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Der EQS: das erste Elektrofahrzeug in der Luxusklasse

EQS 450+ Stromverbrauch NEFZ kombiniert: 18,9-16,2 kWh/100 km; CO₂-Emissionen: 0 g/km | EQS 580 4MATIC Stromverbrauch NEFZ kombiniert: 19,6-17,6 kWh/100 km; CO₂-Emissionen: 0 g/km

Das Exterieurdesign des neuen EQS

EQS 450+ Stromverbrauch NEFZ kombiniert: 18,9-16,2 kWh/100 km; CO₂-Emissionen: 0 g/km | EQS 580 4MATIC Stromverbrauch NEFZ kombiniert: 19,6-17,6 kWh/100 km; CO₂-Emissionen: 0 g/km

Innovative Ästhetik im unverwechselbaren Purpose-Design

Der neue EQS: das Exterieurdesign

Der EQS ist die erste vollelektrische Premium-Limousine von Mercedes-EQ. Die innovative und ganzheitliche Gestaltung basiert auf einer neuen Fahrzeugarchitektur. Auf den ersten Blick unterscheidet sie sich von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor: Höchste Ansprüche an Funktion und Aerodynamik sind mit innovativer Ästhetik im unverwechselbaren Purpose-Design verbunden. Sinnliche Klarheit spiegelt sich in großzügig modellierten Flächen, reduzierten Fugen und nahtlosen Übergängen (Seamless-Design) wider.

Die sportlich tiefe und flache Front des EQS bildet mit einem über das Greenhouse straff gespannten Bogen (One Bow) eine coupéhafte Silhouette. Die weit nach vorne gezogene A-Säule und die hinten liegende C-Säule entwickeln Raum für eine großzügige Fahrgastzelle. Einzigartig in diesem Segment ist das Cab-Forward-Design: Die Überhänge und der Vorbau sind kurz, das Heck ist fließend abgerundet. Die außenbündig positionierten, knapp 75 cm großen Räder in den Dimensionen von 19 bis 22 Zoll verleihen dem EQS zusammen mit einer muskulösen Schulterpartie einen sportlichen Charakter.

Die Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit ist mit der klaren, großzügigen und flächenbetonten Modellierung umgesetzt. Seamless-Design ist mit reduzierten Linien, präzisen Fugen und fließenden Übergängen verwirklicht. Aerodynamik geht mit formaler Ästhetik einher. Die Detailgestaltung bringt Innovation und Exklusivität zum Ausdruck.

Black-Panel-Front auf Wunsch mit Mercedes-Benz Pattern

Die Front ist zu einer Black-Panel-Einheit zusammengefasst. Innovative, über ein Leuchtband verbundene Scheinwerfer und die tiefschwarze Kühlerverkleidung (Black Panel) bilden das eigenständige Gesicht. Damit ist der EQS das Vorbild einer neuen Luxusklasse-Generation von Mercedes-EQ. Drei Light-Dots, verbunden mit der Mercedes typischen Augenbraue, bilden das prägnante Tagfahrlicht-Signet. LED High Performance-Scheinwerfer sind serienmäßig, DIGITAL LIGHT ist als Sonderausstattung erhältlich.

Die Black-Panel-Kühlerverkleidung mit zentralem Mercedes Stern lässt sich in ihrer Exklusivität noch steigern: In Verbindung mit AMG Line Exterieur oder Electric Art Exterieur gibt es sie als Sonderausstattung auch mit dem Mercedes-Benz Pattern, einem dreidimensionalen Stern-Muster (Star-Pattern). Dieses greift den 1911 als Warenzeichen eingetragenen Ur-Stern der Daimler-Motorengesellschaft auf. Neben ihrer einzigartigen Optik steckt hinter der Black-Panel-Fläche auch eine Funktion: Integriert sind die diversen Sensoren der Fahrassistenzsysteme wie Ultraschall, Kamera, Radar und LiDAR (Laser). Seamless-Design findet sich in der Frontgestaltung besonders deutlich wieder. Beispiele sind das reduzierte Fugenbild und die übergreifende Haube. Letztere hebt die traditionelle Trennung zwischen Fronthaube und Kotflügeln auf.

