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Fahrerlager-Geschichten aus der Welt von Mercedes-AMG Motorsport

Fahrerlager-Geschichten aus der Welt von Mercedes-AMG Motorsport

  • Imola und Nürburgring: Jubiläen in der Formel 1 und im Kundensport
  • Mercedes-AMG Official Partner MSI stattet Fahrer mit Laptops aus
  • Drei Fragen an ADAC GT Masters Debütant und Rennsieger Tom Kalender

Formel 1 

Ein Blick hinter die Kulissen und in die Zukunft
Einen Tag im Herzen eines Formel 1-Teams verbringen - dieser Traum ging kürzlich für rund 50 Schülerinnen und Schüler des Sutton Trust in Erfüllung. Sie durften zur Berufsorientierung einen ganzen Tag in unserer Fabrik in Brackley in den Alltag eines F1-Teams eintauchen. Im Rahmen des Programms "Pathways to Engineering" fördert der Sutton Trust 16- bis 18-jährigen Schülerinnen und Schüler aus benachteiligten Verhältnissen und erleichtert ihnen auf diese Weise den Zugang zu technischen Berufen. Das Programm gibt ihnen nicht nur einen einzigartigen Einblick in die Welt der Technik, sondern soll auch ihr Selbstvertrauen stärken und die für die Zukunft erforderlichen Fähigkeiten verbessern. "Wir versuchen schon seit einigen Jahren, eine größere Vielfalt innerhalb des Teams zu fördern", sagt Trackside Engineering Director Andrew Shovlin. "Wir tun das aus dem einfachen Grund, weil es das Team stärker und zu einem besseren Arbeitsplatz macht." Was die Schülerinnen und Schüler in Brackley erlebten und für ihren weiteren beruflichen Werdegang mitnehmen konnten, verraten sie in diesem Artikel: https://mb4.me/ljB5M5pJ

300 Formel 1-Rennen für die Silberpfeile
Der Große Preis der Emilia Romagna in Imola markierte einen weiteren Meilenstein in der langen und erfolgreichen Motorsport-Historie von Mercedes-Benz - den 300. Grand Prix für die Marke mit dem Stern. Vom Doppelsieg beim GP-Debüt in Reims 1954 über die Rückkehr als Werksteam in der Saison 2010 bis hin zu acht aufeinanderfolgenden Konstrukteurs-Titeln in der Hybrid-Ära ab 2014. In diesem Artikel werfen wir einen Blick zurück auf einige der wichtigsten Momente auf dem Weg zu 300 Formel 1-Rennen: https://mb4.me/xo17V7kv

100 Jahre danach: Rennsport-Geschichte wiederbelebt
Der 300. Formel 1 Grand Prix war nicht der einzige Meilenstein, den die Marke mit dem Stern in Imola feiern durfte. Zum 100-jährigen Jubiläum des Sieges bei der Targa Florio 1924 fuhr George Russell einen 100 Jahre alten 2-Liter-Targa-Florio-Rennwagen, der von Mercedes-Benz Heritage authentisch restauriert wurde. In diesem Zuge fuhr George nicht nur bei der Verleihung der Lorenzo Bandini Trophäe damit vor, sondern drehte auch einige Demorunden auf der Rennstrecke in Imola. "Es war unglaublich, hinter dem Steuer eines 100 Jahre alten Mercedes zu sitzen", sagte George. "Es ist ein Auto, von dem man erwartet, dass es in einem Museum steht und bewundert wird, anstatt gefahren zu werden." Wie der Tag verlief, verraten wir hier: https://mb4.me/7vtb0N4S

Eine faszinierende Zeitreise in die Geschichte des Mercedes Sieges bei der Targa Florio von 1924 gewährt dieser Artikel: https://mb4.me/qeZVFX72

 

