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Die neue S-Klasse

Sicherheit in der neuen S-Klasse

Die neue Mercedes-Benz S-Klasse: Das Licht

Hell, variabel und innovativ

Die bisherige Sonderausstattung MULTIBEAM LED ist jetzt der Serienscheinwerfer der S-Klasse. Er bietet neben der variablen Steuerung von Abblend- und Fernlicht auch den Adaptiven Fernlicht-Assistenten Plus. Erstmals in Großserie bei Mercedes-Benz geht die Sonderausstattung DIGITAL LIGHT. Sie ermöglicht ganz neue Funktionen, etwa die Projektion von Hilfsmarkierungen oder Warnsymbolen auf die Fahrbahn.

Im MULTIBEAM LED Scheinwerfer erzeugt ein Lichtquellenmodul mit 84 LED in dreizeiliger Anordnung ein Raster in Form einer Matrix. Mit dieser Anordnung wird nicht nur die Lichtverteilung des Fernlichts, sondern auch die des Abblendlichts frei konfigurierbar und technisch präzise umgesetzt. Mit MULTIBEAM LED lassen sich somit unterschiedliche Lichtfunktionen unabhängig voneinander ansteuern.

Digital Light: hochauflösende Lichtprojektion mit neuen Funktionen

Digital Light besitzt in jedem Scheinwerfer ein Lichtmodul mit drei extrem lichtstarken LED, deren Licht mit Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln gebrochen und gerichtet wird. Pro Fahrzeug beträgt die Auflösung also über 2,6 Millionen Pixel. Untergebracht sind die Mikrospiegel auf der Fläche eines Daumennagels. Ein Steuergerät mit leistungsstarkem Grafik-Rechner generiert über eine HDMI-ähnliche Verbindung einen permanenten Videostream zu den Spiegeln. Digital Light greift damit die Technik von Videobeamern auf. Zu erkennen ist der neuartige Scheinwerfer in der S-Klasse an seiner konkaven Linse, dem Schriftzug und einer blau leuchtenden Bodenblende.

Das in 1,3 Millionen Pixel gegliederte Licht macht eine punktgenaue Lichtverteilung möglich. Der Fernlichtassistent ist beim Ausblenden von Gegenverkehr oder Verkehrsschildern somit über 100-mal genauer als das 84-Pixel-Licht. Auch die Hell-Dunkel-Grenzen und die Lichtverteilung aller übrigen adaptiven Lichtfunktionen werden mit einer deutlich verbesserten Präzision dargestellt, was beispielsweise im Nebellicht, Autobahnlicht oder Citylicht die Ausleuchtung optimiert.

Revolutionär aber sind neue Assistenzfunktionen1:

  • Warnung vor erkannten Baustellen durch die Projektion eines Baggersymbols auf die Fahrbahn
  • Warnung und Markierung durch ein Spotlight auf erkannte Fußgänger am Fahrbahnrand
  • Hinweis auf Ampel, Stoppschild oder Einfahrverbot durch Projektion eines Warnsymbols auf die Fahrbahn
  • Unterstützung auf verengten Fahrbahnen (Baustelle) durch Projektion von Führungsmarkierungen auf die Fahrbahn

Neu ist ebenfalls das topographische Licht. Es berücksichtigt auf der Basis von Daten der Navigationskarten Bergfahrten, insbesondere Kuppen und Senken: Beim Überfahren einer Kuppe beispielsweise leuchtet der Scheinwerfer nicht in den Himmel, sondern wird parallel zur Fahrbahn heruntergeschwenkt. In Senken wird der Lichtkegel angehoben und somit die gewünschte Reichweite erhalten.

DIGITAL LIGHT begrüßt und verabschiedet den Fahrer mit einer speziellen Lichtinszenierung.

 

 

Die neue Mercedes-Benz S-Klasse: Die Karosserie und der Unfallschutz

Stabil, leicht und sicher

Intelligente Rohbaukonzepte und Innovationen bei den Rückhaltesystemen untermauern die Vorreiterrolle der S-Klasse in der passiven Sicherheit. Der neue Aluminium-Hybrid-Rohbau mit einem Aluminiumanteil von über 50 Prozent wird vielen Anforderungen gerecht: Hohe Crashsicherheit, ein um bis zu 60 kg geringeres Gewicht als beim Vorgänger sowie eine überragende Karosseriesteifigkeit für ein hervorragendes Fahrverhalten bei gleichzeitig bestem Geräusch- und Schwingungskomfort.