Markante One-Bow-Linienführung

Die aerodynamische Silhouette mit rahmenlosen, coupéhaften Türen und die hohe, geschwungene Bordkante sind eigenständige Gestaltungselemente im Profil. Die Außenspiegel sitzen auf der Brüstung und sind aerodynamisch und aeroakustisch optimiert. Chromakzente heben die Schwerpunkte des Designs wie die One-Bow-Linienführung der Fenstergrafik hervor. Hochwertig lackierte Kontrastflächen finden sich im unteren Bereich des Fahrzeugs.

Flächenbündige Türgriffe sind bei allen Modellen serienmäßig. Optional steht ein Panorama-Schiebedach zur Wahl. Es besteht aus zwei Modulen, die zusammen eine große Glasfläche bilden und so für viel Durchsicht und Lichteinfall im Innenraum sorgen.

Die Serviceklappe für Wischwasser wurde seitlich in den linken Kotflügel integriert. Die Fronthaube wird nur von der Fachwerkstatt für Wartungsarbeiten, etwa den Tausch der Innenraumluftfilter, geöffnet.

Leuchtband mit LED-Leuchten im 3D-Helix-Design

Das runde, coupéartige Heck ist sinnlich gestaltet. In Kontrast dazu steht der Heckspoiler mit scharfer Abrisskante. Die flächenbündige Heckklappe wurde mit präzisen Fugen nahezu nahtlos integriert. Hinter dem Stern verbirgt sich, schmutzgeschützt, die Heckkamera. Highlight am Heck sind die innovativ gestalteten LED-Leuchten: Ihr Innenleben hat die Form einer geschwungenen und beleuchteten 3D-Helix. Wie an der Front besitzt der EQS auch am Heck ein durchgehendes Leuchtband – ein Erkennungsmerkmal der Fahrzeuge von Mercedes-EQ.

Lack mit hochwertigen Effektpigmenten

Die EQ spezifischen Exterieurlacke sodalithblau metallic und samtbraun metallic unterstreichen die One-Bow-Linienführung und verleihen dem EQS dank effektvoller Pigmente einen dynamischen Auftritt.

Hier die wichtigsten Ausstattungsunterschiede der Lines:

 

Serienausstattung Exterieur

AMG Line Exterieur

Electric Art Exterieur

Frontschürze

Mit oberer Zierleiste in Chrom und unterer Zierleiste in schwarz

AMG spezifischer Stoßfänger vorn mit A-Wing in schwarz hochglänzend und Zierteil in Chrom, Frontsplitter in Chrom hochglänzend sowie Flics und Finnen an den Lufteinlässen links und rechts in schwarz hochglänzend mit Zierteil in Chrom1

Mit Zierelementen im oberen und unteren Teil in Chrom2

Heckschürze

Mit Zierelement in Silberchrom

AMG spezifische Heckschürze mit Einleger in Diffusoroptik in schwarz hochglänzend, Doppel-Zierleiste in Chrom sowie Flics an den Luftauslässen links und rechts in schwarz3

In Wagenfarbe lackiert mit unterem Teil in graphitgrau metallic sowie Zierelementen in Chrom4

Seitenschweller

Lackiert in schwarz hochglänzend mit Einleger in Silber

Schwarz hochglänzend lackiert mit Türzierleisten in Chrom

In graphitgrau metallic lackiert mit Einleger in Chrom

Räder

48,3 cm (19") Leichtmetallräder im Vielspeichen-Design aerodynamisch optimiert, schwarz lackiert und glanzgedreht

48,3 cm (19") AMG Leichtmetallräder im

5-Speichen-Design vanadiumsilber lackiert mit Aero-Elementen in tantalgrau matt oder 50,8 cm (20") AMG Leichtmetallräder im