Customer Racing

130 Jahre Motorsport – Kundensport feiert Jubiläum beim Eifelklassiker
Im Rahmen der 52. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife feierte die Marke mit dem Stern gemeinsam mit den Fans auch ein Jubiläum: 130 Jahre Motorsport. In der Mercedes-AMG Fan Base wurden unter anderem historische Fahrzeuge aus der 130-jährigen Motorsportgeschichte ausgestellt. Darunter der Sauber-Mercedes C9, der 1989 und 1990 zweimal in Folge die Sportwagen-Weltmeisterschaft gewann sowie der Mercedes-Benz W 25, der mit einem Sieg beim Eifelrennen 1934 die Ära der Silberpfeile einläutete. Der Mercedes-AMG GT3 #130 vom Mercedes-AMG Team GetSpeed startete beim kürzesten 24h Nürburgring der Geschichte in einem besonderen Jubiläumsdesign. Eine Farbkombination aus Weiß, Silber und Carbon-Optik stellt die verschiedenen Motorsportepochen dar. Zudem versammelten sich alle 25 Fahrer vor dem Rennen am Samstag in der Startaufstellung und hielten ein Fan-Banner mit der Aufschrift „Together we define Motorsports since #1894“ in Richtung der vollbesetzten AMG Tribüne.

Mercedes-AMG Official Partner MSI stattet Fahrer mit Laptops aus
Seit rund einem Jahr ist das global agierende Technologie-Unternehmen MSI Official Partner von Mercedes-AMG Motorsport. Im Rahmen des ADAC RAVENOL 24h Nürburgring übergab Dirk Neuneier, Senior Marketing MSI Germany, im Beisein von Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing, den Mercedes-AMG Fahrern einen in Kooperation mit Mercedes-AMG entwickelten Laptop. Der MSI Stealth 16 Mercedes-AMG Motorsport wurde 2023 auf der COMPUTEX in Taipeh vorgestellt und zeichnet sich durch AMG spezifische Performance- und Designmerkmale aus. Die Mercedes-AMG Fahrer profitieren im Business, in der detaillierten Datenanalyse an der Rennstrecke und in Gaming-Aktivitäten von ihrem neuen Arbeitsgerät.

Super Taikyu Series: ROOKIE Racing wiederholt Vorjahressieg bei den 24 Stunden von Fuji
Giuliano Alesi (FRA), Naoya Gamou, Tatsuya Kataoka und Ryuta Ukai (alle JPN) haben im Mercedes-AMG GT3 #1 von ROOKIE Racing das 24-Stunden-Rennen von Fuji (Japan) gewonnen. Das amtierende Meisterteam der Super Taiyku Series sicherte sich auf dem Fuji Speedway nach 773 Runden mit über einer Runde Vorsprung den Sieg. Für das Team war es der zweite Sieg in Folge bei dem prestigeträchtigen Langstreckenrennen. Damit führt ROOKIE Racing nach dem zweiten Saisonrennen weiterhin die ST-X-Wertung an. Daisuke Matsunaga, Kosuke Matsuura, Yuja Motoshima und Yuki Nakayama (alle JPN) machten in der #23 von TKRI den Doppelsieg perfekt. Für Mercedes-AMG ist der Gesamterfolg 2024 nach 2020 und 2023 bereits der dritte beim Saisonhighlight der Super Taikyu Series.

Road to Le Mans: Drei Mercedes-AMG GT3 starten im Rahmenprogramm des legendären 24-Stunden-Rennens
Die Mercedes-AMG Kundensportteams GetSpeed, Heart of Racing by SPS und Team Motorpark bringen beim Michelin Le Mans Cup je einen Mercedes-AMG GT3 an den Start. GetSpeed setzt in den zwei 55-minütigen Rennen auf dem Circuit des 24 Heures an der Sarthe auf Anthony Bartone (USA) und Steve Jans (LUX). Das Steuer der #25 von Heart of Racing by SPS übernehmen Gray Newell (USA) und Valentin Pierburg (GER). Die #65 von Team Motopark pilotieren Heiko Neumann und Timo Rumpfkeil (beide GER). Der erste der zwei als „Road to Le Mans“ deklarierten Läufe beginnt am 13. Juni um 18:30 Uhr MESZ. Das Starterfeld besteht aus 58 Teilnehmern, darunter befinden sich 18 GT- und 40 LMP3-Fahrzeuge.