Die Karosserie der neuen S-Klasse wurde mit besonderem Fokus auf den Leichtbau konstruiert. Der neu entwickelte Aluminium-Stahl-Hybrid-Rohbau steigert den Aluminiumanteil auf über 50 Prozent Anteil am Gewicht. Der hohe Aluminiumanteil wird durch den Einsatz von Guss- und Strangpress-Strukturbauteilen erreicht. Dieser Material- und Formleichtbau bedingt eine hohe Komplexität in der Fügetechnik. Sie kennzeichnet das Knowhow von Mercedes-Benz im Segment der Luxuslimousinen ebenso wie das Qualitätserlebnis kaum wahrnehmbarer, schmaler Karosseriefugen und hoher Formgenauigkeit der Designflächen.

Zum umfangreichen Paket an Leichtbaumaßnahmen gehören die steifen Aluminiumstrangpressprofile für die Längsträger in den Bereichen Front, Heck und Seite. An den wichtigen Strukturknoten kommen speziell entwickelte, hochintegrative Aluminium-Druckguss-Bauteile zum Einsatz.

Der hochstabile Seitenwandverband umfasst die Säulen, den seitlichen Dachrahmen und die seitlichen Längsträger. Der Materialmix aus Aluminium und hochfesten Stählen hilft bei der Lösung des Zielkonflikts zwischen Leichtbau und Crashauslegung. Die Innenschalen sind teilweise aus mehreren Bauteilen zusammengesetzt, wobei insbesondere die Knotenverbindungen zwischen Säulen, Dachrahmen und seitlichen Längsträgern beanspruchungsgerecht großflächig ausgebildet sind.

Eine sehr effektive Leichtbaumaßnahme ist die einteilige Seitenwand-Beplankung in Aluminium. Dabei wurde großer Wert auf die Realisierung schmaler Fugen und Radien mit hoher Wertanmutung gelegt. Auch die Außenhaut des Daches sowie Motorhaube, Kotflügel, Heckdeckel und die Türen bestehen aus Aluminiumblech.

Fahrgastzelle: Schutz durch ultrahochfeste sowie pressgehärtete Stähle

Die Mercedes-Benz Sicherheitszelle bildet den Kern der Sicherheitsauslegung. Die Struktur besteht aus einem Tragwerk von warmumgeformten Stahl-Querträgern höchster Festigkeit in den Bereichen Stirnwand und Heckwagen. Dieses wird an den Seiten durch äußerst steife Schweller in Aluminiumstrangpress-Profilbauweise mit einem gegenüber dem Vorgänger nochmals vergrößerten Profil und vier innenliegenden Kammern komplettiert.

Die Bodenstruktur verwendet auch ultrahochfeste sowie pressgehärtete Stähle, die sich zu einer hochfunktionalen Plattform vereinen. In den Hauptboden werden die Beanspruchungen sämtlicher Lastfälle eingeleitet. Der robuste Mitteltunnel und die seitlichen Längsträger bilden dafür die Basis. Diese Baugruppen werden über weitere Quer- und Diagonalträgerbauteile verbunden. Die Auslegung dieser Trägerstruktur ermöglicht es, die Bodenbleche leichter zu machen. Sie tragen so einen wesentlichen Teil zur Gewichtseffizienz bei. Das insbesondere für den Frontalaufprall notwendige Lastniveau des Tunnels wird durch miteinander verbundene Profile aus hochfesten Stählen erzielt. Die Wandstärken variieren belastungsgerecht.

Vorbau: Partnerschutz für Unfallgegner

Die Vorbaustruktur besteht aus einer oberen Ringstruktur, den Längsträgern und dem Integralträger. Zusätzliche Verbindungselemente aus Kunststoff zwischen den Crashebenen sorgen für einen besonders günstigen Energieabbau in der frühen Crashphase. Der Integralträger nimmt den Motor, die Lenkung und die unteren Fahrwerkslenker auf und leitet bei Frontalaufprall-Kollisionen durch eine spezielle Crashabstützung die Längskräfte direkt in die Bodenstruktur ein. Die Querverbindungen im Vorbau können bei teilüberdeckten Frontalkollisionen die jeweils stoßabgewandte Seite aktivieren, zum Beispiel die rechte Strukturseite bei teilüberdeckter linksseitiger Kollision und umgekehrt.

