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Herausforderndes Rennwochenende für Mercedes-AMG Motorsport in der DTM und Intercontinental GT Challenge

Herausforderndes Rennwochenende für Mercedes-AMG Motorsport in der DTM und Intercontinental GT Challenge


Am Wochenende waren insgesamt 20 Mercedes-AMG GT3 weltweit im Einsatz. Der Fokus lag auf der Intercontinental GT Challenge (IGTC) in Suzuka sowie der DTM am Sachsenring – den jeweils vorletzten Saisonstationen der beiden Wettbewerbe.

DTM: Erstes Saison-Podium für Jules Gounon

  • Im nassen Qualifying am Sonntagmorgen sicherte sich Maro Engel (GER) im Mercedes-AMG GT3 #80 in 1:26,307 Minuten mit einer halben Sekunde Vorsprung die Pole-Position. Jules Gounon (FRA) qualifizierte sich als Dritter, Lucas Auer (AUT) als Achter und Tom Kalender (GER) als Zwölfter.
  • Zum Rennstart trocknete die Strecke ab. Noch in der Startaufstellung wechselte das Mercedes-AMG Team RAVENOL auf Slicks. Auch Gounon und Auer starteten auf Slicks, Kalender entschied sich für Regenreifen.
  • Die Bedingungen sorgten bereits in der Einführungsrunde und beim Start für zahlreiche Ausrutscher im Feld – die Wahl der Regenreifen erwies sich als richtig. Maro Engel musste in der Folge die Führung abgeben.
  • Für Tom Kalender war das Rennen nach einem Kontakt mit der Werbebande vorzeitig beendet. Auch Jules Gounon schied nach einer Kollision frühzeitig aus. Engel kam als Fünfter ins Ziel, fiel durch eine nachträgliche 15-Sekunden-Strafe wegen eines Kontakts jedoch auf Rang 17 zurück. Auer rückte dadurch auf Platz fünf vor.
  • Samstag: Das Qualifying fand bei trockenen Bedingungen statt. Für Lucas Auer, der am Freitag seinen 32. Geburtstag feierte, endete die Session drei Minuten vor Schluss. Eine gebrochene Radnabe hinten rechts führte dazu, dass sich das Rad löste und in Kurve acht in die Begrenzung einschlug. Der Zwischenfall führte zu einer Roten Flagge. Das Mercedes-AMG Team Landgraf reparierte den Mercedes-AMG GT3 #22 rechtzeitig zum Rennen, das Auer vom Ende des Feldes aufnahm.
  • Für Maro Engel blieb nach der Unterbrechung lediglich Zeit für eine fliegende Runde. Aufgrund einer Gridstrafe vom Sonntagsrennen am Nürburgring wurde er auf Rang acht zurückversetzt. Durch Engels Strafe rückte Tom Kalender um eine Position auf und ging von Startplatz sechs ins Rennen. Bester Mercedes-AMG Fahrer im Qualifying war Jules Gounon auf Rang drei.
  • Trotz der begrenzten Überholmöglichkeiten auf dem 3,645 Kilometer langen Sachsenring machte Gounon bereits am Start eine Position gut. Durch einen erfolgreichen Overcut übernahm er zwischenzeitlich die Führung, konnte diese auf kalten Reifen nach seinem Boxenstopp jedoch nicht verteidigen. Nach 41 Runden überquerte er die Ziellinie auf Rang zwei und feierte damit sein erstes Podium der Saison.
  • Maro Engel verbesserte sich von Startplatz acht auf Rang fünf. Lucas Auer machte vom Ende des Feldes die meisten Positionen gut und fuhr dank eines späten Boxenstopps und Reifenvorteils noch auf Rang elf. Tom Kalender belegte nach mehreren Duellen Rang 14 und sammelte zwei Punkte.
  • Mercedes-AMG liegt in der Herstellerwertung mit 372 Punkten an der Spitze. In der Fahrerwertung liegt Maro Engel mit 23 Punkten Rückstand auf die Spitze auf Rang zwei.
  • Das DTM-Finale 2026 findet vom 9. bis 11. Oktober am Hockenheimring statt.

>> Rennergebnis DTM Sachsenring
>> Download aktualisierter Mercedes-AMG DTM Media Guide 2026

„Eigentlich ist der Sachsenring eine technisch anspruchsvolle Strecke, die unserem Mercedes-AMG GT3 entgegenkommt. Mit Blick auf die Meisterschaft hätten wir uns für Maro jedoch eine größere Punkteausbeute gewünscht. Die Pole-Position am Sonntag konnte leider nicht in ein entsprechendes Ergebnis umgemünzt werden. In Hockenheim brauchen wir nun ein Top-Wochenende, um das Blatt noch zu wenden.“
Thomas Jäger, Sporting Manager DTM, Mercedes-AMG Motorsport

