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Großer Preis von Singapur 2026 - Freitag

Großer Preis von Singapur 2026 - Freitag

Enger Kampf im Sprint-Qualifying in Singapur

  • George Russell qualifizierte sich als Zweiter für den letzten Sprint der Saison in Singapur, Kimi Antonelli belegte Platz sieben.
  • Nachdem das Team in Malaysia hinter den Erwartungen zurückgeblieben war, entschied es sich, am gesamten Rennwochenende in Singapur einen Vergleichstest zwischen dem neuen Update-Paket und der vorherigen Spezifikation durchzuführen.
  • George kehrte zu der Spezifikation zurück, mit der er in Baku gewonnen hatte. Kimi blieb hingegen bei der Spezifikation aus Malaysia. Zudem wurde ein neuer Frontflügel als Testkomponente eingesetzt.
  • George führte die Zeitenliste im ersten Training an, während Kimi Platz sieben belegte. Allerdings wurde die schnellste Zeit dieser Session auf der weichen Mischung gefahren, während Kimi seine Runde auf der Medium-Mischung absolvierte.
  • An der Spitze war das Feld daher sehr eng beieinander, was sich auch im Sprint-Qualifying fortsetzte: Sowohl George als auch Kimi schafften es sicher bis ins SQ3. Der Schlüssel zu einer guten Rundenzeit lag darin, die Reifentemperatur über die gesamte Runde hinweg unter Kontrolle zu halten.
  • George gelang dies bei seinem zweiten und letzten Versuch sehr gut, sodass er sich den zweiten Platz sicherte – nur 0,120 Sekunden hinter Max Verstappen im Red Bull.
  • Für Kimi gestaltete es sich etwas schwieriger: Aufgrund einer kniffligen Balance beginnt er den morgigen Sprint vom siebten Startplatz.

Fahrer

FP1

SQ1

SQ2

SQ3

George Russell

P1

8 Rnd.

P3

7 Rnd.

P4

6 Rnd.

P2

1:33.573

Medium

1:32.614

Medium

1:31.276

Soft

Kimi Antonelli

P7

8 Rnd.

P9

6 Rnd.

P7

6 Rnd.

P7

1:34.392

Medium

1:32.998

Medium

1:31.849

Soft

George Russell

Für mich war es hier in Singapur ein relativ guter erster Tag. Wir waren im FP1 konkurrenzfähig, führten die Zeitentabelle an, und auch meine letzte Runde im SQ3 fühlte sich gut an. Wir wussten schon vor der Session, dass Max (Verstappen) schnell war, und leider konnten wir ihn mit diesem letzten Versuch nicht ganz schlagen. Dennoch können wir mit unserer Leistung zufrieden sein. Wir haben das Auto in Bezug auf die Balance gut eingestellt, wodurch es einfacher wurde, die Performance abzurufen.

Jetzt werden wir sehen, was der Sprint morgen bringt. Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass es hier einen großen Unterschied im Grip zwischen der linken und der rechten Seite der Strecke gibt. Diejenigen, die auf der Seite der Pole-Position starten, sind im Vorteil. Unsere Aufgabe beim Start morgen wird wahrscheinlich darin bestehen, Platz zwei zu halten und dann zu sehen, was wir tun können, um von dort aus um den Sieg mitzukämpfen.

Kimi Antonelli

Heute war es für mich ein etwas kniffliger Tag und leider fiel es mir schwer, eine gute Runde zu fahren. Schon in der ersten Session gelang es mir nicht, den gewünschten Rhythmus zu finden. Dadurch war es schwierig, im entscheidenden Moment das Maximum aus dem Paket herauszuholen. Wir müssen unser Upgrade noch besser verstehen. Der Fokus wird darauf liegen, die Daten über Nacht auszuwerten, um ein klareres Bild davon zu bekommen, wo wir uns verbessern können.

Positiv ist, dass wir eine Menge Informationen zur Auswertung haben und definitiv Bereiche identifizieren konnten, in denen wir uns verbessern können. Das Feld liegt sehr dicht beieinander, sodass schon kleine Änderungen einen großen Unterschied machen können. Hoffentlich können wir morgen noch mehr Performance herausholen und einen Schritt nach vorne machen. Ich werde auf der Strecke mein Bestes geben und wir werden sehen, wo wir dann stehen, wenn es darauf ankommt.

Andrew Shovlin, Trackside Engineering Director

Nach dem schwierigen Wochenende in Malaysia haben wir uns entschieden, unsere Autos an diesem Wochenende in Singapur mit unterschiedlichen Spezifikationen einzusetzen. Diese Strecke eignet sich dafür nicht besonders gut, ebenso wenig wie das Sprint-Format, da es oft Zeit kostet, das Auto richtig abzustimmen. Das haben wir heute gesehen. Wir freuen uns zwar, dass George in der ersten Startreihe steht, aber wir müssen uns noch den Kopf darüber zerbrechen, warum das Update bislang nicht den erwarteten Leistungssprung gebracht hat.

Keines der beiden Autos hatte eine gute Balance. Kimi fehlte vor allem beim Anbremsen und am Kurveneingang das Vertrauen – und genau das braucht man hier, um in einer Qualifikationsrunde richtig anzugreifen. Wir werden weiter daran arbeiten, die Ursachen dafür zu ergründen. Wir haben reichlich Daten, um Fortschritte zu erzielen, und hoffen, dass wir Kimis Auto für das Grand-Prix-Qualifying morgen besser abstimmen können.

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PR-Leiterin Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team
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Leiter Medien & Redaktion Mercedes-AMG PETRONAS F1 Team
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*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
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