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Großer Preis von Ungarn 2026 - Sonntag

Großer Preis von Ungarn 2026 - Sonntag

Beeindruckende Aufholjagden und Schadensbegrenzung in Budapest.

  • Kimi Antonelli belegte beim Großen Preis von Ungarn am Sonntag den dritten Platz, George Russell wurde Siebter.
  • Beide Fahrer starteten auf den Medium-Reifen: George ging von Platz sechs und Kimi von Platz sieben ins Rennen.
  • George fiel beim Start leider ans Ende des Feldes zurück, da sein Anti-Stall-System ausgelöst wurde. Das Team untersucht derzeit die Ursache dafür.
  • Kimi kämpfte sich auf Platz sechs vor und hielt diese Position in den ersten Runden. Von dort aus verfolgte er eine Zwei-Stopp-Strategie, bei der er bei beiden Stopps auf die harten Reifen wechselte. So baute er einen Reifenvorteil gegenüber seinen Verfolgern auf.
  • Das ermöglichte es ihm, sich bis auf Platz drei vorzuarbeiten. Trotz eines unglücklich getimten virtuellen Safety Cars hielt er den Ferrari von Lewis Hamilton in Schach und sicherte sich den dritten Platz.
  • George kämpfte sich unterdessen tapfer nach vorne, bahnte sich seinen Weg durch das Feld und kehrte in die Punkteränge zurück.
  • Auch er setzte auf eine Zwei-Stopp-Strategie und verpasste in den letzten Runden nur knapp die Chance, den Red Bull von Isack Hadjar zu überholen. Somit musste er sich mit Platz sieben begnügen.
  • Das Team geht als Spitzenreiter sowohl in der Konstrukteurs- als auch in der Fahrer-Weltmeisterschaft in die Sommerpause und kehrt nächsten Monat in Zandvoort auf die Rennstrecke zurück.

Fahrer

Startplatz

Ergebnis

Schn. Runde

Startreifen

Stopp 1

Stopp 2

Kimi Antonelli

P7

P3

1:22.415

Medium

 Hard (R22)

Hard (R53)

George Russell

P6

P7

1:22.589

Medium

Hard (R27)

Hard (R54)

 

Kimi Antonelli

Es war heute kein einfaches Rennen. Es war sehr schwer zu überholen, selbst wenn wir deutlich schneller waren als die Autos vor uns. Wir hatten damit gerechnet, dass es heute so kommen könnte, und genau so ist es dann auch gekommen. Wir konnten uns jedoch einen Reifenvorteil gegenüber den Fahrern vor uns erarbeiten. Das hat es uns ermöglicht, uns bis auf die Podiumsplätze vorzuarbeiten.

Ursprünglich wollte ich ein Ein-Stopp-Rennen anstreben. Im ersten Stint schien das noch möglich zu sein, doch dann begannen wir Probleme mit den Hinterreifen zu bekommen. Wir entschieden uns für die Zwei-Stopp-Strategie und hatten im letzten Stint eine wirklich gute Pace. Das virtuelle Safety Car erschwerte uns das Leben, da Lewis Hamilton frische Reifen bekam und direkt hinter uns war. Aber wir konnten den dritten Platz nach Hause bringen.

Die erste Saisonhälfte ist für uns viel besser verlaufen als wir erwartet haben. Das ist nun der Stand der Dinge und wir müssen weitermachen, weiter pushen und unser Bestes geben. Die zweite Jahreshälfte wird intensiv werden, aber wir sind bereit dafür.

George Russell

Das war erneut ein hartes Rennen. Wir haben direkt am Start viele Positionen verloren, wodurch sich unsere Chancen auf einen Podiumsplatz zerschlugen. Wir wissen noch nicht genau, was passiert ist. Wir haben alle Abläufe wie gewohnt durchgeführt, aber das Auto hat sich anders als erwartet verhalten. Dann griff die Anti-Stall-Funktion ein und wir fielen ans Ende des Feldes zurück. Positiv ist jedoch, dass wir im weiteren Rennverlauf eine starke Pace hatten und uns wieder auf Platz sieben vorarbeiten konnten. Das ist zwar nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht hätten, aber immerhin haben wir Punkte geholt.

