Mercedes-Benz Media
EN DE
Anmelden
EN DE
Anmelden
Produkte & Marken Unternehmen Technologie Nachhaltigkeit Classic Sport Events
Meine Inhalte
Produkte & Marken Unternehmen Technologie Nachhaltigkeit Classic Sport Events Alle Inhalte EN DE Produkte & Marken Unternehmen Technologie Nachhaltigkeit Classic Sport Events Alle Inhalte
Fahrerlager-Newsletter

Fahrerlager-Geschichten

  • Formel 1: Kimi Antonelli reist mit 123 Punkten Vorsprung nach Mexiko-Stadt
  • Film ab: Mercedes-AMG mit prominentem Auftritt in „Drive – The Pretenders“ ab heute bei Prime Video
  • Ein Traum, viele Umwege, drei Titel – Drei Fragen an IMSA-Champion Philip Ellis

Formel 1

Vom Weltall in die F1: Reid Wiseman wird Botschafter des Mercedes-AMG PETRONAS F1 Teams
Das Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team hat Reid Wiseman (USA) zum offiziellen Team-Botschafter ernannt. Der pensionierte Kapitän der US-Marine und ehemalige NASA-Astronaut war in diesem Jahr Kommandant von „Artemis II”, der ersten bemannten Mondmission seit mehr als einem halben Jahrhundert. Wiseman ist dem Team schon lange verbunden. In den vergangenen Saisons war er immer wieder beim Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team zu Gast und hat die Arbeitsweise des Teams aus nächster Nähe erlebt. Als Botschafter bringt er nun seine Erfahrung bei Teamarbeit, Entscheidungsfindung und Belastbarkeit ein, und zwar für Partner, Mitarbeiter und Gäste des Teams.

"Mich hat schon immer beeindruckt, wie viel die F1 und die Weltraumforschung gemeinsam haben. In beiden Welten hängt der Erfolg niemals von einer einzelnen Person ab. Er wird von talentierten Teams geschaffen, die schwierige Probleme lösen, sich unermüdlich vorbereiten und einander vertrauen, wenn der Druck am größten ist."
Reid Wiseman, Botschafter des Mercedes-AMG PETRONAS F1 Teams

"Was Reid als Kommandant von Artemis II erreicht hat, hat die Fantasie von Millionen Menschen auf der ganzen Welt beflügelt."
Richard Sanders, Chief Commercial Officer des Mercedes-AMG PETRONAS F1 Teams

Kimi Antonelli kann in Mexiko Geschichte schreiben
Nach seinem Sieg beim Großen Preis der USA reist Kimi Antonelli (ITA) mit 123 Punkten Vorsprung auf Teamkollege George Russell (GBR) nach Mexiko-Stadt. Für den vorzeitigen Titelgewinn braucht der 20-Jährige einen Vorsprung von 100 Punkten auf George und Lewis Hamilton (GBR). Das schafft er, wenn er am Sonntag auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez mindestens Neunter wird, unabhängig vom Abschneiden seiner beiden Titelkonkurrenten. Damit wäre er vier Rennen vor Saisonende Weltmeister und mit 20 Jahren der jüngste Champion der Formel-1-Geschichte. Den Rekord hält aktuell noch Sebastian Vettel (GER), der 2010 mit 23 Jahren seinen ersten Titel holte. Nur wenn Kimi in Mexiko ohne Punkte bleibt und einer seiner beiden Konkurrenten das Rennen gewinnt, wird die Entscheidung auf eines der abschließenden Rennen in São Paulo, Las Vegas, Katar oder Abu Dhabi vertagt.