Bei stärkeren Verformungen werden die Räder an der stabilen Seitenwand und dem vorgelagerten Radprallelement abgestützt. Der Schweller wurde dafür gezielt hinsichtlich Geometrie und Festigkeit ausgelegt. Oberhalb des Pedal­bodens wird die Stirnwand durch einen außenliegenden Querträger aus hochfesten Stählen verstärkt, der sich an den
A-Säulen abstützt.

Neben dem Eigenschutz war auch die Kompatibilität mit anderen Fahrzeugen ein wichtiges Entwicklungsziel. Zu diesem Zweck wurde zusätzlich zum bisherigen Konzept beispielsweise der vordere Biegeträger so ausgelegt, dass eine noch stabilere und flächigere Anprallebene für den Unfallpartner entsteht.

Heckwagen: zwei Zonen mit unterschiedlichen Aufgaben

Das Sicherheitsniveau der Heckstruktur wird maßgeblich durch eine Unterteilung in zwei Crashzonen erzielt. Die Zone, in der die Tankkomponenten liegen, wird von Alugussbauteilen nahezu deformationsfrei gehalten. In der dahinter­liegenden Knautschzone findet vorrangig der Energieabbau mit Hilfe von Aluminium-Strangpressstrukturen statt. Der hintere Biegequerträger leitet zudem bei teilüberdeckten Unfällen die Lasten in die stoßabgewandte Seite ein, sodass beide Längsträgerpfade aktiviert werden können.

Rückhaltesysteme: Innovationen für die Passagiere im Fond

Gerade in der S-Klasse gilt das Augenmerk seit jeher auch besonders der Sicherheit im Fond. Schon seit längerer Zeit setzt Mercedes-Benz dort auf den Ausbau der Airbag- und Gurtsysteme. Großflächige Windowbags decken wie ein Vorhang die Fensterseiten ab. Sie können bedarfsgerecht je nach Aufprallart bei einem schweren Seitenaufprall oder Überschlag ausgelöst werden. Die Gurte der Außenplätze sind serienmäßig mit Gurtstraffern und Kraftbegrenzern versehen, welche die Belastungswerte der Insassen reduzieren helfen. Optional sind Fond-Sidebags erhältlich sowie weiterhin der Beltbag: Durch ein aufblasbares Gurtband verteilt er die Lasteinleitung auf den Oberkörper auf eine größere Fläche.

Der Fondairbag ist eine Neuheit bei Mercedes-Benz: Dieser zusätzliche Airbag kann das Sicherheitsniveau für Passagiere auf dem Rücksitz bei einer schweren Frontalkollision weiter erhöhen (siehe „Unter der Lupe“). Wichtig ist und bleibt dennoch, dass sich die Insassen stets anschnallen. Dies wird ihnen im Fond durch die optionalen, beleuchteten Design-Gurtschlösser erleichtert.

 

 

Die neue Mercedes-Benz S-Klasse: Unter der Lupe: der Fondairbag

Erstmals Frontalairbags für beide Fondinsassen

Im Experimental-Sicherheits-Fahrzeug ESF 2019 hat Mercedes-Benz letztes Jahr gezeigt, an welchen Ideen die Sicherheitsexperten des Unternehmens arbeiten. Unter den mehr als 20 Innovationen waren seriennahe Entwicklungen wie der Fondairbag, der jetzt als Sonderausstattung in der S-Klasse mit langem Radstand verfügbar wird. Der Frontalairbag für den Rücksitz entfaltet sich aufgrund seiner neuartigen Bauart mit einer röhrenartigen Struktur besonders schonend. Bei schweren Frontalkollisionen kann der Fondairbag für die äußeren Fondinsassen die Belastungswerte auf Kopf und Nacken deutlich reduzieren.

Der Fondairbag verwendet ein neuartiges Befüllkonzept zum Aufblasen und Positionieren des Luftsacks. Hierfür besitzt er eine spezielle Röhrenstruktur, die schnell mit Druckgas aus einem Kaltgasgenerator aufgeblasen wird. Der Raum dazwischen füllt sich mit Umgebungsluft. Patentierte Ventile sorgen dafür, dass die Luft beim Eintauchen des Passagiers eingeschlossen bleibt und so die gewünschte Schutzwirkung entsteht. Die Röhrenstruktur selbst hat einen Inhalt von circa 16 Litern. Das wirksame Volumen des Raums dazwischen beträgt maximal 70 Liter. Das Airbag-Volumen ist so bemessen, dass ein angeschnallter Fondinsasse vor dem Kontakt mit den Vordersitzen geschützt werden kann.