5-Speichen-Design in schwarz mit Aero-Elementen in tantalgrau matt

50,8 cm (20") Leichtmetallräder im

5-Speichen-Design aerodynamisch optimiert, schwarz lackiert und glanzgedreht

 

 

 

Start in die neue Ära des Purpose-Designs

Der neue EQS unter der Lupe: das Designkonzept (Exterieur)

Der EQS ist zwar ein enger Verwandter der neuen S-Klasse, steht aber auf einer reinen Elektroarchitektur. Diese komplette Neukonzeption ermöglichte ein konsequentes Purpose-Design: Mit seiner One-Bow-Linienführung und dem Cab-Forward-Design mit Fließheck unterscheidet sich der EQS bereits auf den ersten Blick deutlich von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Dies wird noch durch die Black-Panel-Front und das Design der Beleuchtung vorn und hinten unterstrichen. Höchste Ansprüche an Funktion und Aerodynamik gehen einher mit innovativer Ästhetik. Die Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit, kombiniert mit Progressive Luxury, spiegelt sich in großzügig modellierten Flächen, reduzierten Fugen und nahtlosen Übergängen (Seamless Design) wider.

Hier die wichtigsten Stichworte zum Exterieurdesign des EQS:

Purpose-Design: Elektroautos können entweder auf einer bereits vorhandenen (Verbrenner-)Plattform stehen („Conversion-Design“; Umwandlungs-Design) oder wie der EQS auf einer reinen Elektroarchitektur basieren („Purpose-Design“; zweckorientiertes Design). Diese komplette und konsequente Neukonzeption ermöglicht Freiheiten bei der Anordnung der Komponenten und ein radikal anderes Design. Das führt beim EQS zu Vorteilen beim Packaging und bei der Ergonomie. Das Purpose-Design mit glattem Unterboden und meist geschlossener Kühlerjalousie sowie die günstige Grundform waren eine gute Ausgangsbasis für die Strömungsoptimierung. Mit viel akribischer Detailarbeit konnten die Aerodynamiker in enger Kooperation mit den Designern den neuen cw-Bestwert5 ab 0,20 erzielen.

One-Bow-Design: Die Dachlinie über der Fahrgastzelle, dem sogenannten Greenhouse, ist beim EQS so straff gespannt wie ein Bogen („one bow“). In Kombination mit der sportlich tiefen und flachen Front entsteht eine coupéhafte Silhouette. Dies wird unterstrichen durch die rahmenlosen Türen und eine hohe, geschwungene Bordkante als eigenständiges Gestaltungselement.

Cab-Forward-Design („vorne platzierte Kabine“): Der weit nach vorne gezogene Fuß der A-Säule und die hinten liegende C-Säule schaffen beim EQS Raum für eine großzügig bemessene Fahrgastzelle. Die Überhänge und der Vorbau sind kurz, das Heck ist fließend abgerundet.

Seamless-Design: Die Zeit der Sicken ist bei Mercedes-Benz vorbei. Mit reduzierten Linien, präzisen Fugen und fließenden Übergängen haben die Designer beim EQS den neuen Purismus souverän verwirklicht. Ein beispielhaftes Element ist die Frontgestaltung: Die Fronthaube greift über die Kotflügel. So wird auch die Zahl der sichtbaren Fugen reduziert.

Black-Panel-Front: Die tiefschwarze Grillfläche („black panel“) bestimmt das markante Gesicht des EQS. Die Black-Panel-Einheit an der Front ist ein Designmerkmal der Mercedes-EQ Modellfamilie.

