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Großer Preis von Spanien 2026 - Freitag

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Starker erster Tag in Madrid

  • George Russell und Kimi Antonelli fuhren beim F1-Debüt des 5,414 km langen Madring (22 Kurven) jeweils die Bestzeit in den beiden Freitags-Trainings. 
  • An diesem Wochenende findet zum ersten Mal seit 1981 wieder ein Rennen in der spanischen Hauptstadt statt. Die neue Rennstrecke stellt sowohl für die Autos als auch für die Fahrer eine große Herausforderung dar.
  • In der ersten Trainingsstunde ging es vor allem darum, ein Gefühl für die Strecke zu entwickeln und Selbstvertrauen aufzubauen. Nach den ersten Sichtungsrunden fuhren sowohl George als auch Kimi starke Rundenzeiten und setzten sich an die Spitze, während sich der Großteil des Feldes auf eine schnelle Runde konzentrierte.
  • Angesichts des hohen Reifenabbaus entschied sich der Großteil des Feldes im zweiten Training für einen zweiten Satz Medium-Reifen und sparte so beide Sätze der harten Mischung für das Rennen am Sonntag.
  • Obwohl eine rote Flagge die zweite Trainingsstunde unterbrach, absolvierten sowohl Kimi als auch George ein solides Programm sowohl mit wenig als auch mit viel Benzin im Tank.
  • Kimi führte die Zeitenliste dank seines zweiten Versuchs auf den Soft-Reifen an, George belegte den fünften Platz. Er konnte jedoch nur eine einzige schnelle Runde fahren, da seine Reifen zu Beginn der Runde noch nicht vollständig bereit waren.
  • Beide Fahrer absolvierten zum Abschluss des Tages einen Mini-Longrun auf der Medium-Mischung, um vor dem 57 Runden langen Grand Prix am Sonntag nützliche Daten und Erkenntnisse zu sammeln

Fahrer

FP1

FP2

Kimi Antonelli

27 Rnd.

1:34.363

P2

Medium, Soft, Medium

24 Rnd.

1:33.662

P1

Medium, Soft, Medium

George Russell

28 Rnd.

1:34.077

P1

Medium, Soft, Medium

25 Rnd.

1:33.999

P5

Medium, Soft, Medium

Kimi Antonelli

Das war unser erster Tag auf der Rennstrecke in Madrid. Es ist eine wirklich coole Strecke. Für uns Fahrer ist sie mit ihren vielen Hochgeschwindigkeitskurven und nahen Begrenzungsmauern eine echte Herausforderung. Man muss seine Linie sehr präzise wählen und gut bremsen können. Zudem kann es schnell zu Verbremsern kommen, da es viele Stellen gibt, an denen gleichzeitig gebremst und gelenkt werden muss. Es ist eine spannende Herausforderung, die mir viel Spaß macht.

Wir hatten hier einen guten ersten Tag, aber vor dem Rest des Wochenendes liegt noch viel Arbeit vor uns. Es wird schwierig werden, am Sonntag auf die Reifen zu achten, und das Überholen dürfte eine echte Herausforderung werden. Das macht unsere Arbeit auf einer Runde morgen Vormittag umso wichtiger. Darauf werden wir uns über Nacht konzentrieren, aber wir wollen auch sicherstellen, dass wir am Sonntag ein gutes Auto für das Rennen haben.

George Russell

Es hat heute sehr viel Spaß gemacht, zum ersten Mal auf dem Madring zu fahren. Es ist immer ein tolles Erlebnis, eine neue Strecke auszuprobieren. Dieser Kurs ist besonders anspruchsvoll, was umso mehr Spaß macht, je besser man ihn nach und nach in den Griff bekommt.

Wir sind im ersten Training gut gestartet und das Auto war von Anfang an stark. Für das zweite Training haben wir einige Änderungen am Setup vorgenommen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob sich das Auto dadurch verbessert hat. Daher werden wir sie über Nacht vielleicht wieder rückgängig machen. Die größere Frage nach dem heutigen Tag ist der Reifenabbau. Dieser war im ersten Training sehr hoch und hat sich in der zweiten Session zwar verringert, aber Kurve 12 belastet die Reifen enorm. Das wird am Sonntag schwer zu managen sein. Das ist etwas, das wir in den Griff bekommen müssen, wenn wir uns an diesem Wochenende im Kampf um die Spitzenplätze behaupten wollen.

Wir freuen uns auf den weiteren Verlauf des Wochenendes. Das Überholen war auf dem Longrun im zweiten Training wirklich schwierig, daher wird das Qualifying sehr wichtig sein. Auf einer schnellen Runde sahen wir gut aus, aber aufgrund des glatten Asphalts hier war es nicht immer einfach, die Reifen auf der ersten Runde zum Funktionieren zu bringen. Daran werden wir über Nacht und im dritten Training morgen arbeiten. Hoffentlich können wir uns dann in den Kampf um die Pole-Position einmischen.

Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director

Neue Rennstrecken sind für die Ingenieure stets eine große Herausforderung, denn die Vorbereitungsarbeit ist entscheidend, um sofort voll durchstarten zu können. In dieser Hinsicht haben wir unserer Meinung nach solide Arbeit geleistet: Beide Fahrer haben sich im ersten Training stetig verbessert.

Zwar war es etwas schwierig, die Reifen in den optimalen Bereich zu bringen, doch sobald uns das gelungen war, war der Grip überraschend hoch und die Fahrer konnten ordentliche Zeiten fahren. Es war schön zu sehen, dass George das erste und Kimi das zweite Training anführte. Die Herausforderung bei solchen Strecken besteht jedoch darin, das Auto im optimalen Bereich zu halten, da sich der Grip auf der Strecke ständig verändert.

Wir haben viel an einer schnellen Runde gearbeitet, doch der Longrun wurde durch die rote Flagge im zweiten Training vorzeitig unterbrochen. Wir haben jedoch festgestellt, dass die Vorderreifen stark beansprucht werden und das wird am Sonntag wahrscheinlich genauso sein. An der Spitze sieht es eng aus. Wenn wir morgen Abend um die erste Startreihe mitkämpfen wollen, müssen wir noch etwas mehr Pace finden. Insgesamt war der Tag jedoch vielversprechend, und es sieht so aus, als wären wir genauso im Rennen wie alle anderen auch.

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Rosa Herrero Venegas
PR-Leiterin Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team
Adam McDaid
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Senior Communications Manager
*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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