagiert hat, welches Selbstvertrauen er aufgebaut hat und auf welchem Niveau er nun fährt. Diese Reife haben wir heute erneut gesehen. Er meisterte den ersten Stint sehr gut, blieb geduldig, als die rote Flagge seinen Vorsprung zunichte machte, und wählte dann nach dem Neustart den richtigen Moment für das Überholmanöver. Dass er diese Leistung erbracht hat, während die Weltmeisterschaft auf dem Spiel stand, sagt viel über ihn aus.

Wir müssen auch George Anerkennung zollen. Auch heute war es wieder ein Rennen, in dem wir ihm nicht die Möglichkeit gegeben haben, sein Können unter Beweis zu stellen. Das Problem mit der Energiefreigabe beim Start hat seinen Nachmittag direkt beeinträchtigt. Und obwohl der Zwischenfall und die Strafe sein Rennen erschwert haben, hat er weitergekämpft und das Auto auf Platz sechs ins Ziel gebracht. In dieser Saison gab es zu viele Gelegenheiten, bei denen wir George im Stich gelassen haben, und er hätte mehr von uns verdient. Sein Beitrag zu dem, was wir in diesem Jahr erreicht haben, war immens, und das sollten wir heute nicht aus den Augen verlieren.

Dies ist ein großartiger Moment für alle in Brackley und Brixworth sowie für alle, die mit dem Team verbunden sind. Weltmeisterschaften werden niemals von einer einzelnen Person gewonnen. Es gibt so viele Menschen, die dazu beigetragen haben – sowohl hier an der Rennstrecke als auch in den Fabriken –, und sie alle sollten heute Abend unglaublich stolz sein. Vielen Dank an Mercedes-AMG für die kontinuierliche Unterstützung, an unseren Titel- und Technikpartner PETRONAS und an so viele andere. Wir alle haben schon von klein auf an Kimi geglaubt, und heute ist er Formel-1-Weltmeister. Das ist für uns alle ein ganz besonderer Moment.

Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director

Herzlichen Glückwunsch an Kimi zu seinem ersten Weltmeistertitel! Es war ein ziemlich ereignisreiches Rennen. Er hat die weichen Reifen im ersten Stint jedoch sehr gut eingeteilt und konnte sie über 40 Runden hinweg fahren. Das verschaffte uns einige nützliche Optionen für das Rennende, auch wenn die rote Flagge die Situation praktisch zurückgesetzt und unseren Reifenvorteil zunichte gemacht hat. Er startete beim Neustart von Position vier, setzte jedoch ein sehr gutes Manöver gegen Leclerc, um wieder in die Podiumsplätze vorzudringen, und fuhr von dort aus ein sehr kontrolliertes Rennen, um Platz drei und den Titel zu holen.

Er ist die gesamte Saison über hervorragend gefahren und hat das heutige Rennen – bei allem, was auf dem Spiel stand – auf beeindruckende Weise gemeistert. Das ist ein weiterer Beweis für die Fortschritte, die er gemacht hat. Es ist eine unglaubliche Leistung, auf die er zu Recht stolz sein kann.

George hatte einen schwierigen Nachmittag, ohne dass er selbst Schuld daran hatte. Das Problem bei der Energiefreigabe auf dem Weg zu Kurve 1 kostete ihn mehrere Positionen und brachte ihn von Beginn an ins Hintertreffen. Von da an musste er sich im Feld wieder nach vorne arbeiten. Die Berührung mit Hadjar und die anschließende Strafe erschwerten diese Aufgabe zusätzlich. Er blieb konzentriert, zeigte eine gute Pace und kämpfte sich bis auf Platz sechs zurück. Es ist frustrierend, weil wir ihm nicht den Start ins Rennen ermöglicht haben, den er gebraucht hätte – das geht auf unser Konto als Team.

Wir haben viel, worauf wir uns konzentrieren müssen, bevor wir nach Brasilien reisen. Wir wollen den Konstrukteurs-Titel zum Fahrertitel hinzufügen und wissen, dass wir dafür weiterhin die nötigen Leistungen erbringen müssen. Wir werden den heutigen Tag genießen und uns dann sehr schnell auf das nächste Rennen konzentrieren.

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*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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