Mercedes-Benz Pattern: abstrahiertes, dreidimensionales Sternenmuster, basierend auf dem „Urstern“,
einem frühen Markenzeichen der Daimler Motorengesellschaft (DMG). Das Unternehmen hatte 1909 Gebrauchsmusterschutz für einen Dreizackstern beantragt, er wurde am 9. Februar 1911 ins Warenzeichenregister eingetragen. Der Dreizackstern wurde sofort verwendet und gehörte schon nach kurzer Zeit zu den bekanntesten Markenzeichen der Welt. Einen Kranz erhielt der Stern erstmals 1916. Das Muster kommt im EQS an mehreren Stellen zum Einsatz, im Exterieur auf Wunsch beispielsweise als besondere Variante der Black-Panel-Front oder bei einem Leichtmetallrad-Design. Im Interieur findet sich das Mercedes-Benz Pattern bei den hinterleuchteten Zierteilen mit Lasercut oder auf dem Beifahrer-Display als digitales Zierbild.

Lichtdesign: Die Scheinwerfer besitzen ein auffallendes Tagfahrlicht-Signet mit drei Light-Dots und sind über ein Leuchtband miteinander verbunden. Dies ist für die EQ Familie genauso prägend wie das Licht am Heck: Die Rückleuchten mit einem Innenleben in Form einer geschwungenen 3D-Helix verbindet ebenfalls ein Leuchtband.

 

Erlebnis für alle Sinne

Der neue EQS unter der Lupe: Sehen, Hören, Riechen, Fühlen

Der EQS lässt sich mit nahezu allen Sinnen erfahren. Dadurch erreicht das vollelektrische Luxusmodell eine neue Dimension bei Ästhetik und Luxus. Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken, das sind die klassischen Sinne des Menschen. Die ersten vier spricht der neue EQS in vielfältiger Weise an:

Visuelle Wahrnehmung: Über 100 Millionen Stäbchen und Zäpfchen sitzen in der Netzhaut des menschlichen Auges. Mit diesen Sinneszellen können wir sehen, beispielsweise die für die Luxusklasse revolutionären Merkmale des EQS wie das Cab-Forward-Design oder die coupéhafte „One Bow“-Linienführung mit Fließheck. Dies unterscheidet den EQS bereits auf den ersten Blick deutlich von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und wird noch durch die Black-Panel-Front und das Design der Beleuchtung unterstrichen.

Auch bei der Innenraumgestaltung hatten die Designer den Auftrag und die Chance, einen völlig neuen Weg zu beschreiten. Diese Freiheit nutzten sie: Der MBUX Hyperscreen ist eines der Highlights im neuen EQS. Der konkave Bildschirm breitet sich wie eine Meereswelle von der linken bis zur rechten A-Säule vor den Insassen aus. Neben der schieren Größe sorgt auch die hochwertige, detailverliebte Ausführung für einen „Wow“-Effekt. Der MBUX Hyperscreen ist minimalistisch in die Instrumententafel integriert. Nur ein feiner Rahmen in Silver Shadow, ein Düsenband und eine schmale Lederbank fassen ihn ein. Das Düsenband erstreckt sich oben über die gesamte Breite und ist zugleich sehr flach. Diese extremen Proportionen erzeugen im Zusammenspiel mit der Glaswelle des MBUX Hyperscreens die avantgardistische Architektur des Cockpits. Die ruhige und klare Gestaltung der Türtafeln macht Anleihen bei der Innenarchitektur moderner Wohnräume. Avantgardistische sowie traditionelle Materialien und Farben verleihen dem Innenraum eine besondere Atmosphäre. Ein weiteres optisches Highlight ist das Head-up-Display mit Augmented-Reality-Inhalten.

