Mercedes-Benz Media
EN DE
Anmelden
EN DE
Anmelden
Produkte & Marken Unternehmen Technologie Nachhaltigkeit Classic Sport Events
Meine Inhalte
Produkte & Marken Unternehmen Technologie Nachhaltigkeit Classic Sport Events Alle Inhalte EN DE Produkte & Marken Unternehmen Technologie Nachhaltigkeit Classic Sport Events Alle Inhalte
Luxus in leuchtendem Rot: Der Mercedes-Benz 300 „Adenauer“ im Mercedes-Benz Museum

Luxus in leuchtendem Rot: Der Mercedes-Benz 300 „Adenauer“ im Mercedes-Benz Museum

  • Die prägende Repräsentationslimousine der 1950er-Jahre und Spitzenmodell der Marke
  • 75 Jahre Mercedes-Benz 300: Bestes Design, hohe Handwerkskunst und edle Materialien
  • Die Baureihen W 186 und W 189 tragen den Spitznamen „Adenauer“

„Close-up“ – der Name der Serie des Mercedes-Benz Museums ist Programm. Jede Folge erzählt Überraschendes, Spannendes, Hintergründiges zu Fahrzeugen aus der Ausstellung. Diesmal im Blick: der Mercedes-Benz 300 im Raum Mythos 4: Wunderjahre – Form und Vielfalt, 1945 bis 1960.

Nr. 5/2026: Mercedes-Benz 300 (W 186)

Willkommen in der Wirtschaftswunderzeit: Rock-’n’-Roll-Klänge im Mythosraum 4 des Mercedes‑Benz Museums machen den Aufbruch der 1950er‑Jahre hörbar. In diesem spannungsvollen Umfeld der neuen Freiheit und des wachsenden Wohlstands setzt die vor 75 Jahren vorgestellte Repräsentationslimousine Mercedes-Benz 300 ein kraftvolles Zeichen. Das ausgestellte Fahrzeug in leuchtendem Rot steht mit imposanter Größe für Raumkomfort, Souveränität und gesellschaftlichen Anspruch der Baureihe.

Handwerkskunst: Auch das Interieur zeigt, warum die großzügige Limousine bei ihrer Premiere 1951 als der Maßstab des Automobilbaus in Deutschland gilt. Im Fahrzeuginnern trifft hohe Handwerkskunst auf hochwertige Materialien – das prägt Individualisierungsangebote von Mercedes-Benz bis heute. Die angenehm straffe und zugleich bequeme grau-rote Polsterung sowie die Innenverkleidung der Türen sind in feinem Stoff und pflegeleichtem Kunstleder ausgeführt. Armaturenbrett und Fensterlaibungen bestehen aus Holz.

Schalten und walten: Die meisten Bedienelemente sind reich verchromt – bis hin zu den Tasten des Autoradios Becker Nürburg. Andere haben Knäufe aus schwarzem oder elfenbeinfarbenem Kunststoff. Perfekt passt dazu das Lenkrad mit seinem großen, mit Kunststoff ummantelten Kranz und dem verchromten Blinker- und Hupenring. Der Tachometer reicht bis 160 km/h. Ob Besitzer des Luxusautomobils oder sein Chauffeur: Der Typ 300 lädt mit seinerzeit sehr respektablen 85 kW (115 PS) und 155 km/h Höchstgeschwindigkeit dazu ein, sich ans Steuer zu setzen.

Sehen und sitzen: Für Komfort sorgt der verstellbare Fahrersitz nach Keiper-Patent. Die Verdeck- und Beschlagfabrik von Fritz Keiper entwickelt ab den 1920er-Jahren Lösungen für die Automobilindustrie. Ihr Kippmechanismus für die Lehnen von Automobilsitzen bringt ein neues Maß an Komfort durch die individuelle Einstellbarkeit. Platz nehmen, Übersicht prüfen – und wie von selbst fällt der Blick in den Rückspiegel, der auf dem linken Kotflügel des Mercedes-Benz 300 steht, angebracht auf einem geschwungenen Chromfuß.