Die Auslegung eines Airbags für den Frontaufprall im Fahrzeugfond erfordert ein anderes Konzept als ein konventioneller Fahrer- oder Beifahrer-Airbag. Denn die Platzverhältnisse sind anders, die Bandbreite des Insassenverhaltens ist groß, und der Airbag muss in der verstellbaren Rückenlehne der Frontsitze untergebracht werden. Hinzu kommt: Kinder und Erwachsene sitzen sehr unterschiedlich im Fahrzeugfond.

Daher wurde besonderes Augenmerk auf die möglichst schonende Entfaltung des Luftkissens gelegt, falls sich Personen oder Gegenstände im Entfaltungsbereich befinden sollten. Die besondere Konstruktion dieses neuen Luftkissens trägt maßgeblich zur Erfüllung der internen Anforderungen von Mercedes‑Benz bei, die teilweise von den Prüfungen für Beifahrer-Airbags abgeleitet wurden. Die sich aufblasenden Röhren können bei Kontakt zu Störkonturen, beispielsweise einem rückwärtsgerichteten Kindersitz, ausweichen. Die Last wird der Störkontur nicht aufgezwungen, sondern ab einer bestimmten Gegenkraft überwiegend an ihr vorbeigeleitet.

Der Airbag ergänzt die Rückhaltewirkung des Gurtsystems und kann somit bei einem schweren Frontalaufprall Kopf und Nacken so abstützen, dass deren Belastungswerte signifikant sinken. Kombiniert mit einem Beltbag, dem aufblasbaren Sicherheitsgurt, sowie dem Sitzkissenairbag des Executive Sitzes (siehe dort) setzt die S-Klasse damit neue Maßstäbe für die Sicherheit der Fondinsassen.

 

 

Die neue Mercedes-Benz S-Klasse: Unter der Lupe: die Schutzmaßnahmen beim Seitencrash

Zusätzlicher Schutz beim Seitenaufprall

Mit der neuen S-Klasse werden neue Ausstattungen zum Schutz bei einem schweren Seitenaufprall eingeführt. Das innovative PRE-SAFE® Impuls Seite wird durch eine Fahrwerkkomponente ergänzt: Die Karosserie kann jetzt bei einem drohenden Seitenaufprall durch das E-ACTIVE BODY CONTROL Fahrwerk (Sonderausstattung) innerhalb weniger Zehntelsekunden angehoben werden.

PRE-SAFE® Impuls Seite, eine Innovation des Experimental-Sicherheits-Fahrzeug ESF 2009, hatte 2015 ihre Weltpremiere in der Serie. Die Idee: Um die Zeit vor dem Aufprall zu nutzen, bewegt das System den Insassen in der Gefahrenzone kurz vor einem bevorstehenden Seitenaufprall weg von der Türverkleidung in Richtung Fahrzeugmitte. Dazu bläst das System bei einer erkannten und unmittelbar bevorstehenden Seitenkollision in Sekundenbruchteilen Luftkammern in den Seitenwangen der Rückenlehne auf. Dieser Impuls bewegt den Insassen nicht nur seitlich weg vom unmittelbaren Gefahrenbereich und vergrößert seinen Abstand von der Tür, sondern gleichzeitig wird der Impuls moderat auf den Insassen übertragen. So werden die auf ihn beim seitlichen Aufprall wirkenden Kräfte abgemildert. Dies kann die Belastung des Brustkorbs durch die Seitenkollision deutlich reduzieren und das Verletzungsrisiko erheblich verringern.

Jetzt verstärkt Mercedes-Benz mit einer neuen Funktion von PRE-SAFE® Impuls Seite die Maßnahmen in der Vorunfallphase: Bei einem drohenden Seitenaufprall kann die Karosserie durch das E-ACTIVE BODY CONTROL Fahrwerk (Sonderausstattung) innerhalb weniger Zehntelsekunden angehoben werden. Zum Erkennen eines potenziellen Seitencrashs wird Radarsensorik genutzt. Als Aktor dient das aktive Fahrwerk E-ACTIVE BODY CONTROL, das das Fahrzeug um bis zu 80 Millimeter nach oben bewegen kann. Die Folge ist eine Entlastung der Türstrukturen, da der Schweller durch die erhöhte Position einen größeren Teil der Lasteinleitung übernehmen kann. Somit können sich die Deformationen der Fahrgastzelle und die damit einhergehende Belastung der Insassen verringern.

Der neue Mittenairbag positioniert sich bei einem schweren Seitenaufprall zwischen Fahrer und Beifahrer und kann so das Risiko eines gegenseitigen Kopfkontakts reduzieren. Er ist mittig im Fahrzeug in die Lehne des Fahrersitzes integriert.