Auditive Wahrnehmung: Über die Ohren nehmen Menschen Schallwellen wahr. Der Höreindruck des EQS bewegt sich zwischen komfortabler Ruhe und interaktivem, sinnlichem Sounderlebnis. Mit einer ganzheitlichen Soundinszenierung haben die Soundexperten von Mercedes den Paradigmenwechsel vom Verbrenner zum Elektroauto akustisch wahrnehmbar gemacht. Ab Werk verfügt der EQS über die beiden Klangwelten Silver Waves und Vivid Flux. Als Sound Experiences können sie auf dem Zentral-Display ausgewählt und auch abgeschaltet werden. Bereits bei der Annäherung ans Fahrzeug und beim Einsteigen werden Fahrer und Passagiere akustisch begrüßt. Ein entsprechender Aura-Sound begleitet ebenso das Verlassen und Verriegeln des EQS. Innerhalb der jeweiligen Klangwelt bewegt sich auch der optionale Fahrsound, der über die Lautsprecher des Soundsystems im Innenraum wiedergegeben wird. Ein beeindruckend realitätsnahes Hörerlebnis bieten ebenso die neuen ENERGIZING NATURE Programme von ENERGIZING COMFORT. Die beruhigenden Klänge namens Waldlichtung, Meeresrauschen und Sommerregen entstanden in Kooperation mit dem Natur-Akustiker Gordon Hempton. Wie bei den anderen Programmen von ENERGIZING COMFORT werden mit Lichtstimmungen und Bildern weitere Sinne angesprochen. Eine weitere Alternative zur neuartigen Stille im Auto und zum interaktiven Fahrsound sind Streamingdienste:
Mercedes-Benz hat mit dem Dienst „Online Music“ die größten Anbieter ganzheitlich in das MBUX Infotainmentsystem integriert.

Olfaktorische Wahrnehmung: Beim Atmen werden ständig Duftstoffe eingeschleust. Gleich zwei Systeme melden unabhängig voneinander Gerüche ans Gehirn: Millionen von Rezeptoren in der Nasenschleimhaut und den Enden des Trigeminusnervs. Gegen unangenehme Gerüche hat der EQS etwas: Sein groß dimensionierter HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air) reinigt die Außenluft nicht nur sehr effektiv von Feinstaub, Kleinstpartikeln und Pollen. Spezielle Aktivkohlen im HEPA-Filter und im Innenraumfilter übernehmen ferner die Filtration von Schwefeldioxid und Stickoxiden sowie Gerüchen. Aufgrund ihrer Porenstruktur haben sie eine sehr große innere Oberfläche. Im HEPA-Filter des EQS werden rund 600 Gramm Aktivkohle eingesetzt. Die Adsorptionsfläche entspricht ungefähr 150 Fußballfeldern.

Den Geruchssinn spricht ebenso die aktive Beduftung des EQS an, die ein Teil des AIR-BALANCE Pakets ist. Für das neue Elektro-Oberklassemodell wurde ein neuer Duft komponiert: No.6 MOOD Linen – getragen von der grünen Note einer Feige, die auf einem Stück Leinen liegt.

Haptische Wahrnehmung: Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen. Mit ihrer Hilfe nehmen wir Berührungen wahr und spüren zum Beispiel, ob Dinge weich oder hart, warm oder kalt, nass oder trocken sind. Im Interieur des EQS gibt es viel Angenehmes zu erfühlen: fließende Lederflächen mit aufwendigen Nahtkleidern oder dynamischer Perforation; die moderne Feinstruktur NEOTEX, die die Anmutung von Nubukleder und Hightech-Neopren kombiniert; Zierteile aus offenporigem Echtholz oder in 3D-Reliefoptik. Zentral- und Beifahrer-Display des MBUX Hyperscreens bieten ebenso eine haptische Rückmeldung. Berührt der Finger auf dem Touchscreen bestimmte Stellen, fühlt der Benutzer auf der glatten Oberfläche Impulse, welche den Eindruck eines mechanischen Schalters vermitteln. Eine weitere Bedienhilfe ist das sogenannte Force-Feedback beider Displays. Unterschiedlich starker Druck auf das Glas verändert die Reaktion. Zum Beispiel springt MBUX daraufhin in eine andere Menüebene. Nicht nur mit einzelnen Fingern, sondern mit dem ganzen Körper sind schließlich die bis zu zehn verschiedenen Massageprogramme des EQS spürbar. Sie nutzen die Vibrationsmotoren in den Sitzen und können den Effekt der entspannenden Massage nach dem Hot-Stone-Prinzip auch mit Wärme steigern. Hierfür wird die Sitzheizung mit den aufblasbaren Luftkammern der Multikontursitze kombiniert.