Skulptural: Eine elegante und prestigeträchtige Form geben die Stilisten und Karosseriebauer dem „300er“ in jedem Detail mit. „Autocar“ lobt im Februar 1952 in einem Artikel über die neue Repräsentationslimousine: „Die Karosserien von Mercedes-Benz werden in der berühmten Karosseriebauwerkstatt in Sindelfingen gefertigt und zeichnen sich durch einen stilistischen Kontinuitätsgrad in Verbindung mit einer unprätentiösen Linienführung aus.“ Ein toller Kniff ist es, die schwungvolle Wölbung des Kotflügels bis in die vorderen Türen zu ziehen. Die Chromleisten auf den vorderen Kotflügeln laufen in farblosen statt gelb gefärbten Blinkergläsern aus – ein ungewöhnliches Detail für die 1950er-Jahre, und der attraktive Kontrast zum mittelroten Lack (Farbcode DB 516) wirkt bis heute. Der Farbton macht diesen „300er“ zugleich selten, denn die meisten produzierten Fahrzeuge werden in gedeckten Farben ausgeliefert.

Wirtschaftswunderwagen: Als 1952 dieser Mercedes-Benz 300 gebaut wird, ist es das Spitzenmodell der Marke und zudem das größte und schnellste Serienautomobil deutscher Fertigung. Sein kultivierter Antrieb, das komfortable und sichere Fahrwerk plus edles Ambiente und viele Annehmlichkeiten: Mehr geht damals kaum, auch Langstrecken werden zum Vergnügen.

Aufnahmefreudig: Im Heck des Mercedes-Benz 300 nimmt der große Kofferraum selbst umfangreiches Gepäck auf. Wie angenehm, dass die Ladekante niedrig ist. Links und rechts gibt es Buchten für Ersatzräder. Auf dem Heckdeckel findet sich die Typenbezeichnung 300 dezent am unteren Rand, gerahmt von zwei horizontalen Chromleisten. Feine Querstege verbinden die Ziffern miteinander. Die magische Zahl 300 teilt die Repräsentationslimousine mit anderen Mercedes-Benz Modellen ihrer Zeit, die ebenfalls ein starker Dreiliter-Sechszylinder-Reihenmotor antreibt: 300 S Coupé, Cabriolet und Roadster (W 188, 1952 bis 1955) sowie der 300 SL (W 198, 1954 bis 1963).

Botschafter in alle Welt: Der Mercedes-Benz 300 wird über vier Varianten in zwei Baureihen hinweg stetig weiterentwickelt (W 186 mit Vergasermotor, 1951 bis 1957; W 189 mit Saugrohreinspritzung, 1957 bis 1962). Schon die erste Ausführung ist ein Erfolg. „Innerhalb von nur drei Jahren hat sich das größte und luxuriöseste Modell des renommierten deutschen Automobilherstellers Daimler-Benz einen hervorragenden Ruf in der Elite der Automobile erworben“, resümiert „Road & Track“ im Juni 1954.

Staatsmännisch: Wer den „300er“ fährt – oder sich darin chauffieren lässt –, demonstriert wirtschaftlichen Erfolg oder politischen Status. Besonders bekannt ist die enge Beziehung von Konrad Adenauer, dem ersten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, zum Mercedes-Benz 300. Insgesamt sechs dieser Automobile nutzt der CDU-Spitzenpolitiker in seiner Amtszeit, die bis 1963 reicht. Das letzte Fahrzeug übernimmt er dann als Privatwagen. Es ist ebenfalls im Mercedes-Benz Museum ausgestellt, im Raum Collection 4: Galerie der Namen: https://media.mercedes-benz.com/article/38d17e81-c197-47df-b263-341e3e05fd8d

Aufstiegsversprechen: „Unerreicht … und doch erreichbar“ – mit diesem Slogan wirbt Mercedes-Benz Anfang der 1950er-Jahre für den „300er“. Die Botschaft ist das Aufstiegsversprechen für Privatkunden. Vielleicht wird genau dieser Traum ab 1952 für den Käufer dieser in Mainz ausgelieferten roten Limousine wahr? Dann wäre sie in der Zeit des Wiederaufbaus für ihren neuen Besitzer ein echter Wirtschaftswunderwagen.

