Wissenswertes zur Formel E
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Die wichtigsten Regeln in der Formel E auf einen Blick
Punktesystem
Die Top-10 jedes E-Prix sammeln jeweils Punkte für die Fahrer respektive Teammeisterschaft. Die Punkte werden nach dem aus der Formel 1 bekannten Schema von P1 bis P10 vergeben: 25 - 18 - 15 - 12 -10 - 8 - 6 - 4 - 2 - 1.
Zudem werden Extrapunkte für die Pole Position (3 Punkte), den schnellsten Fahrer der Gruppenphase im Qualifying (ein Punkt) und die schnellste Rennrunde (ein Punkt) vergeben. Um den Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde zu erhalten, muss der jeweilige Fahrer innerhalb der Top-10 ins Ziel gekommen sein. Ansonsten erhält ihn derjenige Pilot unter den ersten Zehn des Rennergebnisses, der am nächsten an der schnellsten Rundenzeit liegt.
- Zusatzpunkte für Pole: 3
- Zusatzpunkt für Schnellsten in Qualifying-Gruppenphase: 1
- Zusatzpunkt für Schnellste Rennrunde: 1
FanBoost
Bei einer Online-Abstimmung können Fans bis 15 Minuten nach Rennstart abstimmen, welche fünf Piloten den sogenannten FanBoost erhalten sollen. Diesen dürfen die Fahrer dann in der zweiten Rennhälfte für einen kurzen Zeitraum einsetzen, um die Leistung ihres Autos zu erhöhen und damit ein Überholmanöver einzuleiten. Der FanBoost wird durch eine violette Beleuchtung am Halo angezeigt.
| Online-Abstimmung: | Beginn: 6 Tage vor Rennen Ende: 15 Minuten nach Rennbeginn |
| Ergebnis: | Top-5 erhalten FanBoost im Rennen |
| Einsatz des FanBoost: | In zweiter Rennhälfte (nach 22 Min.) |
| Zusätzliche Energie durch FanBoost: | 100 kJ (min. 240 kW / max. 250 kW) |
| LED-Farbe am Halo: | Violett |
Attack-Mode
Der Attack-Mode ist ein weiteres taktisches Element für die Fahrer, um mehr Leistung für einen Angriff oder zur Verteidigung der Position zu erlangen. Die Belohnung: die Leistung des Elektromotors steigt für eine gewisse Zeit auf 235 kW. Hierfür wird abhängig von der jeweiligen Streckencharakteristik ein spezieller Attack-Mode abseits der Ideallinie auf der Rennstrecke festgelegt. Um den Attack-Mode nutzen zu können, muss der Fahrer einen Knopf am Lenkrad betätigen und dann in der Attack-Zone abseits der Ideallinie drei Aktivierungsstreifen überfahren. Wenn ihm das gelingt, wird die zusätzliche Leistung direkt freigeschaltet. Jeder Fahrer erhält fünf Versuche, um den Attack-Mode zu aktivieren. In welchem Zeitraum dieser nach der Aktivierung eingesetzt werden muss (zum Beispiel zweimal vier Minuten oder einmal acht Minuten lang), wird erst kurz vor dem Start von der FIA bekanntgegeben. Wenn der Attack-Mode aktiviert ist, pulsieren die LEDs am Halo in blauer Farbe. Der Attack-Mode darf nicht in einer Gelbphase und nur unter normalen Rennbedingungen aktiviert werden.
| Attack-Zone: | Vorgeschriebener Streckenbereich abseits der Ideallinie für die Aktivierung |
| Vorgaben: | Individuelle Dauer und Nutzungsaufteilung wird rund 60 Min. vor dem Start festgelegt |
| Aktivierung: | Knopf drücken und 3 Aktivierungsstreifen in „Attack-Zone“ überfahren |
| Leistung: | 235 kW im Attack-Mode anstatt der im Rennmodus verfügbaren 200 kW |
| Versuche zur Aktivierung: | 5 |
| LED-Farbe am Halo: | Blau |
Energie-Management
Ein entscheidender Faktor während des Rennens ist das Energiemanagement. So wird während Safety-Car-Einsätzen und in Gelbphasen eine fixe Menge an Energie (entsprechend 1 kWh pro Minute) von der zur Verfügung stehenden Gesamtenergie des Autos abgezogen. Somit können die Fahrer keine Energie sparen, indem sie während einer SC- oder Gelbphase langsamer fahren. Dadurch rückt die Energie-Effizienz weiter in den Vordergrund.
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