GT Sport

„Drive – The Pretenders“: Prime Video zeigt Rennsport-Romanze mit Mercedes-AMG Beteiligung
Ab heute ist „Drive – The Pretenders“ weltweit exklusiv bei Prime Video zu sehen. Es geht um eine rasante Liebesgeschichte zwischen der aufstrebenden Rennwagen-Mechanikerin Sarah Jenkins (Lisa-Marie Koroll) und dem berühmten, aber skandalträchtigen Racing-Star Dante Annunziata (Amin Baahmed). Was als vorgetäuschte Verlobung beginnt – offiziell für seinen Ruf, insgeheim für ihre eigene Chance am Steuer –, entwickelt sich zu einer leidenschaftlichen Beziehung, die jedoch auf einer folgenschweren Lüge basiert. Die von Bavaria Fiction und Amazon MGM Studios Deutschland produzierte Liebesgeschichte spielt im Umfeld eines GT-Rennteams. Mercedes-AMG unterstützte die Dreharbeiten mit Renn- und Serienfahrzeugen. Auch das Mercedes-AMG Kundensportteam Winward Racing wirkte im Auftrag von Mercedes-AMG Motorsport an der Produktion auf einer Rennstrecke in Brünn (Tschechien) mit: Sechs Teammitglieder standen als Boxencrew vor der Kamera. Darüber hinaus stellte das Team Werkzeuge, Stellwände und eine Boxenstoppanlage zur Verfügung. Der Mercedes-AMG Motorsport Official Supplier OMP stattete die Schauspieler mit der passenden Rennbekleidung aus. Neben zwei Mercedes-AMG GT3 sind vier Serienfahrzeuge von Mercedes-AMG und Mercedes-Benz im Film zu sehen. Dazu gehören der Mercedes-AMG SL 63 S E PERFORMANCE, der Mercedes-Benz V-Klasse EXCLUSIVE V 300 d lang, der Mercedes-Maybach S 680 und der Mercedes-AMG GT 63 PRO 4MATIC+, der in MANUFAKTUR hyperblau magno bereits in einer der ersten Schlüsselszenen als Fahrzeug von Dante Annunziata zu sehen ist.

Mercedes-AMG SL 63 S E PERFORMANCE | Energieverbrauch gewichtet, kombiniert: 5,2 kWh/100 km plus 10 l/100 km | Kraftstoffverbrauch kombiniert bei entladener Batterie: 11,7 l/100 km | CO₂-Emissionen gewichtet, kombiniert: 228 g/km | CO₂-Klasse gewichtet, kombiniert: G | CO₂-Klasse bei entladener Batterie: G[i]

Mercedes-Benz V-Klasse EXCLUSIVE V 300 d lang | Energieverbrauch kombiniert: 8,4‒7,4 l/100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 219‒194 g/km | CO₂-Klasse: G1 

Mercedes-Maybach S 680 | Energieverbrauch kombiniert: 11,7‒11 l/100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 267‒252 g/km | CO₂-Klasse: G1 

Mercedes-AMG GT 63 PRO 4MATIC+ | Energieverbrauch kombiniert: 14 l/100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 319 g/km | CO₂-Klasse: G1 

Drei Titel, drei Fragen: Mercedes-AMG Performance-Fahrer Philip Ellis im Interview 
Heute bekommt Philip Ellis regelmäßig E-Mails von jungen Motorsportfans, die davon träumen, Rennfahrer zu werden. Vor mehr als 20 Jahren war er selbst einer von ihnen. Er schrieb Rennteams in der Schweiz an und fragte, ob er einmal bei ihnen fahren dürfe. Dass er seinen Traum trotz vieler Rückschläge nie aufgegeben hat, hat sich ausgezahlt. Seit 2021 ist der 34-jährige Schweizer Mercedes-AMG Performance-Fahrer, hat inzwischen 204 Rennen für die Marke bestritten, zehn Gesamtsiege sowie 21 Klassensiege geholt – zuletzt feierte er mit dem Mercedes-AMG Kundensportteam Winward Racing seinen dritten IMSA-Titel in Folge. In unserem „Drei Fragen an“ spricht Philip über seinen Karriereweg, Rückschläge, finanzielle Hürden und seine Begeisterung für den amerikanischen Motorsport.