 

 

Hier kommt der neue Weltrekordler

Der neue EQS: die Aerodynamik

Weniger Widerstände für mehr Reichweite und Ruhe: Mit seinem cw-Wert6 ab 0,20 setzt der EQS eine neue aerodynamische Bestmarke für Serienfahrzeuge. Davon profitiert die Reichweite. Auch beim Geräuschkomfort gehört er dadurch zu den Besten. Hinter der sehr guten aerodynamischen und aeroakustischen Performance steckt viel Detailarbeit.

Das Purpose-Design mit glattem Unterboden und meist geschlossener Kühlerjalousie sowie die günstige Grundform mit Coupé-Dach und viel Länge waren eine gute Ausgangsbasis für die Strömungsoptimierung. Mit viel Akribie konnten die Aerodynamiker in enger Kooperation mit den Designern den neuen Rekord-cw-Wert 0,20 erzielen. Die Stirnfläche des EQS beträgt 2,51 m2. Daraus ergibt sich ein effektiver Luftwiderstand ab 0,5 m².

Die Spreizung der einzelnen Varianten beim cw-Wert fällt vergleichsweise gering aus – so haben die Kunden eine große Auswahl an Modellen, ohne Rücksicht auf die Reichweite nehmen zu müssen. Mercedes bietet zudem in den Größen 19, 20 und 21 Zoll ein im Windkanal optimiertes Aerorad an.

Hinter der sehr guten aerodynamischen Performance steckt viel Detailarbeit. Der EQS ist erster Vertreter der neuen Elektroplattform. Darum wurden gerade die nicht sichtbaren Details, etwa am Unterboden, besonders intensiv entwickelt. Allein im virtuellen Windkanal wurden mehrere tausend Rechenläufe durchgeführt. Nachfolgend einige Details der Aeroentwicklung:

  • Aerodynamisch günstiges Maßkonzept und Reifen mit optimierter Geometrie
  • Aerodynamisch optimierte Rädern in den Dimensionen 19, 20 und 21 Zoll
  • Kühlluftregelsystem mit innovativer Querlamelle nutzt den zur Verfügung stehenden Bauraum äußerst effizient
  • Durchgehende Dichtungen im Frontbereich u.a. zwischen Serviceklappe, Black Panel und Scheinwerfern
  • Strömungsgünstige Gestaltung der A-Säule
  • Radspoiler vorn und hinten. Der hintere, pfeilförmige Radspoiler wurde von einem Strömungsexperten direkt im Windkanal zugunsten höherer Reichweite entwickelt.
  • Aufwändig abgestimmte Unterbodenverkleidung im Bereich der Hinterachse, um den Vorteil des glatten Unterbodens der Batterie noch stärker zu nutzen.
  • Vom Heckspoiler profitieren zugleich der Auftrieb an der Hinterachse und der Luftwiderstand.

Seit über drei Jahrzehnten erzielen die Aerodynamiker von Mercedes-Benz Bestwerte. Aktuell sind die
A-Klasse Limousine (V 177) und die S-Klasse (V 223) mit einem cw-Wert von 0,22 die weltweiten Rekordhalter. Dazu tragen die besonderen Simulationstools und der 2013 in Betrieb genommenen Aeroakustik-Windkanal von Mercedes-Benz entscheidend bei. Dort erhielt auch der EQS seinen Feinschliff.

Umfangreiche Dichtungs- und Dämmmaßnahmen verringern Windgeräusche

Bei einem Elektroauto ohne das übliche Niveau an Antriebsgeräuschen sind Windgeräusche von den Insassen besonders deutlich wahrnehmbar. Darum ist das aeroakustische Verhalten besonders wichtig. Auch in diesem Bereich gehört der neue EQS zu den allerbesten Fahrzeugen seiner Klasse.

