Großer Preis von Italien 2026 - Freitag
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Solider Auftakt in Monza
- Der letzte Double-Header der Europa-Saison begann am Freitag mit dem Training in Monza.
- Es war ein erfolgreicher Tag für das Team, an dem es sein Programm sowohl auf schnellen Runden als auch auf Longruns absolvieren konnte.
- George beendete den Tag als Schnellster, sein Teamkollege Kimi belegte Platz drei.
- Kimi, der aufgrund einer Power-Unit-Strafe vom Ende des Feldes starten muss, konzentrierte sich hauptsächlich auf Longruns, während George ein ausgewogeneres Programm absolvierte.
- Beide Fahrer fuhren im ersten Training mit der Medium-Mischung und in der zweiten Session mit den harten Reifen, jeweils in Kombination mit den weichen Reifen.
- Auch wenn sie den Tag nicht an der Spitze der Zeitentabelle beendeten, zeigte sich der überarbeitete Ferrari sowohl auf einer schnellen Runde als auch auf Longruns sehr konkurrenzfähig
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Fahrer |
FP1 |
FP2 |
||||||
|
George Russell |
27 Rnd. |
1:23.312 |
P3 |
Medium, Soft, Medium |
31 Rnd. |
1:22.559 |
P1 |
Hard, Soft, Hard |
|
Kimi Antonelli |
27 Rnd. |
1:23.644 |
P5 |
Medium, Soft, Medium |
32 Rnd. |
1:22.700 |
P3 |
Hard, Soft, Hard |
George Russell
Es war toll, wieder auf der Strecke in Monza zu sein. Sie ist eine großartige Rennstrecke, auf der das Fahren immer Spaß macht. Der Freitag verlief für uns recht gut. Wir haben viel geschafft und schienen sowohl über eine Runde als auch auf den Longruns eine ordentliche Pace zu haben. Nach dem ersten Training haben wir einige Anpassungen vorgenommen, die sich als hilfreich erwiesen haben. Wir wissen jedoch, dass uns über Nacht noch mehr Arbeit bevorsteht.
Ferrari wirkte sehr konkurrenzfähig und scheint nach wie vor der Maßstab zu sein, den es zu schlagen gilt. Wir wissen auch, wie stark McLaren zuletzt war, und ich habe keinen Zweifel daran, dass sie morgen vorne mit dabei sein werden. Auch Red Bull dürfen wir nicht außer Acht lassen. Es ist ein vielversprechender Auftakt ins Wochenende, aber es ist noch früh. Mal sehen, was der Samstag bringt.
Kimi Antonelli
Es ist fantastisch, hier in Monza zu sein! Die Fans haben uns unglaublich unterstützt, und das bedeutet mir sehr viel. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im weiteren Verlauf des Wochenendes weitergeht, und möchte mich bei allen, die mich und das Team anfeuern, ganz herzlich bedanken.
Der heutige Tag verlief etwas anders als ein üblicher Freitag. Da wir vom Ende des Feldes starten, haben wir uns heute stärker darauf konzentriert, unsere Rennpace zu optimieren. Wir haben viele Daten gesammelt und scheinen mit Blick auf unsere Konkurrenzfähigkeit nicht allzu weit entfernt zu sein. Wenn wir uns wieder nach vorne kämpfen wollen, müssen wir stark sein und am Sonntag viele Überholmanöver zeigen. Auf unseren Longruns konnten wir diesbezüglich heute schon etwas Erfahrung sammeln, die sich im Rennen hoffentlich als sehr nützlich erweisen wird.
Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director
Insgesamt hatten wir hier in Monza einen guten Freitag. Es ist schwer einzuschätzen, wie sich die Performance entwickeln wird, wenn man von einer Strecke mit hohem Abtrieb wie Zandvoort auf eine Strecke mit geringem Abtrieb wie Monza wechselt, doch die Ergebnisse von heute waren recht ermutigend. Es gibt zwar keine Garantie dafür, dass sich die Pace vom Freitag auch auf Samstag und Sonntag übertragen lässt, doch das Auto ist auf einem guten Weg und wir können darauf aufbauen, um weitere Verbesserungen zu erzielen.
Die Programme der beiden Autos waren recht unterschiedlich. George absolvierte ein Standardprogramm, während sich Kimi aufgrund seiner Power-Unit-Strafe stärker auf die Rennvorbereitung konzentrierte. Der Grip auf der Strecke war von Beginn an überraschend gut. Das veranlasste uns dazu, vor Beginn des zweiten Trainings die Flügeleinstellungen von Georges Auto herabzusetzen. Das ermöglichte uns zudem einen guten Vergleich zwischen den beiden Autos.
Es gibt noch einige Daten auszuwerten, bevor wir eine endgültige Entscheidung treffen können. Wir haben jedoch über Nacht Zeit, um diese Analyse durchzuführen. Was die Performance angeht, sieht es auf jeden Fall eng aus. Alle Teams, mit denen wir im Kampf stehen, haben heute zu verschiedenen Zeitpunkten eine starke Pace gezeigt. Wir sehen nichts als selbstverständlich an, sind aber froh, dass wir im Kampf dabei zu sein scheinen.
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