„Aus dem Rennen am Samstag haben wir trotz der Gridstrafe das Maximum herausgeholt. Das zweite Rennen war enttäuschend, wenn man eine perfekte Qualifying-Runde fährt, von der Pole-Position startet und am Ende ohne Punkte abreist. Da hätten wir uns natürlich mehr erhofft. Das müssen wir jetzt genau analysieren.”
Maro Engel, Mercedes-AMG Team RAVENOL #80 

Intercontinental GT Challenge: Platz fünf für Mercedes-AMG Team Craft-Bamboo Racing in Suzuka

  • Das Mercedes-AMG Team Craft-Bamboo Racing hat beim Suzuka 1000km nach einer eindrucksvollen Aufholjagd den fünften Platz erreicht. Bei der 50. Ausgabe des japanischen Langstreckenklassikers machte die Mannschaft um Maxime Martin (BEL), Kakunoshin Ohta (JPN) und Luca Stolz (GER) mit einer geschlossenen Teamleistung insgesamt 23 Positionen gut.
  • Im Qualifying am Samstag erzielten die drei Fahrer zunächst die beste Durchschnittszeit. Bei der anschließenden technischen Kontrolle wurde am Mercedes-AMG GT3 #77 ein Untergewicht festgestellt. Sämtliche Qualifying-Zeiten wurden gestrichen und das Performance-Team musste das Rennen von Startplatz 28 in Angriff nehmen.
  • Von Beginn an arbeitete sich das Trio mit konstant schnellen Rundenzeiten durch das Feld. Da das Rennen ohne größere Zwischenfälle verlief, ergaben sich kaum strategische Verschiebungen. Zur Rennhalbzeit hatte das Fahrzeug bereits Rang fünf erreicht. Den finalen Stint im Dunkeln absolvierte Luca Stolz, der die Platzierung nach sechseinhalb Stunden und 183 Runden ins Ziel brachte.
  • Der zweite Mercedes-AMG GT3 von Craft-Bamboo Racing mit der Startnummer 28 erreichte nach einem längeren Reparaturstopp den 25. Gesamtrang und Platz sechs in der Pro-Am-Klasse.
  • Für 75 Express endete das Rennen vorzeitig. Nach dem ersten Boxenstopp kam Kenny Habul (AUS) mit dem Mercedes-AMG GT3 #75 in der schnellen 130R-Kurve auf den schmutzigen Teil der Fahrbahn, touchierte die Mauer und musste das Fahrzeug anschließend abstellen.
  • Nach dem vierten Saisonlauf der Intercontinental GT Challenge führt Maro Engel die Fahrerwertung weiterhin an – mit 68 Punkten. Luca Stolz folgt mit 61 Zählern auf Platz zwei, Maxime Martin mit 60 Punkten auf dem dritten Rang. Im Herstellerranking belegt Mercedes-AMG mit 38 Punkten Rückstand Platz zwei.
  • Beide Titelentscheidungen fallen somit erst beim Saisonfinale. Das Indianapolis 8 Hour auf dem legendären US-Traditionskurs findet am 10. Oktober statt.

>> Rennergebnis Suzuka 1000km

„Wir haben beim Suzuka 1000km leider nicht alles auf den Punkt gebracht. Das wäre jedoch nötig gewesen, um aufs Podium zu kommen. Von hinten startend konnten wir mit unserer Strategie und Pace Platz fünf erreichen. Ich bedanke mich bei unseren Teams, die an diesem Wochenende hart gearbeitet haben. Der volle Fokus liegt jetzt auf dem Saisonfinale in Indianapolis und unserem Ziel, die Meisterschaft nach Affalterbach zu holen.“
Stefan Wendl, Leiter Customer Racing, Mercedes-AMG Motorsport

„Nach dem guten Qualifying mussten wir wegen des Untergewichts von hinten starten, was das Rennen natürlich schwieriger für uns gemacht hat. Zu Beginn haben wir uns solide nach vorne gearbeitet. Im weiteren Rennverlauf mussten wir aber feststellen, dass unsere Pace nicht für mehr als Platz fünf gereicht hat. Jetzt haben wir noch Indianapolis vor uns, wo wir wieder um den Sieg und natürlich auch um die Meisterschaft kämpfen wollen.“
Luca Stolz, Mercedes-AMG Team Craft-Bamboo Racing #77

„Vom letzten Platz zu starten war eine Herausforderung. Am Ende hat es aber Spaß gemacht, im ersten Stint so viele Fahrzeuge zu überholen. Das hat uns schnell nach vorne gebracht. Von da an haben wir versucht, das Beste aus dem Rennen herauszuholen. Wir hatten vor dem Wochenende größere Ziele, aber mit Platz fünf haben wir wichtige Punkte gesammelt.“
Maxime Martin, Mercedes-AMG Team Craft-Bamboo Racing #77

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Aline Proll
Mercedes-AMG Motorsport Kommunikation, Kundensport
*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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