GT Cup Championship: Team ABBA Racing gewinnt alle vier Rennen in Snetterton
Ian Loggie und Richard Neary (beide GBR) haben sich am vergangenen Wochenende beim dritten Saisonlauf der GT Cup Championship für ihre starke Leistung belohnt. Das Duo gewann im Mercedes-AMG GT3 #6 vom Team ABBA Racing alle vier Rennen auf dem Snetterton Motor Racing Circuit von der Pole Position aus und sicherte sich so die maximale Punkteausbeute. Vor der nächsten Runde auf dem Oulton Park Circuit am 29. Juni belegen die Briten Platz drei im Gesamtklassement und führen die GTO-Kategorie mit 63 Punkten Vorsprung an.

Drei Fragen an den jüngsten Fahrer der Geschichte des ADAC GT Masters: Tom Kalender
Beim Saisonstart des ADAC GT Masters im Rahmen der DTM in Oschersleben vom 26. bis 28. April schrieb Tom Kalender (GER) ein kleines Stück deutsche Motorsportgeschichte. Im Mercedes-AMG GT3 von LANDGRAF Motorsport an der Seite des amtierenden Meisters Elias Seppänen (FIN) gab er am Samstag sein Debüt. Im Alter von 16 Jahren und 31 Tagen wurde er zum jüngsten Fahrer in der Geschichte des ADAC GT Masters. Am darauffolgenden Tag machte er sich durch den Triumph im zweiten Rennen auch zum jüngsten Sieger in der 18-jährigen Historie der prestigeträchtigen Meisterschaft. Die Rennserie ist damit älter als Kalender selbst. Vor der zweiten Saisonveranstaltung auf dem Circuit Zandvoort am kommenden Wochenende sprach der Newcomer und Meisterschaftsführende im Interview über seinen Einstand nach Maß.

Du hast in Oschersleben Unglaubliches erreicht – du bist als jüngster Fahrer im ADAC GT Masters gestartet, hast dein erstes Rennen als Zweiter beendet und dein zweites direkt gewonnen. Wie hast du das alles erlebt, wie hast du dich vorbereitet und wie fühlt sich das mit etwas Abstand an?
Tom Kalender: „Als wir in Oschersleben ankamen, war ich zunächst völlig überwältigt von dem Team-Aufgebot – vier LKW, eine große Hospitality, ein Cateringfahrzeug und über 20 Personen, die nur für Elias und mich angereist waren. Das war alles neu für mich und so etwas hatte ich wirklich nicht erwartet. Auf der einen Seite fühlte ich mich durch die ganzen Umstände sehr geehrt. Aber es kamen auch Gedanken auf wie ‘Was ist, wenn ich den Anforderungen nicht gerecht werde, einen technischen Defekt habe oder einen Fahrfehler mache?‘. Vor Oschersleben hatte ich nur wenige Testtage im Mercedes-AMG GT3. Als dann am Donnerstagmorgen der Test begann, habe ich mich nur noch auf mein Auto und mein Team konzentriert. Ich habe gemerkt, dass das gesamte Team absolut professionell und fokussiert arbeitet, das hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Die Stimmung war das ganze Wochenende über bestens. Das passende Umfeld ist für mich sehr wichtig, weil ich weiß, dass die Ingenieure, Mechaniker und Teamchefs genauso beteiligt sind wie ein guter Fahrer. Wir alle waren total motiviert. Auf die Rennen vorbereitet habe ich mich vorab mit Simulatortraining und mit Ausdauer- und Fitnesstraining sowie Kraft- und Reaktionstraining. Vor Ort hat unser Ingenieur die Streckenführung, Besonderheiten und Boxenstrategie genauestens mit uns besprochen. Mit etwas Abstand betrachtet bin ich sehr stolz auf das gute Resultat. Es war mein erstes Rennen in einem GT3-Fahrzeug. Mir ist es gelungen, mich gegen erheblich erfahrenere Piloten, die teilweise schon mehrere Jahre in höheren Serien unterwegs waren, durchsetzen.“

