Großer Preis von Großbritannien 2026 - Freitag
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Knappes Sprint-Qualifying verspricht ein aufregendes Wochenende in Silverstone
- Kimi Antonelli startet im Sprintrennen am Samstag in Silverstone vom zweiten Platz, George Russell von Platz fünf.
- Am Wochenende wird in der Hochburg des britischen Motorsports ein Rekordpublikum erwartet. Bereits beim einzigen einstündigen Training, das den Auftakt der dreitägigen Veranstaltung bildete, waren die Tribünen voll besetzt.
- Kimi beendete das FP1 auf P2, George auf P4. Besonders schnell wirkten die Ferraris von Lewis Hamilton und Charles Leclerc.
- Diese Form setzte sich im Sprint-Qualifying fort, wobei die italienische Marke weiterhin beeindruckte.
- Sowohl George als auch Kimi schafften es erfolgreich bis ins SQ3, wo sie eine schnelle Runde auf den weichen Reifen absolvierten.
- Kimi war durchgehend im Kampf um die Pole Position vertreten, verpasste den ersten Platz jedoch um nur 0,011 Sekunden. Das Feld wurde von Lewis Hamilton im Ferrari angeführt, gefolgt von Max Verstappen auf Platz drei und Charles Leclerc auf Platz vier.
- George startet morgen im 19 Runden langen Sprintrennen in Silverstone vom fünften Platz aus der dritten Startreihe.
|
Fahrer |
FP1 |
SQ1 |
SQ2 |
SQ3 |
|||
|
Kimi Antonelli |
P2 |
6 Rnd. |
P7 |
6 Rnd. |
P2 |
3 Rnd. |
P2 |
|
1:29.746 |
Medium |
1:28.846 |
Medium |
1:28.387 |
Soft |
||
|
George Russell |
P4 |
6 Rnd. |
P5 |
6 Rnd. |
P7 |
3 Rnd. |
P5 |
|
1:29.675 |
Medium |
1:29.246 |
Medium |
1:28.733 |
Soft |
||
Kimi Antonelli
Das Sprint-Qualifying war unglaublich knapp, und es ist frustrierend, die Pole Position nur knapp zu verpassen. Während ich mich im SQ1 im Auto noch nicht ganz wohlgefühlt habe, war das SQ2 wie Tag und Nacht. Die Balance des Autos hat sich deutlich verbessert, sodass ich wieder in den Rhythmus finden und unsere Pace unter Beweis stellen konnte.
Meine Runde im SQ3 war solide, aber Lewis hat großartige Arbeit geleistet. Daher herzlichen Glückwunsch an ihn. Wir können mit den Fortschritten zufrieden sein, die wir im Laufe des Qualifyings gemacht haben. Jetzt liegt der Fokus voll und ganz auf morgen. Es ist klar, dass Ferrari und der Rest der Konkurrenz große Fortschritte gemacht haben. Wir wissen, dass uns ein echter Kampf bevorsteht. Genau diese Art von Herausforderung macht uns Spaß. Wir haben die Chance, im Sprint um den Sieg zu kämpfen, und das werden wir auch tun. Wir wissen, dass wir alle Voraussetzungen für ein starkes Rennen mitbringen, und wir werden alles tun, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
George Russell
Im letzten Teil des Qualifyings ist es uns oft gelungen, noch einen Gang höher zu schalten, aber heute war das leider nicht der Fall. Wir waren nicht weit vom dritten Platz entfernt, aber im Vergleich zu Kimi (Antonelli) und Lewis (Hamilton) fehlte uns noch etwas Pace. Daher müssen wir herausfinden, wo wir uns verbessern können. Das Auto fühlte sich nicht schlecht an und die Balance war recht gut, aber letztendlich war die Rundenzeit einfach nicht da, als es darauf ankam.
Ich war ein wenig überrascht von der Pace der Ferraris, da dies auf dem Papier nicht unbedingt ihre stärkste Strecke sein dürfte. Offensichtlich haben sie einen großen Schritt nach vorne gemacht und wirkten den ganzen Tag über konkurrenzfähig. Sie hatten von der ersten Session an die Oberhand, daher müssen wir über Nacht noch etwas arbeiten, um zu sehen, ob wir diese Lücke schließen und uns morgen in den Kampf einbringen können.
Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director
Der heutige Tag war für uns frustrierend. Zwar ist es uns in den vergangenen Rennen gut gelungen, das anfängliche Setup auf ein gutes Niveau zu bringen, doch heute hatten wir das Gefühl, ins Hintertreffen geraten zu sein. Im Laufe der Sessions haben wir Änderungen vorgenommen, um dem Auto mehr Stabilität zu verleihen. Selbst im SQ3 des Sprint-Qualifyings hatten wir jedoch noch das Gefühl, dass die Front zu stark war. Das ist bei so böigem Wind nicht ideal.
Hinzu kommt ein Geschwindigkeitsunterschied, den wir erst noch verstehen müssen und der uns auf den Geraden viel Zeit gekostet hat. Vor dem morgigen Sprint dürfen wir keine Änderungen mehr vornehmen. Wir arbeiten jedoch hart daran, diese Probleme in den Griff zu bekommen und vor dem Grand-Prix-Qualifying ein besseres Setup zu finden.
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