Wegen der konzeptbedingt fehlenden Trennwand zwischen Innen- und Kofferraum und den an vielen Stellen eingesetzten Aluminiumlegierungen mussten neue Lösungen gefunden werden. Tieffrequente Geräusche, die als komfortmindernd empfunden werden können, werden verhindert, indem zahlreiche Hohlräume der Karosserie mit akustisch wirksamem Schaum gefüllt sind.

Die hochfrequenten Anteile des Windgeräusches konnten durch gezielte Maßnahmen an den Tür- und Fensterdichtungen reduziert werden. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Abdichtung der Übergänge zwischen den sechs Seitenscheiben. Auch die Dichtungen an den flächenbündigen Türgriffen, der Scheibenhalterung und an den geständerten Außenspiegeln sind geräuschoptimiert.

Einen weiteren Beitrag lieferte die neu entwickelte A-Säule mit einem speziell geformten Zierstab am Übergang zur Frontscheibe. Bei der Entwicklung unterstützen sowohl moderne Strömungssimulationen als auch Außengeräuschmessungen mittels eines speziellen Mikrofon-Arrays im Windkanal. Die so gestaltete
A-Säule verbessert nicht nur die Aeroakustik, sondern ist wichtig für einen geringen cw-Wert und bei der Schmutzfreihaltung der Scheiben.

Für eine weitere Steigerung des Geräuschkomforts wurde das serienmäßige Akustik-Komfort-Paket entwickelt. Darin enthalten sind zusätzliche Dämmmaßnahmen im Innenraum. Optional gibt es akustisch wirksame Verbundglasscheiben an der Seite und im Heck. Durch die zusätzliche Akustikverglasung werden hauptsächlich die Windgeräusche, aber auch Geräuscheinträge von extern (zum Beispiel Reifengeräusch oder vorbeifahrende/entgegenkommende Fahrzeuge) nochmals reduziert. Vor allem auf längeren Etappen oder Autobahnfahrten bleibt der Fahrer dadurch entspannter, und die Passagiere fühlen sich wohler.

Am optionalen Panoramadach sorgen verschiedene Windleitmaßnahmen (Windabweiser, Abdeckungen und Dichtungen mit optimierter Geometrie) für hohen Geräuschkomfort trotz der großen Öffnungsfläche des Dachs.

 

Gentleperson der neuen Schule

Der neue EQS: die automatischen Komforttüren

Auf Wunsch7 besitzt der EQS automatische Komforttüren vorne und hinten. Geht der Fahrer auf das Auto zu, fahren zunächst die Türgriffe aus. Bei weiterer Näherung öffnet sich die Fahrertür automatisch. Über MBUX hat der Fahrer außerdem die Möglichkeit, die hinteren Türen ferngesteuert zu öffnen und beispielsweise Kinder an der Schule einsteigen zu lassen. Per One-Touch-Bedienung können die automatischen Komforttüren bequem und mit wenig Kraftaufwand geschlossen werden. Zur Hinderniserkennung werden die Sensoren der Parkassistenzsysteme eingesetzt. Zusätzliche Sicherheit bietet die Integration in den Totwinkel-Assistenten (Sonderausstattung).

Tür aufhalten? Eine Selbstverständlichkeit für Kavaliere oder Gentlemen der alten Schule. Oder für den neuen EQS: Seine automatischen Komforttüren gestalten den Ein- und Ausstieg besonders bequem. Denn bei dieser Sonderausstattung sind alle vier Türen elektrisch angetrieben und öffnen und schließen selbsttätig. Dem Fahrer hält der EQS auf Wunsch sogar wie ein Chauffeur die Tür auf. Nähert er sich dem EQS von der Seite, fährt ab circa sechs Metern Entfernung zunächst der Türgriff aus. Beträgt der Abstand nur noch etwa 1,5 Meter, entriegelt sich das Auto und öffnet automatisch die Fahrertür. Über MBUX kann diese besondere Welcome-Funktion aktiviert oder deaktiviert werden.