Die erste Saisonhälfte verlief nicht reibungslos. Ich freue mich auf die Pause, damit wir uns neu sortieren und nach der Sommerpause gestärkt zurückkommen können. Für mich war es bisher ein Auf und Ab und ich hoffe, dass die zweite Jahreshälfte deutlich besser wird.

Toto Wolff, Teamchef und Geschäftsführer

Beide Fahrer haben heute starke Rennen gezeigt. Kimi hat eine gute Leistung gezeigt und ist aufs Podium gefahren, während George sich nach der ersten Runde brillant zurückkämpfen konnte. Sein Problem beim Start lag ganz bei uns als Team, und das ist nicht gut genug. Er hat schon zu oft unter solchen Problemen gelitten. Wir tun alles, was wir können, um sie in den Griff zu bekommen. Leider hat es ihn heute wieder Punkte gekostet.

Wir hatten großes Glück, dass durch ein weiteres unglückliches Virtual Safety Car kein noch größerer Schaden entstanden ist. Aber Kimi hat sich gut verteidigt und Lewis (Hamilton) in Schach gehalten. Nach dem schwierigen Tag gestern ist das eine gute Schadensbegrenzung.

Wir gehen mit einem Punktevorsprung in beiden Weltmeisterschaften in die Sommerpause, mit dem wir zu Saisonbeginn zufrieden gewesen wären. Das ist gut, aber wir wissen, dass wir nach der Pause weiter pushen, die Entwicklung vorantreiben und unsere Zuverlässigkeit verbessern müssen. Das wird der Schlüssel sein, wenn wir nicht nur um beide Weltmeisterschaften kämpfen, sondern sie auch gewinnen wollen.

Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director

Heute war das erste Rennen der Saison, bei dem wir mit beiden Autos weiter hinten starten mussten. Daher ging es für uns heute Nachmittag vor allem um Schadensbegrenzung. Kimi fuhr ein sehr besonnenes Rennen, und wir haben die Flexibilität der Zwei-Stopp-Strategie gut genutzt. Durch das sorgfältige Management der ersten beiden Stints konnten wir einen deutlichen Vorteil bei der Reifenlebensdauer gegenüber den vor uns liegenden Autos herausfahren. Das verschaffte ihm die nötige Pace, um sich im letzten Teil des Rennens in den Kampf um das Podium einzuschalten. Das virtuelle Safety Car war weniger ideal, da es diesen Vorteil schmälerte und Lewis näher an uns heranbrachte. Aber Kimi meisterte die Situation gut, verteidigte seinen Platz entschlossen und sicherte so Platz drei.

Was George betrifft, sind wir natürlich enttäuscht über das Problem beim Start. Durch die Auslösung der Anti-Stall-Funktion fiel er ans Ende des Feldes zurück, wodurch sich die ohnehin schon schwierige Aufgabe noch weiter verschärfte. Wir müssen genau herausfinden, warum das passiert ist. Nachdem er sich jedoch von der ersten Runde erholt hatte, war seine Pace sehr konkurrenzfähig und er kämpfte sich durch das Feld zurück, um sich wichtige Punkte zu sichern.

Wir gehen als Führende in beiden Weltmeisterschaften in die Sommerpause. Das ist eine gute Ausgangsposition, aber wir wissen, dass es Bereiche gibt, in denen wir uns verbessern müssen. Die Zuverlässigkeit steht auch weiterhin im Mittelpunkt und wir werden die Pause nutzen, um die erste Saisonhälfte zu analysieren und sicherzustellen, dass wir nach der Sommerpause für einen hart umkämpften Endspurt bis zum Jahresende bereit sind.

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Großer Preis von Ungarn 2026 - Sonntag
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*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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