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Kassenschluss ist immer um 17 Uhr.

Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen:
Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon +49 711 17-30000, per E-Mail an classic@mercedes-benz.com oder online unter www.mercedes-benz.com/museum

Weiteres Recherche- und Multimediamaterial:
mercedes-benz-archive.com/museum

Mercedes-Benz Museum auf Social Media:
www.instagram.com/mercedesbenzmuseum
www.facebook.com/mercedesbenzmuseum

Mercedes-Benz Jubiläumsjahr „140 Jahre Innovation“

Seit Carl Benz vor 140 Jahren das Patent für das erste Automobil angemeldet hat und Gottlieb Daimler kurz darauf die Motorkutsche baute, hat sich Mercedes-Benz der stetigen Innovation verschrieben, um die begehrenswertesten Autos der Welt für seine Kundinnen und Kunden zu bauen. Dieser Anspruch hat jede Innovation vorangetrieben – vom ersten Automobil der Welt im Jahr 1886 bis hin zu den intelligenten und sicheren aktuellen Elektrofahrzeugen, wie dem neuen GLC und dem preisgekrönten neuen CLA. Mit der neuen S-Klasse setzt das Unternehmen die größte Modelloffensive seiner Unternehmensgeschichte fort. Mit Leidenschaft für Leistung und Pioniergeist, Exzellenz und konsequenter Kundenorientierung hat die Marke mit dem Stern stets die Zukunft der Mobilität geprägt. Das Ergebnis geht weit über technische Errungenschaften hinaus – es schafft das unverwechselbare Gefühl, für das Mercedes-Benz in seinem ganzen Wirken steht: Willkommen zu Hause.

Mercedes-Benz feiert 140 Jahre Innovation und schickt drei neue S-Klasse Limousinen auf eine transkontinentale Reise zu 140 Zielen weltweit. Jeder Ort stellt die Technologie, das Erbe, den Pioniergeist und die weltweite Präsenz der Marke heraus. Unterwegs können Kundinnen und Kunden, Fans sowie Kolleginnen und Kollegen an den Feierlichkeiten teilhaben – auf einer epischen Reise, die bis Oktober dauert. Verfolgen Sie die „140 Years. 140 Places“-Tour über sechs Kontinente in unserem „140 Jahre Innovation | Mercedes-Benz Media“-Special sowie in der Mercedes-Benz Community.

Bilder
16

Luxus in leuchtendem Rot: Der Mercedes-Benz 300 „Adenauer“ im Mercedes-Benz Museum
Luxus in leuchtendem Rot: Der Mercedes-Benz 300 „Adenauer“ im Mercedes-Benz Museum
Luxus in leuchtendem Rot: Der Mercedes-Benz 300 „Adenauer“ im Mercedes-Benz Museum

Dokumente
1

PDF
Luxus in leuchtendem Rot: Der Mercedes-Benz 300 „Adenauer“ im Mercedes-Benz Museum

Pressekontakte
2

Friederike Valet
Pressesprecherin Mercedes-Benz Museum
Julia Löwenstein
Leiterin Classic Kommunikation
*Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Energieverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs bzw. des Energieträgers durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig. Pressekontakte
Weitere Informationen
EN DE
  • Anbieter
  • Rechtliche Hinweise
  • Einstellungen
  • Datenschutz
  • Nutzungsbedingungen
  • Support
  • Lizenzhinweise Dritter
  • Barrierefreiheit