Philip, Du hast schon mit zwölf Jahren E-Mails an Rennteams geschrieben. Hat Dir damals tatsächlich jemand geantwortet und wie wurde daraus schließlich eine professionelle Rennfahrerkarriere?
    Philip Ellis:
„Ronny Leimer, der Vater von Fabio Leimer, hat mir damals als Einziger geantwortet. Er hat mich zu einem Kart-Test eingeladen und mir anschließend gesagt, dass ich Talent hätte. Als wir allerdings über die Kosten einer Rennsaison gesprochen haben – damals waren das rund 100.000 Euro –, war der Traum erst einmal geplatzt. Natürlich war ich enttäuscht. Um mich zu besänftigen, haben mir meine Eltern einen einfachen Simulator mit Lenkrad und Pedalen gekauft, den ich an meinen Schreibtisch geklemmt habe. So habe ich mit Simracing angefangen, lange bevor das überhaupt ein großes Thema war. Mit 17 durfte ich nach bestandener Matura während eines Familienurlaubs auf Mallorca einen Tag lang auf einer Rennstrecke Formelauto fahren. Ich war wieder sehr schnell und bekam dadurch die Chance auf einen professionellen Test. Daraus entwickelte sich schließlich ein Vertrag für die Formel Lista Junior, die ich 2011 auf Anhieb gewinnen konnte. Der anschließende Aufstieg in die Formel 3 kam allerdings zu früh und meine Karriere schien erst einmal beendet. Dass es trotzdem weiterging, habe ich vor allem meiner Mutter zu verdanken. Sie war 2015 bei einem DTM-Rennen, hat dort den Audi TT Cup gesehen und mich kurzerhand zu einer Talentsichtung angemeldet, die ich erfolgreich durchlaufen habe. So konnte ich im darauffolgenden Jahr im Audi TT Cup fahren. 2017 wurde ich Meister und konnte dank des Preisgelds meine Karriere fortsetzen und in den GT Sport aufsteigen. 2018 bin ich ADAC GT Masters bei Ernst Moser im Rennteam gefahren, 2019 folgten meine ersten Einsätze mit einem Mercedes-AMG GT3 und 2021 schließlich der Vertrag als Mercedes-AMG Performance-Fahrer. Ich bin super stolz auf das, was ich seitdem erreicht habe. Aber ohne meine Familie, Freunde und Förderer wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Auf meinem Weg gab es immer wieder Menschen, die an mich geglaubt und mich unterstützt haben. Ein Freund meiner Eltern hatte beispielsweise eine Werkstatt und hat mir sein Trinkgeld gegeben, um meine Karriere mitzufinanzieren – so etwas vergisst man nicht.“

Anfang Oktober hast Du den dritten IMSA-Titel in Folge mit Mercedes-AMG Motorsport und Winward Racing geholt. Was macht diesen Hattrick so besonders?
Philip Ellis: „Vor allem die Art und Weise, wie wir uns diesen dritten Titel erkämpft haben. In den beiden Jahren zuvor sind wir mit einem komfortablen Vorsprung ins Finale gegangen und mussten das Rennen eigentlich nur noch sauber zu Ende bringen. Diesmal war das völlig anders. Wir hatten zwei unverschuldete Ausfälle, bei denen unsere direkten Konkurrenten gepunktet haben. Das hätte uns mental durchaus aus der Bahn werfen können, aber wir haben als Team nie den Kopf in den Sand gesteckt und weiter hart gearbeitet. Ein ganz entscheidender Faktor für den Erfolg ist die Beständigkeit bei Winward Racing, mit denen ich bereits seit 2019 fahre – damals noch unter dem Namen HTP Winward. Viele der Menschen, mit denen ich damals angefangen habe, sind heute noch dabei. In der IMSA habe ich noch denselben Mechaniker an meinem Mercedes-AMG GT3 wie 2021. Wir kennen uns mittlerweile blind, vertrauen einander und wissen genau, worauf es ankommt. Dass wir jetzt den dritten Titel in Folge geholt haben, ist fantastisch und das Ergebnis einer beeindruckenden Teamleistung. In dieser Mannschaft steckt unglaublich viel Potenzial.“