Die Komforttüren gibt es in Kombination mit dem Premium-Plus-Paket. Die Steuerung der Komforttüren ist auf vielfältige Weise möglich: wie gewohnt über die Türgriffe (innen und außen), per Fahrzeugschlüssel, über das Zentral-Display oder das optionale MBUX High-End Fond-Entertainment. Außerdem schließt sich die Fahrertür automatisch, wenn das Bremspedal getreten wird.

Die Komforttüren bieten eine Blockiererkennung. Das Öffnen wird zudem vom Totwinkel-Assistenten überwacht, wenn dieser aktiv ist: Erkennt das System, dass ein anderer Verkehrsteilnehmer von hinten kommt, erfolgt eine Ausstiegswarnung. Die Türen öffnen sich nur dann, wenn dies gefahrlos möglich ist.

Zum Schutz vor Beschädigung nutzt das Auto zudem Daten der Parksensoren. Besitzt der EQS die automatischen Türen und das KEYLESS-GO Komfort-Paket Plus, überwachen Ultraschallsensoren beim Einparken die Umgebung. In Kombination mit dem Premium-Plus-Paket und dem darin enthaltenen Park-Paket mit 360°-Kamera erfolgt die Beobachtung auch durch Kameras in den Außenspiegeln. Erkannte Hindernisse berücksichtigt der EQS dann beim Öffnen der Türen. Im Stand sind zudem Annährungssensoren in den Türen aktiv. Sie scannen das Umfeld auch während des Öffnens.

In den Türen sitzt jeweils ein elektrischer Stellmotor am Fangband. Auf Kommando des Türsteuergeräts können die Türen dann kontrolliert auf und zu geschwenkt werden. Die Komforttüren mussten Mercedes-Benz typisch umfangreiche Tests absolvieren. Bevor sie Bedienkomfort und Zuverlässigkeit im Rahmen der Gesamtfahrzeugerprobung unter Beweis stellen konnten, wurden sie bereits auf verschiedenen Prüfständen inklusive Klimakammer getestet. Auch das Akustikverhalten und die Sicherheitsfunktionen wurden selbstverständlich ausführlich erprobt.

 

1 Mit Night-Paket: A-Wing-Zierteil, Frontsplitter und horizontale Finnen in den äußeren Lufteinlässen in Schwarzchrom

2 Mit Night-Paket: Oberes und unteres Zierelement der Frontschürze in Schwarzchrom

3 Mit Night-Paket: Zierelement mit zwei Lamellen an der Heckschürze in Schwarzchrom

4 Mit Night-Paket: Zierelement an der Heckschürze in Schwarzchrom

5 cw-Wert 0,20: EQS 450+ mit 19“ AMG-Rad-/Reifenkombination und AMG Line Exterieur (verfügbar in der EU ab Ende 2021) im Fahrprogramm SPORT.

6 cw-Wert 0,20: EQS 450+ mit 19“ AMG-Rad-/Reifenkombination und AMG Line Exterieur (verfügbar in der EU ab Ende 2021) im Fahrprogramm SPORT.

7 Folgen nach Marktstart

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Der EQS: das erste Elektrofahrzeug in der Luxusklasse
Der EQS: das erste Elektrofahrzeug in der Luxusklasse
Der EQS: das erste Elektrofahrzeug in der Luxusklasse

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DEUTSCH: Der EQS: das erste Elektrofahrzeug in der Luxusklasse
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FRANZÖSISCH: L'EQS : le premier véhicule électrique de la catégorie luxe
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ITALIENISCH: EQS: la prima auto elettrica nella categoria luxury
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SPANISCH: El EQS: el primer automóvil eléctrico en la gama de lujo

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Jan Weber
Leiter Produkt- & Technologiekommunikation Vans & Cross Functions
*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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