Wann hast du gemerkt, dass das ein erfolgreiches Wochenende für dich, Elias und das gesamte Team werden kann?
Tom Kalender: „Ich habe sofort am Donnerstag gemerkt, dass Elias und ich sehr schnell unterwegs waren. Wir konnten gute Zeiten fahren und haben Selbstvertrauen getankt. Das erste Qualifying am Samstag sollte Elias als der erfahrenere Fahrer von uns beiden fahren. Als er das Qualifying auf Platz drei beendete, wusste ich, dass wir konkurrenzfähig sind. Das Rennen konnten wir dann nach einem sehr guten Boxenstopp auf dem zweiten Platz beenden. Von diesem guten Ergebnis war ich völlig überwältigt und überglücklich. Das hat mich aber für den Sonntag motiviert. Ich wusste, dass eine Top-3-Platzierung möglich war. Mit nur 0,031 Sekunden Rückstand auf David Schumacher konnte ich das Qualifying auf Platz zwei beenden. Da wurde mir bewusst, dass ich mich auch als jüngster Fahrer der Geschichte gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte. Durch ein perfektes Rennen konnten wir dann im zweiten Rennen den Sieg einfahren. Elias hat mir das gesamte Wochenende über extrem geholfen. Wir sind in den letzten Wochen gute Freunde geworden. Er kommt mich öfters besuchen und wir bereiten uns gemeinsam am Simulator auf die Rennen vor. Ich schätze seine Ausgeglichenheit und seine Ruhe. Er hat letztes Jahr das ADAC GT Masters gewonnen und gibt mir viele gute Tipps. Wir teilen beide die Einstellung, unser Ego in den Hintergrund zu stellen, denn wir wissen, dass wir nur als Team erfolgreich sein können. Mit Elias habe ich den für mich besten Fahrer gefunden. An dem Sieg waren aber nicht nur Elias und ich beteiligt, sondern das gesamte Team mit Mechanikern, die das Auto absolut perfekt vorbereitet haben und den Ingenieuren, die das optimale Setup für das Auto gefunden und eine perfekte Boxenstrategie entwickelt haben.“

Wie waren die Reaktionen auf deinen Erfolg und wie sehr motiviert dich das?
Tom Kalender: „Das gesamte Team war überglücklich. Damit hätte niemand gerechnet. Zu Hause gab es eine Flut von Glückwünschen von Freunden, Bekannten und Verwandten. Es wurde auch viel in lokalen Zeitungen und Motorsportmedien berichtet. Das macht mich sehr stolz und glücklich. Ich betreibe den Motorsport seit meinem vierten Lebensjahr und mein großes Ziel war es immer, Profirennfahrer zu werden. Momente wie die in Oschersleben ermutigen und motivieren mich, immer weiterzumachen und noch härter an meiner Rennfahrerkarriere zu arbeiten. Die ganzen Reaktionen haben mir noch einmal klar gemacht, dass wir jetzt die Rolle der Gejagten einnehmen. Deswegen durften wir uns nicht auf dem Erfolg ausruhen, sondern mussten uns direkt im Anschluss auf das nächste Rennen in Zandvoort am kommenden Wochenende vorbereiten.“

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DEUTSCH: Fahrerlager-Geschichten aus der Welt von Mercedes-AMG Motorsport
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Team Representative & Chief Communications Officer
Aline Proll
Mercedes-AMG Motorsport Kommunikation, Kundensport
*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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