Der Mittenairbag wird bei Erkennen eines schweren Seitenaufpralls ausgelöst, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Die Entscheidung über eine Auslösung trifft das Airbagsteuergerät abhängig von der Aufprallrichtung, der Aufprallseite und dem Belegungszustand des Beifahrersitzes.

 

 

Die neue Mercedes-Benz S-Klasse: Unter der Lupe: URBAN GUARD

Intelligente Verknüpfung von Hardware und digitalen Lösungen zum Schutz vor Kriminalität

Unter dem Namen URBAN GUARD führt Mercedes-Benz eine neue ganzheitliche Produkt- und Sonder­ausstattungskategorie für alle Baureihen ein. Damit werden bestehende und zukünftige Angebote zum Schutz des Fahrzeugs vor Vandalismus und Kriminalität gebündelt. Mit URBAN GUARD – einer intelligenten Verknüpfung von Hardware und digitalen Lösungen – bedient Mercedes-Benz das weltweit gestiegene Kundenbedürfnis nach Sicherheit und Schutz des Eigentums.

Die beiden Pakete URBAN GUARD Fahrzeugschutz und URBAN GUARD Fahrzeugschutz Plus erlauben in Kombination mit Mercedes me die Rundum-Überwachung des geparkten Fahrzeugs. URBAN GUARD umfasst eine Einbruch- und Diebstahlwarnanlage, einen Abschleppschutz mit optischer und akustischer Warnung bei erkannter Lageveränderung, eine Alarmsirene, eine Innenraumabsicherung (löst bei Bewegungen im Innenraum aus) sowie eine Vorrüstung für Diebstahl- und Parkkollisionserkennung. Dabei registrieren die Fahrzeugsensoren, wenn das abgestellte und verriegelte Fahrzeug angerempelt oder abgeschleppt wird – oder wenn jemand versucht, in das Fahrzeug einzubrechen. Ist der Dienst aktiviert, wird der Fahrer über die Mercedes me App dann unverzüglich und detailliert informiert. Per Push-Nachricht erfährt er beispielsweise, wie stark und in welchem Fahrzeugbereich der Parkschaden ist. Sobald das Fahrzeug wieder gestartet wird, erscheint diese Information zudem einmalig auf dem Zentral-Display.

URBAN GUARD Fahrzeugschutz Plus kann darüber hinaus gestohlene Fahrzeuge orten. Damit kann das Fahrzeug im Falle eines Diebstahls auch bei einer zum Beispiel vom Dieb deaktivierten Ortungsfunktion sichergestellt werden. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit der Polizei. Die Parkkollisionserkennung in der neuen S-Klasse visualisiert mit Kamera­bildern des Park-Pakets mit 360°-Kamera die Umgebung des Fahrzeugs, wenn beispielsweise ein Aufprall stattgefunden hat. Dazu löst jede Kamera bei einer erkannten Kollision innerhalb weniger Sekunden dreimal aus. Diese Aufnahmen sind im Zentral-Display zu sehen. So lässt sich ein Unfallhergang mit Zeit und Ort rekonstruieren.

Weitere Dienste für das Paket URBAN GUARD Fahrzeugschutz Plus sind geplant. Dazu gehört die Notfall-Deaktivierung der elektronischen Schlüssel, voraussichtlich verfügbar ab Mitte 2021. Sie bietet dem Kunden die Möglichkeit, bei Verlust oder Diebstahl der Fahrzeugschlüssel diese über die Mercedes me App zu deaktivieren, so dass ein Missbrauch der Schlüssel nicht möglich ist. Die Re-Aktivierung der Schlüssel kann ebenso über die Mercedes me App erfolgen.

Einzelne Dienste aus dem URBAN GUARD Fahrzeugschutz Plus Paket können über den Mercedes me Store nachträglich gebucht werden, beispielsweise die Hilfe bei Fahrzeugdiebstahl.

Fahrzeuge mit einem URBAN GUARD Paket tragen ein spezielles Label. Dies signalisiert potentiellen Dieben, dass diese Fahrzeuge besonders geschützt sind.

 

1 Aufgrund der Zulassungsregularien können die Verfügbarkeit und der Funktionsumfang dieser neuen Assistenzfunktionen marktspezifisch eingeschränkt sein.

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Steffen Schierholz
Leiter Produktkommunikation Mercedes-Benz Cars
Thilo Woitysak
Manager Global Driving Experiences & Media Events
*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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