Du verbringst mittlerweile einen großen Teil des Jahres in den USA. Was fasziniert Dich am amerikanischen Motorsport – und welche Ziele hast Du nach drei Meistertiteln noch?
    Philip Ellis:
„Ich liebe die Art, wie in Amerika Rennen gefahren werden. Die Strecken sind oft sehr oldschool, fast jede fühlt sich ein bisschen wie eine kleine Nürburgring Nordschleife an. Das liegt mir einfach. Dazu kommen der ständige Verkehr, die Prototypen und die vielen strategischen Möglichkeiten. In der IMSA haben wir eine offene Reifen- und Spritstrategie, wodurch Fahrer und Teams viel mehr Einfluss auf den Rennverlauf nehmen können. Das eine Team wechselt beispielsweise gar keine Reifen, ein anderes nur zwei. Wieder ein anderes macht einen sogenannten Shortfill und muss anschließend Sprit sparen. Dadurch entstehen völlig unterschiedliche Strategien. Selbst wenn du an einem Wochenende nicht die beste Pace hast, kannst du mit cleverem Verhalten im Verkehr oder einer guten Strategie noch einiges herausholen. Mittlerweile fühle ich mich aber auch privat in den USA sehr wohl und bin etwa die Hälfte des Jahres dort. Aus Kollegen sind echte Freunde geworden. Das zeigt sich auch daran, dass meine Teamkollegen Indy Dontje (NED) und Russell Ward (USA) am kommenden Wochenende meine Trauzeugen sein werden. Meine zukünftige Frau habe ich übrigens – wie sollte es anders sein – an der Rennstrecke kennengelernt. Sportlich bin ich natürlich noch lange nicht satt. Einen vierten IMSA-Titel würde ich sofort nehmen! Außerdem würde ich wahnsinnig gerne einmal mit Mercedes-AMG Motorsport bei den 24 Stunden von Le Mans starten. Und ein Gesamtsieg bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring steht ebenfalls ganz oben auf meiner Liste. Es gibt also noch genügend Ziele.“

Karriere-Meilensteine von Philip Ellis als Mercedes-AMG Fahrer*

IMSA-Erfolge:
3x GTD-Meister der IMSA WeatherTech SportsCar Championship: 2024, 2025, 2026 – Winward Racing
2x GTD-Meister im IMSA Michelin Endurance Cup: 2024, 2026 – Winward Racing
3x GTD-Sieger beim Rolex 24 At Daytona: 2021, 2024, 2026 – Winward Racing

Bedeutende Einzelsiege:
2020: ADAC GT Masters Oschersleben – HTP Winward (mit Raffaele Marciello)
2021: 24h Nürburgring (SP-X) – Space Drive Racing (mit Dominik Farnbacher, Tim Scheerbarth, Darren Turner)
2021: DTM Lausitzring – Mercedes-AMG Team Winward
2024: 24 Hours of Spa (Gold Cup) – AlManar Racing by GetSpeed (mit Al Faisal Al Zubair, Dominik Baumann, Mikaël Grenier)

Meilensteine:
23. März 2019: Mercedes-AMG GT3-Debüt in der NLS mit Indy Dontje und Fabian Vettel (Team GetSpeed)
20. April 2019: Erster Einsatz für HTP Winward beim 12-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps
24. Januar 2020: Amerika-Premiere mit dem Mercedes-AMG GT4 von HTP Winward in der IMSA Michelin Pilot Challenge
31. Januar 2021: Erster GTD-Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Daytona mit Indy Dontje, Maro Engel und Russell Ward
19. Juni 2021: DTM-Debüt für das Mercedes-AMG Team Winward in Monza
20. Mai 2023: Dritter Platz beim 24h Nürburgring für das Mercedes-AMG Team BILSTEIN mit Raffaele Marciello und Luca Stolz
14. Oktober 2024: Erste GTD-Fahrermeisterschaft in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship mit Russell Ward

*Stand 28. Oktober 2026

[1] Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light-duty vehicles Test Procedures) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des jeweiligen Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig.

Bilder
12

Fahrerlager-Newsletter
Fahrerlager-Newsletter
Fahrerlager-Newsletter

Dokumente
1

PDF
Fahrerlager-Geschichten

Pressekontakte
2

Adam McDaid
Leiter Medien & Redaktion Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team
Aline Proll
Mercedes-AMG Motorsport Kommunikation, Kundensport
*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
Weitere Informationen
EN DE
  • Anbieter
  • Rechtliche Hinweise
  • Einstellungen
  • Datenschutz
  • Nutzungsbedingungen
  • Support
  • Lizenzhinweise Dritter
  • Barrierefreiheit