E-Klasse Coupés von Mercedes-AMG:Vom legendären „Hammer“ zu Performance Luxury
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Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,9-8,6 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 204-198 g/km
Seit über drei Jahrzehnten zählen sportliche Coupés zu den Leistungsträgern von Mercedes-AMG. Den Anfang machte der 1988 vorgestellte 300 CE 6.0, der zwei Talente kombinierte, die bis dahin als unvereinbar galten: supersportliche Fahrdynamik bei gleichzeitig hoher Alltagstauglichkeit. „The Hammer“, wie ihn seine Fans in den USA ehrfurchtsvoll nannten, war für AMG ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur heutigen Performance- und Sportwagenmarke. In den 1990er Jahren setzten der E 36 AMG und der CLK 55 AMG die Erfolgsgeschichte der AMG Coupés fort. Der 2007 präsentierte CLK 63 AMG Black Series, der auf dem damaligen Official F1™ Safety-Car von AMG basierte, brachte reinrassige Rennsport-Technologie auf die Straße. Mit dem neuen E 53 4MATIC+ Coupé (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,9-8,6 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 204-198 g/km)* geht Mercedes-AMG jetzt den nächsten Schritt im Segment der sportlichen Premium-Coupés.
1988 – 300 CE 6.0 AMG „The Hammer“: Supersportwagen mit hoher Alltagstauglichkeit
Der Mercedes-Benz 300 E wurde 1988 als 5.6 AMG zum Mythos und überschritt dank seines starken 5,6-Liter-V8-Motors mit 265 kW (360 PS) Leistung und aerodynamischem Feinschliff die magische Höchstgeschwindigkeitsmarke von 300 km/h. Amerikanische Fans tauften das kraftvolle AMG-Fahrzeug ehrfurchtsvoll „The Hammer“, auch wegen des für damalige Verhältnisse brachialen Drehmoments von 510 Newtonmetern. Erstmals waren hier die Fahrleistungen eines reinrassigen Supersportwagens mit Mercedes-typischer Alltagstauglichkeit verbunden. Besonders auffällig war „The Hammer“ als Coupé 300 CE 6.0 in der Breitversion mit nochmals vergrößertem Hubraum, Vierventiltechnik, auf 283 kW (385 PS) gesteigerter Leistung und 566 Newtonmeter Drehmoment.
1993 – E 36 AMG Coupé: Topmodell erstmals auch über Mercedes-Vertrieb zu bestellen
Für den sportlich ambitionierten Coupé-Liebhaber stand ab September 1993 mit dem E 36 AMG eine leistungsstarke Variante zur Verfügung, die mit einem 200 kW (272 PS) starken 3,6-Liter-Vierventilmotor von AMG ausgerüstet war. Das neue Topmodell hob sich durch dezent vergrößerte Anbauteile auch optisch von seinen weniger dynamischen Schwestermodellen ab. Frontspoiler, Seitenschweller und Heckschürze waren in Wagenfarbe lackiert und harmonisch in die Karosserieform integriert. Abgerundet wurde das Bild durch die serienmäßigen 17-Zoll-Leichtmetallräder im AMG-Design.
1997 – CLK 55 AMG: Erst das Safety-Car, dann die Serienversion
An der Spitze des CLK-Modellprogramms stand ab August 1999 der CLK 55 AMG. Er basierte auf dem damaligen Official F1™ Safety-Car der Formel-1-Weltmeisterschaft, das als Einzelstück bereits ab 1997 aufmerksamkeitsstark über die Rennstrecken der Welt fuhr. Einzige Modifikation für den verantwortungsvollen Einsatz war der Sportschalensitz für den Fahrer. Herzstück dieses Hochleistungs-Coupés war das AMG 5,5-Liter-V8-Triebwerk mit 255 kW (347 PS) Leistung und einem beachtlichen Drehmoment von 510 Newtonmetern. Damit beschleunigte der CLK 55 AMG in nur 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Im AMG Triebwerk arbeiteten Kolben aus Aluminium-Guss, die mittels spezieller Ölspritzdüsen wirksam gekühlt wurden. Der zweiflutige Ansaugtrakt sorgte in Verbindung mit leistungsfähigen Nockenwellen aus dem Motorsport und dem neuentwickelten Schaltsaugrohr für eine sehr gute Zylinderfüllung, die sich durch die vorbildliche Drehmoment-Charakteristik bemerkbar machte.
2007 ‑ CLK 63 AMG Black Series: Rennsport-Technologie für die Straße
Der umfangreich überarbeitete AMG 6,3-Liter-V8-Motor trieb mit 373 kW (507 PS) Leistung und 630 Newtonmetern Drehmoment das Spitzenmodell der nächsten CLK Baureihe an. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erledigte das Coupé in 4,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit war bei 300 km/h abgeregelt. Fahrdynamik auf höchstem Niveau garantierten die neu konstruierten Achsen, das aufwendig entwickelte AMG Gewinde-Sportfahrwerk mit 19-Zoll-AMG-Schmiederädern, die neu entwickelte Lenkung und die stärker dimensionierte AMG Hochleistungs-Bremsanlage in Verbundtechnik. Das bullige Coupé basierte auf dem damaligen Official F1™ Safety-Car von AMG: Die markante Frontschürze mit großen Kühlluftöffnungen, verbreiterte Kotflügel, die Heckschürze in Diffusoroptik und die Carbon-Abrisskante dokumentierten auch optisch den sportlichen, puristischen Anspruch.
2020 ‑ das neue Mercedes-AMG E 53 4MATIC+ Coupé: mehr Markenidentität, mehr Sportlichkeit, mehr Individualität
Mit dem neuen E 53 4MATIC+ Coupé schlägt Mercedes-AMG ein weiteres Kapitel seiner erfolgreichen Coupé-Historie auf. Im Fokus: die konsequente Stärkung der Markenidentität mit charakteristischen Designmerkmalen und einem gründlich aufgewerteten Interieur. Auch technisch erfüllt die Neuauflage des E 53 4MATIC+ Coupés aus Affalterbach alle Anforderungen, was Performance und Effizienz betrifft. Dank doppelter Aufladung mittels Abgasturbolader und elektrischem Zusatzverdichter leistet der 3,0-Liter-Motor 320 kW (435 PS). Das maximale Drehmoment beträgt 520 Newtonmeter. Sein EQ Boost Startergenerator liefert kurzzeitig zusätzliche 16 kW Leistung sowie 250 Newtonmeter Drehmoment und speist das 48 Volt-Bordnetz.
* Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die NEFZ-CO₂-Werte i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet.
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