Großer Preis von Belgien 2026 - Freitag
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Faszinierender Freitag in Belgien
- Am Freitag begann in Spa-Francorchamps in den belgischen Ardennen der letzte Double-Header vor der Sommerpause.
- Die erste Trainingsstunde gestaltete sich für das Team schwierig, da keiner der beiden Fahrer mit der Fahrzeugbalance zufrieden war. Kimi beendete das FP1 auf Platz sechs und George auf Platz acht.
- Dank der soliden Arbeit des Teams zwischen den Sessions konnten jedoch Verbesserungen erzielt werden: Kimi führte im zweiten Training die Zeitentabelle an.
- George beendete den Trainingstag auf dem achten Rang, allerdings nach nur einem einzigen Versuch auf den weichen Reifen, bei dem die Pneus noch nicht ganz im optimalen Bereich lagen.
- Die üblichen Long-Run-Tests wurden durch eine längere Pause wegen roter Flaggen unterbrochen, nachdem der Alpine von Pierre Gasly in Kurve 13 in der Leitplanke gelandet war.
- Das bedeutet, dass wir mit mehr Unbekannten als üblich in das Wochenende gehen, das wie erwartet am Samstag und Sonntag hart umkämpft sein dürfte.
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Fahrer |
FP1 |
FP2 |
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Kimi Antonelli |
23 Rnd. |
1:47.603 |
P6 |
Medium, Soft, Medium |
17 Rnd. |
1:45.944 |
P1 |
Medium, Soft, Medium |
|
George Russell |
22 Rnd. |
1:47.959 |
P8 |
Medium, Soft, Medium |
20 Rnd. |
1:47.229 |
P8 |
Medium, Soft, Medium |
Kimi Antonelli
Nach einem schwierigen ersten Training haben wir mehrere Änderungen am Auto vorgenommen, die zu einer Verbesserung geführt haben. Das gibt uns eine positive Richtung vor, der wir im weiteren Verlauf des Wochenendes folgen können. Es liegt jedoch noch viel Arbeit vor uns, sowohl was das Setup als auch meinen Fahrstil betrifft. Auch wenn wir den Tag als Schnellste beendet haben, wissen wir genau, wie konkurrenzfähig das Feld sowohl auf einer Runde als auch bei Longruns ist. Insgesamt sind wir froh, dass wir eine deutlich bessere zweite Trainingsstunde hatten, und freuen uns auf den weiteren Verlauf des Wochenendes.
Unser Ziel ist wie immer, möglichst viele Punkte zu holen und um den Sieg zu kämpfen. Obwohl Silverstone für mich enttäuschend verlief, liegt das nun hinter uns, und ich fühle mich gut vorbereitet. Unsere Pace war dort stark und auch wenn Spa eine andere Herausforderung darstellt, können wir nach dem heutigen Tag zuversichtlich sein, dass wir im Kampf um die Spitzenpositionen mitmischen können.
George Russell
Wir hatten hier in Spa keinen besonders reibungslosen Freitag. Wir haben den Grip im ersten Training überschätzt, weshalb unser Start-Setup nicht optimal war. Wir hatten mit einer schwierigen Fahrzeugbalance zu kämpfen. Zwar konnten wir einige Erkenntnisse gewinnen, doch alles in allem war es kein optimaler Start in unser Wochenende.
Deshalb haben wir vor dem FP2 hart gearbeitet und einige Änderungen vorgenommen, die zu einer Verbesserung geführt haben. Wir können noch weitere Zeit herausholen, insbesondere auf einer schnellen Runde, und daran werden wir über Nacht arbeiten. Unser Longrun war konkurrenzfähiger, und das gibt uns Zuversicht für Samstag und Sonntag.
Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director
Im ersten Training war der Grip geringer als erwartet, weshalb das Auto in der ersten Stunde zu wenig Abtrieb hatte. Die Fahrer hatten mit einer schwierigen Balance zu kämpfen und daher nicht das nötige Vertrauen in das Auto, um die bestmögliche Rundenzeit herauszuholen. Sowohl George als auch Kimi haben sich jedoch gut mit dem schwierigen Auto zurechtgefunden und uns eine gute Richtung für das zweite Training aufgezeigt.
Die Änderungen, die wir zwischen den Sessions vorgenommen haben, waren erfolgreich und das Auto war im FP2 deutlich besser abgestimmt. Kimi konnte mit einer Runde auf den weichen Reifen die Bestzeit fahren und obwohl George den Tag auf Platz acht beendete, spiegelt dies nicht wider, wozu er fähig ist. Er hatte nur einen Versuch, und wir sehen mehrere Bereiche, in denen er im Laufe des Wochenendes noch Zeit herausholen kann.
Das Kräfteverhältnis sieht wie schon bei den letzten Rennen sehr eng aus. Unser Ziel ist es immer, beide Autos ganz vorne zu platzieren. Unsere Longruns sahen solide aus, und die Rennpace ist in Spa mit Abstand am wichtigsten. Wir werden über Nacht hart daran arbeiten, unsere Pace weiter zu steigern, und als Team unseren Teil dazu beitragen, um sicherzustellen, dass wir uns für den Rest des Wochenendes in der bestmöglichen Position befinden.
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